Mit der Petition soll eine einheitliche Tempo-80-Regelung auf den Bundesstraßen und damit die Abschaffung der Tempo-70-Beschilderung an allen Kreuzungen und Straßeneinmündungen erreicht werden.

Begründung

Ich möchte Sie bitten, auf unseren Landstraßen und Bundesstraßen das Tempo 80 generell einzuführen und damit den Wahnsinn unser 70 Km-Begrenzungen abzuschaffen. Wenn Sie mit dem Wagen unterwegs sind und sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten, dann haben sie ständig Ihren Wagen auf 100 zu beschleunigen und dann wieder auf 70 abzubremsen. Dies teilweise im Minutentakt, da kurz nach dem eine 70 Beschränkung aufgehoben wurde, die nächste Beschränkung folgt. Dies teilweise nur 150 Meter von einander entfernt. Dies ist neben dem Verschleiß am Fahrzeug auch eine unsinnige Aufstockung unseres onehin reichlichen Schilderwaldes.Ich bitte Sie, dies ernsthaft in Erwägung zu ziehen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Neuigkeiten

  • Pet 1-18-12-9213-017145

    Straßenverkehrs-Ordnung
    Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 17.03.2016 abschließend beraten und
    beschlossen:

    Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden
    konnte. Begründung

    Mit der Petition wird gefordert, eine einheitliche Tempo-80-km/h-Regelung für
    Bundesstraßen einzuführen und die Tempo-70-km/h-Beschilderung an Kreuzungen
    und Straßeneinmündungen abzuschaffen.
    Zu der auf der Internetseite des Deutschen Bundestages veröffentlichten Eingabe
    liegen dem Petitionsausschuss 77 Mitzeichnungen und 35 Diskussionsbeiträge vor.
    Es wird um Verständnis gebeten, dass nicht auf alle der vorgetragenen
    Gesichtspunkte im Einzelnen eingegangen werden kann.
    Zur Begründung des Anliegens wird im Wesentlichen ausgeführt, dass Autofahrende
    aufgrund der bisherigen Geschwindigkeitsregelungen für Land- und Bundesstraßen
    ständig abbremsen oder beschleunigen müssten. Dies trage außerdem zum
    Verschleiß der Kfz und zur Zunahme des ohnehin schon umfangreichen Schilderwalds
    bei.
    Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten zu dem Vorbringen und zur Vermeidung von
    Wiederholungen wird auf die eingereichten Unterlagen verwiesen.
    Der Petitionsausschuss hat der Bundesregierung Gelegenheit gegeben, ihre Ansicht
    zu der Eingabe darzulegen. Das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung lässt sich
    unter Einbeziehung der seitens der Bundesregierung angeführten Aspekte wie folgt
    zusammenfassen:
    Einführend weist der Petitionsausschuss darauf hin, dass mit der Kategorisierung einer
    Straße als Bundesstraße deren Baulastträger bestimmt wird. Für den
    Verkehrsteilnehmer ist in der Regel nicht erkennbar, ob er sich gerade auf einer
    Bundes-, Landes-, Kreis- oder Kommunalstraße befindet. Er kann daher anhand

    seiner eigenen Eindrücke keine Entscheidung über die zulässige
    Höchstgeschwindigkeit über die Klassifizierung einer Straße treffen.
    Darüber hinaus gibt es nicht die typische „Landstraße", die nur mit derart abgesenkten
    Geschwindigkeiten befahren werden kann. Eine generelle Absenkung der zulässigen
    Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen wäre aus Sicht des Ausschusses daher nicht
    angemessen.
    Vor diesem Hintergrund kann der mit der Petition vorgetragenen Forderung nicht
    entsprochen werden. Der Petitionsausschuss empfiehlt, das Petitionsverfahren
    abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden konnte.Begründung (pdf)

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.