Der Deutsche Bundestag möge ein Gesetz zur bundesweiten, lückenlosen Videoüberwachung in allen Schlachthöfen und sonstigen Einrichtungen, die das Töten von Tieren zum Zweck haben, beschließen.

Begründung

In Schlachthöfen kommt es nachweislich (Beweismaterial von Tierschutzverbänden, Internet) zu schweren Verstößen gegen die Tierschutz- und Schlachtverordnung. Dazu gehören u.a. Stress-und Qualsituationen beim Ausladen und den Wartezonen, aber auch Fehlbetäubungen, die in letzter Konsequenz dazu führen, dass das Tier den Beginn des Schlachtprozesses ohne Sedierung bei vollem Bewusstsein erleidet.Nur eine lückenlose Videoüberwachung von Zeitpunkt des Entladens bis zum eingetretenen Tod des Tieres kann ein Fehlverhalten der einzelner Mitarbeiter beweisbar machen und verhindern.Der Einsatz defekter oder funktionseingeschränkter Bolzenschussapparate wird mittels Aufnahmen nachweisbar gemacht. Auf diese Weise gilt die Anwendung eines Überwachungsgerätes als vorbeugende, aber auch als abschreckende Maßnahme, um Gedankenlosigkeit oder Fehlverhalten u.a. aus Gründen des Zeitdrucks zu verhindern.Um Verdachtsfälle verifizieren, bzw. dementieren zu können, ist es sinnvoll, die Aufzeichnungen zu speichern.Nur und ausschließlich per Gesetz können diese Forderungen durchgesetzt werden.Ein respektvoller Umgang mit den Geschöpfen, die ihr Leben lassen, um unsere Ernährung zu sichern, ist nicht nur wünschenswert, wir sind es ihnen schuldig.

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Pro

In einem modernen europäischen Staat sollte der ethisch verantwortliche Umgang mit den Nutztieren selbstverständlich sein. Was hinter den Kulissen der Nutztierhaltung vorgeht, sollte auch jederzeit transparent gemacht werden können.

Contra

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