Rajon : Gjermania
Të drejtat e qytetarit

Therapiefreiheit für Tiere erhalten – Tierarzneimittelgesetz überarbeiten!

Peticioni drejtohet tek
Bundesrat, Bundespräsident
22.886 mbështetësit 22.377 në Gjermania
45% nga 50.000 për kuorumin
  1. Filluar 24.08.2021
  2. Mbledhja akoma 3 ditë
  3. Nënshtrim
  4. Dialog me marrësin
  5. Vendim
Unë bie ndakort me ruajtjen dhe përpunimin e të dhënave personave. Kërkuesi mund të shikojë Emri dhe vendi dhe përcjellë këtë informacion tek marrësi. unë mund të dorëheq miratimin tim në çdo kohë

Mit dem neuen Tierarzneimittelgesetz (TAMG), das am 28. Januar 2022 in Kraft treten soll, endet die Therapiefreiheit für unsere Haustiere. Durch die nationale Umsetzung der EU-Arzneimittelverordnung von 2019* droht ein Anwendungsverbot von rezeptfrei erhältlichen Humanarzneimitteln für HaustierhalterInnen, sofern diese nicht von einem/einer TierärztIn verschrieben wurden.

Dieses Verbot betrifft vor allem homöopathische Arzneimittel, die meist rein aus Kostengründen nicht für Tiere registriert sind und die bisher erfolgreich zum Wohle der Tiere angewendet werden.

Nach Inkrafttreten des Gesetzes:

  • dürfen TierhalterInnen keine apothekenpflichtigen, aber nicht verschreibungspflichtigen Medikamente für Menschen mehr bei ihren Tieren anwenden, wenn diese nicht von einem/r behandelnden TierärztIn verordnet wurden;
  • dürfen auch TierheilpraktikerInnen, ErnährungsberaterInnen und andere tiermedizinisch geschulte Personen keine apothekenpflichtigen, aber nicht verschreibungspflichtigen Humanarzneimitttel mehr verordnen oder anwenden;
  • begehen TierhalterInnen und TiertherapeutInnen bei Zuwiderhandlung eine Ordnungswidrigkeit und können mit einem Bußgeld belegt werden.

Das Gesetz entmündigt die TierhalterInnen in ihrer freien Entscheidung zwischen alternativer und konventioneller Medizin und schränkt die TierheilpraktikerInnen stark in ihrer Arbeit ein. Klassisch homöopathisch arbeitenden TierheilpraktikerInnen wird eine Berufsausübung zudem nahezu unmöglich. Das bedeutet, dass dann die klassische Homöopathie für Tiere als Therapiemethode praktisch nicht mehr zur Verfügung steht; laut Gesellschaft für ganzheitliche Tiermedizin e. V. sind in Deutschland derzeit nur 67 TierärztInnen mit der Zusatzbezeichnung Homöopathie gelistet (Stand 24.08.21).

Die Bundesregierung hatte im Frühjahr 2021 nach Anhörung von Interessengruppen und Verbänden mehrfach die Möglichkeit, diese massive Einschränkung durch eine Umformulierung zu entschärfen, hat diese Möglichkeit aber bisher nicht genutzt. 

Das TAMG muss nun am 17.09.21 noch durch den Bundesrat verabschiedet werden. Im Anschluss prüft der Bundespräsident es auf Verfassungskonformität und unterzeichnet es. Es besteht also noch Hoffnung für die Therapiefreiheit für unsere Tiere. Daher richten wir diesen dringenden Appell an den Bundesrat und den Bundespräsidenten. 

Bitte unterstützen Sie unser Anliegen und teilen Sie die Petition in Ihren Netzwerken, damit wir die Zuständigen noch von der Tragweite dieses Gesetzes überzeugen können.

Lassen Sie uns gemeinsam die Gesetzesänderung einfordern. In seiner jetzigen Form bringt das Gesetz Schaden für die Tiergesundheit.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung – auch im Namen unserer Tiere!

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Sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrte Mitglieder des Bundesrates, 

Wir fordern eine Umformulierung des TAMG, insbesondere des §50 Abs. 2, um die bisherigen Möglichkeiten für TierhalterInnen und TiertherapeutInnen zu erhalten, Tiere mit homöopathischen Mitteln behandeln zu können. Laut neuer EU-Bio-Verordnung, die zeitgleich in Kraft tritt, zählen diese sogar zu den First-Line-Medikamenten, um den Gebrauch von Antibiotika zu verringern, welches das erklärte Hauptziel der EU-Verordnung 2019/6 ist. 

