Region: Blaustein

Tempo 30 Mähringer Straße in Blaustein

Petition richtet sich an
Landratsamt Ulm, Gemeinderat Blaustein, Bürgermeister Konrad Menz

298 Unterschriften

57 %
227 von 400 für Quorum in Blaustein Blaustein

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227 von 400 für Quorum in Blaustein Blaustein
  1. Gestartet September 2025
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Landratsamt Ulm, Gemeinderat Blaustein, Bürgermeister Konrad Menz

Die Mähringer Straße in Blaustein ist eine sehr alte Straße, die nicht entsprechend der Nutzung durch hohen Durchgangsverkehr baulich angepasst wurde:

  1. Die Fußwege sind teilweise 80 cm breit - zwei Personen können nicht, ohne auf die Straße auszuweichen, aneinander vorbei
  2. Die Straße ist für Anwohner der einzige Weg zur Kita und Schule. Kinder können nicht ohne Begleitung einen sicheren und akzeptablen Schulweg zu Fuß gehen
  3. Rollstuhlfahrer, Rollatorbesitzer, Eltern mit kleinen Kindern können diese Fußwege nicht ohne größere Gefahr benutzen
  4. Durch die alte und gewachsene Struktur müssen viele Anwohner auf der Straße parken. Das führt dazu, dass der Fahrweg auf nur eine Fahrspur reduziert ist. Radfahrer werden oft bedrängt und auf die ohnehin schon kaum nutzungsfähigen Fußwege oder Parkbuchten gedrängt.
  5. Durch die herrschende unübersichtliche Verkehrssituation noch verstärkende unangemessen hohe Geschwindigkeit führt zu einer starken Lärmbelästigung - vor allem in den Sommermonaten. Dies betrifft vor allem die Bewohner der Häuser, die direkt - ohne Rückbaumöglichkeiten - ihre Hauswände wenige Zentimeter von der Straße entfernt liegen haben.

Begründung

Bei einem so engen Miteinander von PKW, Motorradfahrern, Fahrradfahren, Kindern, Senioren, Fußgängern und Hundebesitzern ist es völlig unangemessen, keine angepasste Verkehrsberuhigung vorzunehmen. Insbesondere Kinder und Fußgänger gehören laut Straßenverkehrsordnung zu den besonders schützenswerten Verkehrsteilnehmern.

  1. Tempo 50 ist völlig unangemessen und für die Verkehrsteilnehmer gefährlich, da schon alleine der Bremsweg und die Reaktionszeit extrem verlängert ist. Bremst ein 50 km/h und ein 30 km/h Fahrzeug zur gleichen Zeit, steht das langsamer fahrende Fahrzeug schon, während das schneller fahrende Fahrzeug erst beginnt zu bremsen - und am selben Treffpunkt noch mit 50 km/h fährt
  2. Es müssen bauliche Maßnahmen wie bspw. Bauminseln in den Bereichen angebracht werden, bei denen die Fußwegbreite unter der in den „Regelwerken und Standards“ empfohlenen Mindestbreite von 2m betragen
  3. Kinder müssen einen sicheren Schulweg vorfinden. Dass die Mähringer Straße mit ihrer gewachsenen Beengung nicht für den Durchgangsverkehr geeignet ist braucht nicht diskutiert werden. Hier muss die verantwortliche Stelle über verkehrsberuhigende und angemessenen Maßnahmen schnellstens entscheiden.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Mähringer Straße, Blaustein
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 19.09.2025
Sammlung endet: 18.09.2026
Region: Blaustein
Kategorie: Bürgerrechte

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Neuigkeiten

  • „Wer ein Problem lösen will, findet einen Weg. Wer es nicht lösen will, findet eine Ausrede.“

    Liebe Petentinnen und Petenten,

    zunächst ein herzliches Danke an Euch. Für Eure Unterstützung. Ohne Euch wäre dieses Anliegen längst im Verwaltungsalltag untergegangen.

    Eine wichtige Information vorweg: Wir werden die Petition verlängern.

    Der zunehmende Gegenwind, langwierige Abläufe und das fortlaufende Verweisen auf Zuständigkeiten führen dazu, dass sich unser Anliegen weiter in die Länge zieht. Gerade deshalb ist es entscheidend, sichtbar zu bleiben und geschlossen zu zeigen: Unser Engagement besteht weiter. Aktuell stehen knapp 300 Petenten hinter diesem Anliegen – ein starkes und legitimes Signal aus der Bürgerschaft.

    Ein zentraler Punkt war die Gemeinderatssitzung vom 27.01.2026. Dort wurde ein unterstützender Antrag von Bündnis 90/Die Grünen eingebracht, für den wir uns ausdrücklich bedanken möchten. Inhaltlich sah dieser Antrag konkrete Sofortmaßnahmen, eine ernsthafte Neubewertung der Gefahrenlage sowie eine klare Unterstützung verkehrsberuhigender Maßnahmen – insbesondere im Hinblick auf Tempo 30 – vor. Dieser Antrag hätte unser Anliegen in wesentlichen Punkten gestärkt. Alle übrigen Fraktionen haben diesen Antrag abgelehnt!

