1,184 Signatures
Petition addressed to: Oberbürgermeisterin Gabriele Zull
Wir, die unterzeichnenden Eltern, Familien und Unterstützer*innen, wehren uns entschieden gegen die geplanten Sparmaßnahmen in Fellbacher Kindertageseinrichtungen.
Diese sind sozial ungerecht, familienfeindlich und wirtschaftlich kurzsichtig.
Wir fordern, dass die Betreuungszeiten für Kinder in den Fellbacher Kindertageseinrichtungen so bleiben, wie sie aktuell bestehen, und nicht reduziert werden – weder im Ganztag noch bei den verlängerten Öffnungszeiten.
Reason
Nur wenn die derzeit bestehenden Betreuungszeiten weiterhin im bisherigen Umfang erhalten bleiben, können die Arbeitsplätze der Eltern in dem aktuellen Maße gesichert werden. Andernfalls werden:
1. Besonders Frauen und Alleinerziehende benachteiligt.
Wenn die Arbeitszeiten aufgrund der geplanten Verkürzung der Betreuungszeiten nicht mehr im bisherigen Umfang möglich sind oder der Arbeitgeber die Verkürzung nicht bewilligt, bleiben vor allem mehr Mütter zuhause – ein fataler Rückschritt für Gleichberechtigung und Fachkräftesicherung gleichermaßen und/oder (alleinerziehende) Mütter verlieren ihren Job.
2. Kinder und Familien benachteiligt.
Eine verlässliche und planbare Kinderbetreuung ist eine Investition in die Zukunft. Wer hier spart, schwächt neben der Wirtschaft auch die Gesellschaft. Mit den aktuell geplanten Sparmaßnahmen werden die finanziellen Engpässe der Stadt auf dem Rücken von Eltern und Kindern ausgetragen.
3. Soziale Spaltung gefördert.
Besonders in finanziell schlechter gestellten Familien ist eine Reduzierung der Arbeitszeiten oder ein Jobverlust nicht tragbar. Einige Eltern müssen sich mit mehreren Jobs gleichzeitig über Wasser halten. Diese Familien werden dann besonders unter den Sparmaßnahmen der Stadt Fellbach leiden.
Petition details
Petition started:
03/21/2026
Collection ends:
09/20/2026
Region:
Fellbach
Topic:
Family
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new language versionDebate
Für Familien wichtig ist 11Gebot niemals Aufgeben
Die Forderung nach unveränderten Betreuungszeiten ignoriert die finanzielle Realität der Kommune. Eine Anpassung kann notwendig sein, um Angebote langfristig zu sichern. Die Petition argumentiert einseitig und blendet Alternativen aus. Nicht alle Familien benötigen maximale Zeiten; eine bedarfsgerechtere Verteilung kann fairer sein. Zudem könnten Mittel gezielter in Qualität, Personal oder andere soziale Leistungen investiert werden, statt ein teures System pauschal beizubehalten.
Why people sign
Es wird zunehmend propagiert, dass die Teilzeitmuttis mehr arbeiten sollen. Nichtsdestotrotz bleibt der größte Teil des Haushalts Kinder etc. dennoch an der Frau hängen. Mit einer verkürzten Betreuung ist das kaum unter einen Hut zu bringen. Wann wird dadurch dazu gedrängt, dass immer wieder irgendjemand einspringt? Zum Beispiel Großeltern etc. Das sollte aber nicht die Regel sein, sondern eher die Ausnahme.
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Weil es schon schwer genug ist ein Kita Platz zu bekommen und wir Eltern müssen arbeiten gehen