Transparenz und Schutz bei Sicherheitsinfrastruktur: Unabhängige Audits & effektiver Hinweisgebersch

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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  1. Gestartet 11.08.2026
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Wir fordern den Deutschen Bundestag und die Innenministerien der Länder auf, den Schutz kritischer Infrastruktur bei öffentlichen Bau- und IT-Projekten der Sicherheitsbehörden gesetzlich und praktisch zu stärken:

  1. Unabhängige Audits für Sicherheitsinfrastruktur: Verbindliche und neutrale Überprüfung aller behördlichen IT- und Gebäudesicherheitskonzepte (wie IT-Terrorschutzsysteme) bei zentralen Polizeibauten vor der Abnahme.
  2. Transparenz über Abnahmedokumente: Lückenlose Auskunft über das Vorliegen ordnungsgemäßer Bau- und IT-Abnahmen im Rahmen der Transparenzgesetze, soweit keine taktischen Detaildaten betroffen sind.
  3. Konkreter Schutz für Hinweisgeber: Die strikte und lückenlose Durchsetzung der EU-Whistleblower-Richtlinie (2019/1937) und des Hinweisgeberschutzgesetzes, damit Fachkräfte, die Mängel melden, vor existenziellen Repressalien geschützt sind.

Begründung

Der Schutz kritischer Infrastruktur – insbesondere bei Neubauten und IT-Systemen von Sicherheitsbehörden – ist eine fundamentale Säule der öffentlichen Sicherheit. Wenn bei zentralen Polizeibauten und Sicherheitsarchitekturen Mängel oder Abnahmeverzögerungen im Raum stehen, betrifft dies das Sicherheitsbedürfnis aller Bürgerinnen und Bürger.
Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass Personen, die als Fachkräfte oder Hinweisgeber auf technische, bauliche oder vergaberechtliche Mängel aufmerksam machen, häufig vor bürokratischen Hürden stehen. Das Hinweisgeberschutzgesetz muss in der Praxis lückenlos greifen, um diejenigen zu schützen, die Verantwortung für das öffentliche Wohl übernehmen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stephan Heurich, Rellingen
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 11.08.2026
Sammlung endet: 10.02.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Sicherheit

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Neuigkeiten


  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    wie notwendig diese Initiative ist, zeigt ein aktuelles behördliches Dokument: Mit Bescheid vom 11. August 2026 hat die Polizei Hamburg (Dienststelle SP31) einen formellen Antrag auf Informationszugang nach dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG) vollumfänglich abgelehnt.
    Gegenstand des Antrags war die Beauskunftung über Mängel, Prüfberichte und formelle Abnahmen bezüglich der IT-Infrastruktur und Gebäudesicherheit beim Polizeikommissariat 21 (PK 21) sowie des IT-Terrorschutzsystems (SITEKO).

    Die behördliche Begründung im Bescheid vom 11.08.2026: Die Behörde stützt ihre Ablehnung auf § 6 Abs. 3 Nr. 1 HmbTG und argumentiert, dass eine Bekanntgabe von Informationen zur Server- und Gebäudeinfrastruktur die innere Sicherheit gefährden könnte, da Rückschlüsse auf verbaute Technik und Arbeitsweisen nicht auszuschließen seien.

    Warum dieser Fall beispielhaft ist: Dieser Ablehnungsbescheid belegt schwarz auf weiß die aktuellen Hürden bei der öffentlichen Kontrolle: Selbst wenn es nicht um operative Einsatzdetails geht, sondern um die schlichte Bestätigung ordnungsgemäßer Bau- und IT-Abnahmen kritischer Infrastrukturen, wird der Zugang verwehrt.
    Genau deshalb braucht es:

    1. Unabhängige Audits: Verbindliche Überprüfungen von Sicherheitsbauten vor der Freigabe.
    2. Echten Hinweisgeberschutz: Schutz für Fachkräfte, die auf bauliche oder technische Mängel bei öffentlichen Großprojekten aufmerksam machen.

    Gegen den Bescheid der Dienststelle SP31 wurde formell Widerspruch eingelegt.
    Bitte teilt die Petition weiterhin, um das Bewusstsein für Transparenz bei unserer Sicherheitsinfrastruktur zu schärfen:
    openpetition.org/whtxx
    Vielen Dank für eure Unterstützung!

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