    Dabei ist wichtig zu betonen: Auch wenn die verkehrsrechtliche Zuständigkeit formal beim Landratsamt liegt, kann der Gemeinderat gemäß § 24 GemO sehr wohl Anregungen und politische Positionen beschließen und an die zuständige Behörde weiterleiten. Eine fehlende unmittelbare Zuständigkeit bedeutet also nicht, dass die Unterstützung der eigenen Bürgerschaft ausgeschlossen ist. Der Gemeinderat ist die kommunale Vertretungskörperschaft – und damit die gewählte Stimme der Bürgerinnen und Bürger.

    Vor diesem Hintergrund ist die Situation für viele von uns schwer nachvollziehbar. Knapp 300 engagierte Petenten haben ihr Anliegen sachlich vorgetragen, dennoch blieb eine breite politische Unterstützung aus. Viele empfinden dies als ernüchternd und als mangelnde Rückendeckung für bürgerschaftliches Engagement. Um die Beweggründe besser zu verstehen, wurden einzelne Gemeinderatsmitglieder angeschrieben – bislang ohne Rückmeldungen.

    Am 05.02.2026 fand die angekündigte Vor-Ort-Begehung statt. Teilgenommen haben Bürgermeister Menz, zwei Vertreterinnen der Stadtverwaltung sowie Katja Schneider und ich (Sabine Rudolph) als Vertreterinnen der Petition. Die Begehung dauerte rund eine Stunde.

    Unsere Vorschläge wurden klar eingebracht:
    alternierende Parkstreifen zur Verkehrsberuhigung (kein Wegfall von Parkplätzen), Tempo 30 sowie bauliche Maßnahmen an besonders kritischen Stellen. Ohne erkennbare Zugeständnisse und trotz der geschilderten Gefahrenpunkte blieb der Gesamteindruck der Begehung insgesamt ernüchternd. Aus unserer Perspektive entsteht zunehmend der Eindruck, dass derzeit – mit Ausnahme des Antrags von Bündnis 90/Die Grünen – keine tatsächliche Verbesserung aktiv angestrebt wird und der Fokus stark auf dem Verkehrsfluss liegt.

    In diesem Zusammenhang wurde auch die Entfernung von Parkplätzen zur Erhöhung des Verkehrsflusses thematisiert. Dazu positionieren wir uns klar:
    Das unterstützen wir nicht. Unser Konzept setzt bewusst auf alternierende Parkflächen zur natürlichen Verkehrsberuhigung. Ein beschleunigter Verkehrsfluss würde erfahrungsgemäß zusätzlichen Ausweichverkehr anziehen und die Belastung weiter verschärfen.

    Neben der unveränderten Gefahrenlage bleibt auch die erhebliche Lärmbelastung für die Anwohnerschaft bestehen. Die enge Bebauung und der Durchgangsverkehr führen zu einer dauerhaft spürbaren Geräuschkulisse, die nicht nur die Lebensqualität mindert, sondern auch eine anerkannte gesundheitliche Belastung darstellt. Jede Verzögerung wirksamer Maßnahmen bedeutet somit nicht nur Stillstand bei der Sicherheit, sondern auch ein fortgesetztes Inkaufnehmen der Lärm- und Gesundheitsbelastung.

    Als nächster Schritt soll im Frühjahr die offizielle Verkehrsschau durch das Landratsamt stattfinden. Nach aktuellem Stand dürfen wir daran nicht teilnehmen und haben bislang auch keinen Termin erhalten. Damit erfolgt eine maßgebliche Bewertung der Situation ohne direkte Einbindung derjenigen, die die örtlichen Gegebenheiten täglich erleben.

    Wir gehen davon aus, dass nach dieser Verkehrsschau weitere Schritte unsererseits notwendig werden. Erste Überlegungen bestehen bereits, über deren konkrete Ausgestaltung wir derzeit bewusst noch nicht im Detail informieren. Unser Ziel bleibt ein sachliches, geschlossenes und strategisches Vorgehen.

    Umso wichtiger ist es jetzt, dass wir zusammenstehen und weitere Mitstreiter gewinnen. Jede Unterstützung stärkt unsere Position und zeigt, dass es sich um ein dauerhaft relevantes Anliegen der Bürgerschaft handelt.