Wir begrüßen das Anliegen des TAMG Tiere vor dem unsachgemäßen Gebrauch und der Anwendung von unverträglichen oder schädlichen Arzneimitteln zu schützen. Um jedoch die Therapievielfalt nicht einzuschränken, fordern wir eine Möglichkeit bewährte und für Tiere gut verträgliche Arzneimittel weiterhin unkompliziert zugänglich zu machen. 

Wenn Sie dieses Gesetz in der derzeitigen Form nicht stoppen, tritt es in Deutschland am 28. Januar 2022 in Kraft. Es beschränkt das Grundrecht auf Berufsfreiheit der TierheilpraktikerInnen und ignoriert dabei auch eine Stellungnahme der wissenschaftlichen Dienste des Bundestages (Tierheilpraktiker und § 50 Gesetzentwurf BT-Drs. 19/28658, Verletzung der Berufsfreiheit bei Verbot homöopathischer Arzneimittel) die zu dem Fazit kommen:

„Der geplante § 50 Gesetzentwurf, mit dem der tierärztliche Vorbehalt auf Arzneimittel nach § 2 AMG ohne Ausnahme für homöopathische Mittel erweitert werden soll, könnte erhebliche Auswirkungen auf das Grundrecht der Berufsfreiheit aus Art. 12 Abs. 1 GG der Tierheilpraktiker haben. Wegen der europarechtlich nicht geforderten Regelung und der geringen zu erwartenden Vorteile für das Tierwohl könnte sie als unverhältnismäßig und damit nicht gerechtfertigt angesehen werden.“ 

Diese ExpertInnenkommission gibt ferner zu bedenken:

„Dabei ist auch zu beachten, dass im Bereich der Humanmedizin homöopathische Mittel frei verkäuflich und ohne ärztliche Anordnung oder Aufsicht individuell angewendet werden können, auch bei Kindern.“ 

Daher bitten wir Sie im Namen aller TierhalterInnen und TierheilpraktikerInnen die notwendige Überarbeitung des Gesetzes einzufordern und es erst dann zu verabschieden.

Für freie Therapiewahl – zum Wohle unserer Tiere – zum Erhalt des Tierheilpraktikerberufs 

arsye

Unser Anliegen ist es, dass Humanhomöopathika von dem Verbot des § 50 Abs. 2 TAMG ausgenommen werden.

§ 50 Abs. 2 müsste wie folgt formuliert werden:

„Artikel 1 § 50 Abs. 2 erhält folgende Fassung:

„Tierhalterinnen und Tierhalter sowie andere Personen, die nicht Tierärztinnen oder Tierärzte sind, dürfen verschreibungspflichtige Tierarzneimittel und veterinärmedizintechnische Produkte sowie Arzneimittel nach § 2 Absatz 1, 2 und 3a des Arzneimittelgesetzes bei Tieren nur anwenden, soweit 

  1. diese von einer Tierärztin oder einem Tierarzt verschrieben oder abgegeben worden sind, bei der oder dem sich die Tiere in Behandlung befinden, und
  2. die Anwendung gemäß einer tierärztlichen Behandlungsanweisung, die die Tierärztin oder der Tierarzt für den betreffenden Fall ausgehändigt hat, erfolgt.

(Satz 2) Abweichend von Satz 1 dürfen Tierhalterinnen und Tierhalter sowie andere Personen, die nicht Tierärztinnen oder Tierärzte sind, nicht verschreibungspflichtige und apothekenpflichtige Arzneimittel, die nach §§ 38 und 39 AMG registriert sind, bei Tieren, die nicht der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, anwenden.

(Satz 3) Satz 2 gilt auch für die Anwendung bei Tieren, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, sofern die Arzneimittel Träger- oder Hilfsstoffe enthalten, die in Übereinstimmung mit folgenden Verordnungen stehen:

  1. Verordnung (EG) Nr. 767/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über das Inverkehrbringen und die Verwendung von Futtermitteln oder
  2. Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 über Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernährung oder
  3. Verordnung (EU) Nr. 68/2013 der Kommission vom 16. Januar 2013 zum Katalog der Einzelfuttermittel."

