Region: Germany
Family

NEIN zu neuen Plänen der Familienministerin! Trennungskinder brauchen eine Lobby!

Petition is directed to
Franziska Giffey
37 Supporters
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  1. Launched March 2019
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Das Vorhaben von Familienminister Giffey, Väter nach der Trennung noch mehr zu entlasten: „Wir müssen das Recht hier der gesellschaftlichen Realität anpassen.“ muss öffentlich diskutiert werden. Insbesondere ist die Frage: „Gesellschaftliche Realität aus der Sicht des Kindes, der Mutter oder des Vaters?“ zu klären.

Beim Wunsch der Familienministerin „Wenn das Kind viel Zeit bei ihm verbringt und sogar ein eigenes Zimmer hat.“ ist zunächst zu prüfen, wer entscheidet wieviel Zeit viel und wieviel Zeit das Kind als zu wenig empfindet?

Gesetze müssen geändert werden nicht um Väter nach der Trennung zu entlasten, sondern die Kinder nach der Trennung mehr zu unterstützen!

Die Besuchsregelung für Väter nach Trennung muss zum Wohle der Kinder und nicht der Väter überarbeitet werden! Mehr Unterstützung für Kinder bei Verarbeitung von Trennung der Eltern! Probleme erkennen, nicht verschweigen!

Reason

Trennungen von Lebensgemeinschaften traditioneller oder nicht traditioneller Verbindungen sind in den letzten Jahrzehnten immer mehr gesellschaftsfähig geworden.

Die moderne Gesellschaft akzeptiert Trennungen relativ schnell und geht zur Tagesordnung über. Im Gegensatz zur Akzeptanz der Trennung als solches, werden Trennungskinder von ihrem Umfeld nicht so schnell, oder gar nicht akzeptiert.

Zum Thema Kinderzimmer beim Vater. Kinderzimmereinrichtung ist eine einmalige Investition, die möglicherweise dann noch steuerlich absetzbar sein wird. Der Unterhalt muss jedoch monatlich und über mehrere Jahre gezahlt werden. Das ist keine Verhältnismäßigkeit!

Eine weitere problematische Realität, über die nicht gerne öffentlich gesprochen wird: Es gibt Fälle, in denen Väter „Schlupflöcher“ nutzen, um so wenig wie möglich Unterhalt zu zahlen. Der Kinderzimmertrick wird eine neu Eventualität, die besonders Gutverdienern eine weitere Möglichkeit offenbart, darstellen.

Die Aufgabe der Politik ist es, an das Wohl der Kinder zu denken, Alleinerziehende mehr zu unterstützen! Die Politik ist verpflichtet, Finanztricks bei Unterhaltszahlungen zu vermeiden und nicht solche zusätzlich zu erschaffen! Die Politik ist verpflichtet, die Gemeinschaft der Steuerzahler zu entlasten, indem gesetzliche Vorrausetzungen geschaffen werden, die getrenntlebende Eltern zwingen ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen!

Wenn ein Vater mehr Zeit mit seinem Kind verbringt, ist das seine moralische Verpflichtung, diese bedarf keine besondere finanzielle Vergütung. Erziehungsverantwortung gehört ebenso dazu.

Die Unterhaltszahlungen für Trennungskinder beinhalten: Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Kleidung, Nachhilfen, Sport-, Musik-, Mal- sowie Kunstunterricht; außergewöhnliche Kosten, die im Kindergarten, Schule sowie bei weitere Ausbildung anfallen usw. Diese Kosten werden nicht minimiert dadurch, dass der Vater Zeit mit seinem Kind verbringt und an seiner Erziehung teilnimmt.

Unsere moderne Gesellschaft vertritt eine breitgefächerte Meinung, dass Trennungskinder von ihren Vätern „nicht verlassen“ werden. Die Erfahrungen zeigen, dass Erwachsene diese Auslegung für sich selbst zu Recht legen, um das Gewissen zu erleichtern und sich nach der Trennung besser in der Gesellschaft zu positionieren.

Der Satz: „Ich habe das Kind nicht verlassen“ wird wie ein Gebet so lange wiederholt, bis alle daran glauben, was psychologisch einfach zu erklären wäre. Es ist unumstritten, dass Kinder durch ständige Wiederholungen lernen, Erwachsene schaffen sich durch ständiges Wiederhohlen ihre eigene Realität. Die Realität der Kinder sieht ganz anders aus.

Abschließend zum Wechselmodel-Vorschlag der FDP. Dieses Model könnte möglicherweise funktionieren, aber nur dann, wenn nicht das Kind als Pingpong-Ball zwischen zwei Welten hin und her wandern muss, sondern der Vater aus dem Koffer lebt.

Wenn sich Erwachsene trennen, haben Kinder keine Schuld. Kinder tragen nur die Last der Trennung. Warum können die Kinder nicht von einem Teil dieser Last befreit werden?

Aus meiner Sicht könnte es ein interessantes Betreuungsmodel werden.

Fairerweise ist anzumerken, dass nicht nur Väter, sondern auch Mütter Familien oder Le-benspartnerschaften verlassen. Die Gesellschaft spricht üblicherweise immer von Vätern, was nicht richtig ist.

Thank you for your support, Magdalena Gronn from Ibbenbüren
Question to the initiator

Not yet a PRO argument.

Beim Lesen der Überschrift habe ich mich gefreut, dass sich jemand des Themas "Trennungskinder brauchen eine Lobby" annimmt, denn diese brauchen wirklich eine stärkere Lobby. Leider ist der Text öfters widersprüchlich. Die Kosten z: B., die mit dem Unterhalt bestritten werden, hat ein Vater, der sein Kind 3 Tage in der Woche betreut, genauso zu bestreiten. Nur mit dem Unterschied, daß er keinen Unterhalt erhält sondern der Mutter Unterhalt zahlen muß. Eine gerechte Gewichtung der geleisteten Betreuungsleistungen wäre deshalb fair!

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