    Wenn IhrEuch einbringen möchtet oder aktiv unterstützen wollt, meldet Euch gerne unter:
    Maehringer-30@gmx.de
    Gemeinsam bleiben wir dran – ruhig, sachlich, beharrlich und mit klarem Ziel: mehr Sicherheit, weniger Lärm und mehr Lebensqualität.
  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    vielen Dank nochmals für eure Unterstützung unserer Petition zur Verkehrssituation in der Mähringer Straße. Leider müssen wir euch mitteilen, dass sich die Lage seit der Sperrung der B10 deutlich verschärft hat: mehr Durchgangsverkehr, höhere Geschwindigkeiten, mehr Lärm und eine spürbare Beeinträchtigung der Sicherheit, insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten.

    Trotz Schulweg, Kita-Nähe und extrem schmaler Gehwege reagiert die Verwaltung bislang nicht mit wirksamen Maßnahmen. Deshalb bitten wir euch jetzt nochmals dringend um Unterstützung:
    👉 Schreibt bitte kurz an das Landratsamt und den Bürgermeister und schildert eure Wahrnehmung der Situation. Zudem wiegelt die Verwaltung unser Anliegen mit der „fehlenden Gefahrenlage“ ab. Dabei ist durch die Novelle der StVo 2024 ausdrücklich die Schaffung einer Tempo 30 Zone für solche Situationen wie bei uns eine rechtliche Unterstützung geschaffen worden. Offensichtlich wird hier geltendes Recht nicht angewendet!

    Jede einzelne Rückmeldung zählt und hilft, deutlich zu machen: Das ist keine Einzelmeinung, sondern ein reales Problem vieler Betroffener. Vielen Dank für eure Unterstützung!

Weil die Sicherheit an oberster Stelle steht. Es gibt kein seriöses Argument dagegen. Bei Tempo 30 verringert sich die Anzahl der Unfälle und diese haben deutlich weniger drastische Folgen.

Schutz vor Lärm? Der Lärm nimmt bei Tempo 30 nicht wesentlich ab, dafür ist die Dauer der Lärmbelästigung um 66% höher. Genauso wie die Abgasbelästigung.

Warum Menschen unterschreiben

Ich stimme den Argumenten zu. Abgesehen davon min ich den letzen Jahren nich nie schneller als mit max in der Straße gefahren, da es die besagte Situation nicht zulässt. Daher ist es logisch, es offiziell zu machen.

Ich wohne seit längerer Zeit in dieser Straße und möchte meine große Unzufriedenheit mit der aktuellen Verkehrssituation schildern. Obwohl die Straße in beide Richtungen befahrbar ist, ist eine Fahrspur fast ständig durch parkende Fahrzeuge blockiert. Dadurch wird die Straße sehr eng, unübersichtlich und gefährlich.

Zusätzlich finden regelmäßig Bau- und Renovierungsarbeiten statt, was die Situation weiter verschärft. Es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen, Verkehrsunfällen und beschädigten Fahrzeugen. Trotz der beengten Verhältnisse wird häufig viel zu schnell gefahren, insbesondere nachts. Teilweise werden dabei deutlich überhöhte Geschwindigkeiten erreicht.

Die Lärmbelastung durch den Verkehr ist enorm. Vor allem in den Sommermonaten ist es kaum möglich, die Fenster geöffnet zu lassen. Sowohl tagsüber als auch nachts ist der Verkehrslärm so stark, dass Schlaf und Erholung erheblich beeinträchtigt werden. Eine normale Wohnqualität ist unter diesen Umständen kaum noch gegeben.

Besonders problematisch ist außerdem, dass sich in dieser Straße eine Kindertagesstätte (Kindergarten) befindet. Gerade zu den Bring- und Abholzeiten sind viele Kinder und Eltern unterwegs und müssen die Straße überqueren. Bei den aktuell hohen Geschwindigkeiten stellt dies eine erhebliche Gefahr für die Sicherheit der Kinder dar.

Darüber hinaus ist der Gehweg so eng, dass es für zwei Personen kaum möglich ist, nebeneinander zu gehen. Beispielsweise kann eine Person im Rollstuhl kaum eine Begleitperson neben sich haben. Die andere Seite des Gehwegs ist ebenfalls sehr schmal und oft durch parkende Fahrzeuge auf dem Gehweg oder auf der Straße blockiert, sodass der gesamte Bereich kaum begehbar ist und die Sicherheit der Fußgänger stark eingeschränkt ist.

Aus meiner Sicht ist eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h dringend notwendig, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Unfälle zu vermeiden und die Lärmbelastung für die Anwohner – insbesondere für Kinder und gefährdete Fußgänger – deutlich zu reduzieren.

Es ist absolut unnötig in Blaustein schneller als 30 zu fahren. Die Kontrollen sind leider sehr lasch, ich hoffe es kommen bald festinstallierte Blitzer nach Blaustein.

Dazu ist in der Petition alles gesagt. Ich war selbst viele Jahre Anwohner in der Mäghringerstrasse und weiß um die Probleme aus erster Hand.

Um die Sicherheit der Fußgänger zu verbessern

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