Begründung:

Von homöopathischen Medikamenten geht keine Gefahr für Tiere, Menschen oder die Umwelt aus. 

Die EU-VO 37/2010 erlaubt die Anwendung homöopathischer Zubereitungen ab einer Potenz von D 4 sogar am lebensmittelliefernden Tier, ohne dass dafür eine Wartezeit vorgesehen ist. Es gibt keine Rückstände homöopathischer Arzneimittel (ab D 4), die gesundheitsgefährdend sind. Erst recht gilt das für Tiere, die nicht der Produktion von Lebensmitteln dienen. Hier kann man nicht mit dem Verbraucherschutz und der Lebensmittelsicherheit argumentieren. Letztendlich trägt die Homöopathie erheblich dazu bei, Antibiotika zu vermeiden.

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Warum ist diese Forderung für Tierhalter und Therapeuten wichtig?

Mit Inkrafttreten des unveränderten Gesetzes ergeben sich im Alltag Situationen, die mit Tierschutz und Tierwohl so gar nichts gemein haben. Können Sie sich vorstellen, wie das aussehen könnte? Hier ein paar Beispiele:

Kater Max hat über Monate hinweg unerklärliche epileptiforme Anfälle, die trotz ausgedehnter Diagnostik beim Tierarzt unerklärbar bleiben. Das Tier wird immer schwächer, frisst schlecht und hat starke Durchfälle. Ein von einer Tierheilpraktikerin empfohlenes homöopathisches Arzneimittel stabilisiert ihn soweit, dass er inzwischen seit Monaten anfallsfrei und bei gutem Allgemeinbefinden ist. Ab Ende Januar darf der Halter das rettende Mittel nicht mehr weiter geben, wenn ein Tierarzt es nicht verschrieben hat. Der Tierarzt möchte das Arzneimittel nicht verschreiben, weil er sich mit homöopathischen Arzneimitteln nicht auskennt, für eine Verordnung aber haften würde.

Bei Rüde Bruno wurde die Milz entfernt, die OP verlief gut und er ist mit Schmerzmitteln vom Tierarzt versorgt. Abends beobachtet die Tierhalterin, dass Bruno nicht zur Ruhe kommt und sich nicht hinlegen mag. Die hinzugezogene Tierhomöopathin verordnet ein passendes Mittel, das die Halterin schon in ihrer Hausapotheke hatte. Minuten später legt sich Bruno hin und fällt in einen entspannten Schlaf. Als er später erneut unruhig wird, zeigt eine Wiederholung des Mittels schnelle Wirkung. Ein Tierarzt war zu dieser späten Stunde gar nicht greifbar, die Schmerztherapie ausgeschöpft. Ab Februar bliebe Bruno diese schnelle und sanfte Erleichterung verwehrt, da die Tierhomöopathin das homöopathische Einzelmittel weder als Therapie hätte verordnen noch die Tierhalterin es hätte geben dürfen.

Diese Beispiele belegen, wie stark ein Inkrafttreten eines unveränderten TAMG in die TierhalterInnenrechte eingriffe und den TierheilpraktikerInnen ihre Arbeit unnötig erschweren, wenn nicht unmöglich machen würde. 

Weitere Stellungnahmen zum Tierarzneimittelgesetz und zur EU-Verordnung 2019/6:

Stellungnahme zur neuen Bio-Verordnung

Antibiotika Reader der Kooperation Deutscher Tierheilpraktiker-Verbände e. V.

Pressemitteilung des Verbandes der zoologischen Gärten (VDZ) e.V.

Stellungnahme des Bundesverbandes praktizierenden Tierärzte

Quellen: 

EU-Verordnung 2019/6

Entwurf Tierarzneimittelgesetz

Stellungnahme Wissenschaftliche Dienste des Bundestages

Übersicht über das Tierarzneimittelgesetz auf der Seite des Deutschen Bundestages

Tierarztsuche der Gesellschaft für ganzheitliche Tiermedizin e. V.

