Unsere Arbeit ist kein Sparposten: MDR-Kürzungen stoppen, öffentlich-rechtlichen Rundfunk sichern

Petition richtet sich an
An die Ministerpräsident*innen der Länder und die Rundfunkkommission der Länder

787 Unterschriften

52 %
1.500 für Sammelziel

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Petition richtet sich an: An die Ministerpräsident*innen der Länder und die Rundfunkkommission der Länder

Wir fordern die Ministerpräsidenten der Länder, insbesondere an Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Sven Schulze, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, und Mario Voigt, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, auf, die angemessene Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sicherzustellen und die von der KEF empfohlene Erhöhung des Rundfunkbeitrags umzusetzen.

Die geplanten Kürzungen beim MDR treffen nicht nur einzelne Formate. Sie bedrohen Schauspieler*innen, Filmschaffende hinter der Kamera, MDR-Mitarbeitende, Produktionsunternehmen, das Publikum und die Sichtbarkeit ostdeutscher Lebensrealitäten.

youtube.com/shorts/G0zeIkm5H4I?si=aPwWeF8c9ahOzTwx

Begründung

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein zentraler Bestandteil der demokratischen Öffentlichkeit. Er schafft Information, Kultur, Bildung, Unterhaltung und regionale Sichtbarkeit. Gleichzeitig ist er ein wichtiger Auftraggeber für die deutsche Film-, Fernseh- und Produktionslandschaft.

Wenn öffentlich-rechtliche Sender aufgrund politisch blockierter Finanzierung sparen müssen, trifft das nicht nur Sendeplätze oder einzelne Formate. Es trifft konkrete Arbeitsplätze und Existenzen. Fiktionale Produktionen wie „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ beschäftigen nicht nur Schauspieler*innen, sondern ganze Teams aus Kamera, Licht, Ton, Maske, Kostüm, Szenenbild, Aufnahmeleitung, Regieassistenz, Produktion, Postproduktion und vielen weiteren Gewerken. Jede gestrichene Produktion bedeutet weniger Arbeit für zahlreiche Menschen.

Besonders schwer wiegen die Kürzungen beim MDR, weil sie die Produktionslandschaft in Ostdeutschland schwächen. Wo weniger produziert wird, verlieren nicht nur Filmschaffende Aufträge. Auch regionale Unternehmen, Dienstleister*innen und kreative Netzwerke geraten unter Druck. Zugleich verlieren die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an Sichtbarkeit im öffentlich-rechtlichen Programm.

Der BFFS steht für die beruflichen und gewerkschaftlichen Interessen von Schauspieler*innen. Wir sagen: Die Verantwortung für eine angemessene Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk braucht eine verlässliche Finanzierung. Filmschaffende brauchen faire Arbeitsmöglichkeiten. Das Publikum braucht starke, regionale und vielfältige Programme. Deshalb: Keine Politik auf Kosten der Filmschaffenden. Keine Schwächung der demokratischen Öffentlichkeit. Kein Abschied auf Raten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, BFFS - Die Schauspielgewerkschaft, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.05.2026
Sammlung endet: 20.11.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Kultur

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Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk ist per Definition ein staatsfernes Medium. Wir brauchen den ÖRR. Unabhängige, öffentlich finanzierte Medien mit Meinungspluralismus sind essentiell für eine Demokratie. Was die Alternative ist, sehen wir in den USA bei FOX etc. Zudem sind Formate wie der Tatort/Polizeiruf und weitere regionale Formate wichtig, damit man sich damit überhaupt identifizieren kann. Stichwort Repräsentation regionaler Lebensrealitäten.

Wir sind in 1 Marktwirtschaft. Der Staat muss nicht die 30. Krimireihe oder den 10. Kulturkanal zwangsweise finanzieren. Öffentlicher Rundfunk der noch dazu Werbung schaltet is im Gegenteil nicht Wettbewerbsfair. .

Warum Menschen unterschreiben

Einer der Tatorte, die auf konstant hohem Level den Sonntagabend zu einem tollen Ereignis machen wird als politisches Druckmittel verwendet, schade...

Ich zahle alle 3 Monate 55 Euro Rundfunkbeitrag und erwarte, dass mein Geld in anspruchsvolles Qualitätsfernsehen fließt, statt in belangloses Einerlei – wie die x-te Schlagersendung. Der Magdeburger ‚Polizeiruf 110‘ sticht durch seine herausragende Qualität hervor. Ihn kaputtzusparen, ist absolut inakzeptabel. Ein Defizit von 13,2 Millionen Euro sind heutzutage Peanuts – selbst wenn das Geld nicht aus dem Staatsbudget kommen darf, muss so eine Summe im Gesamtsystem der Rundfunkanstalten an anderer Stelle aufzutreiben sein! Der Polizeiruf ist im Osten identitätsstiftend und ein wichtiges Signal der Wertschätzung für die Menschen in der Region. Hier wird am völlig falschen Ende gespart! So geht‘s nicht!

(Bearbeitet)

u.a. wegen des Kultur- und Bildungsauftrag des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks

Ich möchte zukünftig nicht auf liebgewonnene Serien, Filme, Schauspieler etc verzichten müssen, nur weil an den falschen Stellen gespart wird.

Omdat ik als Nederlandse dan vele Duitse series volg

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