Junge Menschen dürfen laut deutscher Gesetzgebung mit 18 Jahren Verträge für Handy´s, Autos, Wohnungen, und Arbeit abschließen, da sie damit als volljährig und somit gemäß § 104 ff. BGB als voll geschäftsfähig gelten. Diese uneingeschränkte Geschäftsfähigkeit bleibt in der Regel bis zum Lebensende erhalten. Ausnahmen bilden hierbei Menschen, welche beispielsweise in einem Betreuungsverhältnis nach §$ 1896 ff. BGB stehen.

Die deutsche Justiz urteilt bis zum 21 Lebensalter in der Regel nach Jugendstrafrecht, obwohl mit Eintritt des 18 Lebensjahres das Erwachsenenstrafrecht in Betracht gezogen werden kann. Welches Recht zur Anwendung kommt, ist zum einen abhängig von der “Reife” des Jugendlichen bzw. des Heranwachsenden. Zum Anderen wird bei Tätern in diesem Alter eine Jugendgerichtshilfe herangezogen, um ein abschließendes Bild von der geistigen Entwicklung des Täters zu bekommen.

Begründung

Allerdings wächst der Unmut in der Bevölkerung aufgrund der oftmals als zu milde angesehenen Urteile gegen jugendliche bzw. heranwachsende Intensivtäter.

Aufgrund der Tatsache, dass in der Bundesrepublik Deutschland die volle Geschäftsfähigkeit bereits mit 18 Jahren erlangt werden kann und man vor dem Gesetzt als Erwachsener gilt, wird gefordert, dass vor allem volljährige Intensivtäter, nicht nur die Privilegien des Erwachsenenlebens genießen dürfen, sondern alle Konsequenzen ihres Handelns tragen müssen. Dies sollte insbesondere zur Folge haben, dass die Taten der Heranwachsenden nicht weiterhin durch das Jugendstrafrecht bestraft werden, sondern bereits mit 18 Jahren und bei anhaltender Strafauffälligkeit durch das Allgemeine Strafrecht geahndet werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thorsten Keller aus 60439
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Pro

Wenn man nichts unternimmt oder sich nicht für etwas einsetzt, wird sich auch nichts ändern. Man muss immer daran denken, dass man selbst oder ein Familienmitglied oder Freund in so eine Situation kommen kann. Und dann? Man sucht sich sowas nicht immer aus, man kann ganz unbeteiligt und ungewollt Opfer werden. Auch wenn man vielleicht solche Taten durch härtere Strafen nicht verhindern kann, so sollte doch der Täter spüren, was er getan hat. Ihm soll es auch schlecht gehen und er soll nie wieder Gelegenheit bekommen etwas zu tun, was einem anderen schadet.

Contra

Ich schließe mich der Aussage an : Leider spielen hier viele Faktoren mit. Bisher wurde auch die "Zivilcourage" nicht richtig bestätigt, wie man laut Medien auch gelesen hat. fühlten sich die 2 Mädchen nicht angesprochen und sie haben den Täter auch nicht angezeigt. Aus anderen Quellen hat man auch erfahren, dass das Opfer den Täter massiv provoziert hat und sich trotzdem am Parkplatz aufgehalten hat in einer Gruppe (die zwei Mädchen waren aber nicht mehr da) anstatt Hilfe oder direkt die Polizei zu rufen. Man ist auch nicht sicher, wovon sie letztendlich gestorben ist, noch kein Bericht lieg