• Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 40 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Tierschutz - Verbot des Fischfangs mit Netz und Angel

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die übliche Praxis des Fischfangs mit Netzen, bzw. Angeln, die zu einem qualvollen Erstickungstod der Fische führen, zu verbieten und humanere Tötungsarten vorzuschreiben.

Begründung:

Beim Fischfang mit Netzen ist es Usus, die gefangenen Fische auf das Deck des Fischkutters zu kippen. Die Fische ersticken qualvoll, weil sie mit ihren Kiemen außerhalb des Wassers nicht atmen können. Würden Rinder oder Schweine durch Ersticken getötet, würde zu Recht ein Aufschrei durch die Gesellschaft gehen.Auch Fische können gemäß verschiedener internationaler Studien Schmerzreize im Gehirn verarbeiten, also Schmerz empfinden.Zudem haben Untersuchungen der Penn State University of Oxford ergeben, dass sich ausgerechnet in der Maulzone der Fische, in die sich in der Regel der Angelhaken bohrt, über zwanzig Schmerzrezeptoren befinden. Geangelte Fische erleiden also einen heftigen Schmerz im Maul, bevor sie ersticken.Der Fischfang inkl. der Hobbyangelei in der derzeit praktizierten Form ist also ein Verstoß gegen § 1 des Tierschutzgesetzes, nach dem der Mensch aus der Verantwortung für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden schützen muss und gegen § 4 (1), gemäß dem Wirbeltiere nur unter wirksamer Schmerzausschaltung oder unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden dürfen.Ich möchte deshalb den Bundestag bitten, sich mit diesem Thema zum Wohle der Millionen und Abermillionen von Fischen zu beschäftigen und Lösungen für eine alternative Tötungmethode zu finden, bei der die Fische nicht leiden müssen.

13.09.2016 (aktiv bis 10.11.2016)


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