Region: Germany
Environment

Supermärkte sollen Lebensmittel spenden statt wegwerfen

Petition is directed to
Deutscher Bundestag Petitionsausschus,Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Julia Klöckners
3.819 Supporters 3.812 in Germany
Collection finished
  1. Launched February 2021
  2. Collection finished
  3. Filed on 08 Dec 2021
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Supermärkte - Großhandel - Catering - Kantinen

Überall werden essbare Lebensmittel, Obst, Gemüse, aber auch Milchprodukte und Trockenware (Nudeln etc.) am letzten Tag des Mindeshaltbarkeitsdatums in den Müll geworfen.

Wir fordern ein Gesetz wie in Frankreich, dass Lebensmittel nicht entsorgt werden dürfen, sondern verpflichtend gespendet werden müssen, ohne dass die Betriebe für die Weitergabe Steuern und Abgaben zahlen müssen!

Reason

Die Spende an örtliche TAFEL-Organisationen ist nur ein kleiner Beitrag zur Problemlösung und dient den Betrieben als Alibi. Die TAFEL holt meist nur 1x pro Woche übrige Lebensmittel ab, an den restlichen 5 Wochentagen werden riesige Mengen essbarer Nahrung in den Müll geworfen. Warum sind denn deren Mülltonnen so voll #containern?

Thank you for your support, Sibyll Melinz from Unterschleißheim
Question to the initiator

News


  • openPetition hat die von Ihnen unterstützte Petition offiziell im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht. Jetzt ist die Politik dran: Über Mitteilungen des Petitionsausschusses werden wir Sie auf dem Laufenden halten und transparent in den Petitionsneuigkeiten veröffentlichen.

    Als Bürgerlobby vertreten wir die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern. Petitionen, die auf unserer Plattform starten, sollen einen formalen Beteiligungsprozess anstoßen. Deswegen helfen wir unseren Petenten, dass ihre Anliegen eingereicht und behandelt werden.


    Mit besten Grüßen,
    das Team von openPetition

Fast alle Lebensmittel (außer Fleisch- und Wurstwaren) sind auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch unbedenklich genießbar. Man kann dies prüfen durch Sehen, Riechen, Schmecken. Sollte ein Grund zum Zweifel an der Genießbarkeit bestehen, kann man sie immer noch entsorgen. Wer offensichtlich noch frische Lebensmittel in den Müll wirft, ohne bedürftigen Menschen zumindest die Möglichkeit zu geben, das was davon noch gut ist, zu verzehren - anstatt womöglich zu hungern - weiß vermutlich nicht, was es heißt, von sehr wenig Geld leben zu müssen und sich keine Genüsse leisten zu können.

Wenn Supermärkte dies spenden würden, müssten Sie trotzdem 19% Umsatzsteuer darauf zahlen. Ehe hier ein "umdenken" stattfindet, müssten erst die Steuergesetze geändert werden. Somit ist wegwerfen sogar "billiger" als spenden.

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