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lajm

  • Liebe Unterstützenden,

    aktuell tagt der Bundesrat und hat als TOP2 das Tierarzneimittelgesetz auf der Tagesordnung. Die Empfehlung des Gesundheitsausschusses und des Ausschusses für Arbeit, Integration und Sozialpolitik lautet, dem vom Deutschen Bundestag am 24. Juni 2021 verabschiedeten Gesetz gemäß Artikel 80 Absatz 2 des Grundgesetzes zuzustimmen.

    Die laufende Sitzung können Sie im Internet im Live-Stream folgen auf www.bundesrat.de.
    Die Sitzung hat um 9:30 Uhr begonnen, unser TOP folgt in Kürze.

    Gestern früh haben wir mit einem Unterschriftenstand von über 20.000 MitzeichnerInnen die Petition mit einem Anschreiben per Mail an alle Mitglieder des Bundesrates gesendet, der heute über das neue Tierarzneimittelgesetz entscheiden.

    Nun drücken... më tutje

  • Liebe UnterstützerInnen der Petition für die Therapiefreiheit für Tiere,

    wir sind überwältigt von inzwischen fast 18.000 Stimmen, die sich mit uns für den Erhalt der Therapiefreiheit für Tiere und eine Überarbeitung des neuen Tierarzneimittelgesetzes einsetzen. Wir nähern uns den 35 Prozent! Das ist ein klares Zeichen dafür, dass wir mit unserem Anliegen nicht allein sind.

    Jedoch rast die Zeit und wir haben nur noch 10 Tage, bis die Petition ausläuft und noch 7 Tage bis zur Abstimmung im Bundesrat. Helfen Sie uns, noch lauter zu werden und noch mehr Menschen mit ins Boot holen - für die Therapiefreiheit für Tiere und für die Stärkung der HalterInnenrechte!

    PLAKATE, HANDZETTEL UND ABRISSZETTEL

    Das Petitionsteam hat ein PDF mit Plakat, Handzettel... më tutje

  • Liebe Unterstützende,

    Damit noch mehr Menschen von der Petition erfahren, haben wir von openPetition einen Post zur Petition auf Facebook, Twitter und Instagram veröffentlicht - gerne mitmachen & teilen, teilen, teilen:

    +++ Facebook: www.facebook.com/openPetition/photos/a.305584669539756/4259740340790816/

    +++ Twitter: twitter.com/openPetition/status/1432697438607970316/photo/1

    +++ Instagram: www.instagram.com/p/CTPZKg4NQ4G/

    Bitte mit Freunden, Bekannten und Familie teilen. Jedes “Gefällt mir ” (Like), aber vor allem geteilte Inhalte (Shares) sorgen dafür, dass noch mehr Menschen von der Petition erfahren. Die Petition kann auch in Facebook-Gruppen geteilt werden.

    Wer nicht in den Sozialen Netzwerken ist, kann Freunde,... më tutje

Das ist der Neue Weg, um die Heilkunde aus dem Weg zu räumen. Wenn sie diese so nicht verbieten können, dann nun auf diesem Weg. Die Tierheilkunde ist somit nur ein Anfang und wird sich sicherlich über kurz oder lang, auf auf die Humanheilkunde ausweiten. Und das muss verhindert werden

Einige der Mittel wurden bereits Jahrelang an den Tieren verwendet.

Pse njerëzit firmosin

  • 2 minuta më parë

    Weil es Lebewesen sind. Es gilt der höchste Respekt vor jeder Lebensform! Weil es Menschen gibt, denen dieses Verständnis abhanden gekommen ist.

  • 3 minuta më parë

    Es darf nicht so weit kommen, man schadet den Tieren ja nicht. Sonder es ist eine naturnahe Unterstützung

  • Jo publike Chieming

    4 minuta më parë

    Wie sollten dann Tiere, die Bio bleiben sollen behandelt werden? Ich selbst nehme lieber Globuli ein, um gesund zu sein. Niemals soll weder Tier noch Mensch Homöopathie verboten werden, dafür stehe ich!

  • Jo publike Karlskron

    6 minuta më parë

    Ich habe viele Tiere und viel Ubterstützung durch meine Heilpraktikerin erhalten

  • Jo publike Postbauer-Heng

    10 minuta më parë

    Die Tierärzte können oftmals nicht helfen, der Tierheilpraktiker dann schon. Wünschenswert wäre dann bei TA die Zusatzausbildung zum Tierheilpraktiker, um beide Heilweisen besser miteinander zu verknüpfen.

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