Unsere Häuser in Hamburg Mitte sollen abgerissen werden ! Bewahren Sie uns vor dem Rausschmiss !

Petition richtet sich an
Bezirksverwaltungsamt, Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer

1.878 Unterschriften

54 %
1.301 von 2.400 für Quorum in Bezirk Hamburg-Mitte Bezirk Hamburg-Mitte

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54 %
1.301 von 2.400 für Quorum in Bezirk Hamburg-Mitte Bezirk Hamburg-Mitte
  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch 3 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bezirksverwaltungsamt, Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer

Bewohner*innen zwischen 4 und 87 Jahren sollen raus ! Leerstand und Entmietung werden seit Jahren von der Stadt geduldet.
Zu Weihnachten die Nachricht der Vermieterin :
"Wir beabsichtigen das bestehende Gebäude durch einen Neubau zu ersetzen" - in diesem sind nach anderen Unterlagen der Eigentümerin Luxusmieten geplant.
Die Abrissgenehmigung wurde bereits vor 2 Jahren erteilt, die Baugenehmigung steht noch aus. Das wollen wir verhindern, die Zeit rennt. Wir fürchten um unsere Zukunft.
BITTE HELFEN SIE UNS MIT IHRER UNTERSCHRIFT !

Die Mietergemeinschaft An der Alster 65-67

Begründung

1 . Der Abriss zerstört bezahlbaren Wohnraum. Über den geplanten Neubau ist zu erfahren, dass hier Durchschnittsmieten von 35€/qm erhoben werden sollen. Viele Wohnungen werden vermutlich weit darüber liegen. Wer soll das bezahlen ?

2 . Der Abriss ist klimafeindlich. Neubauten sind in meinen Augen einer der grössten Treiber von Klimazerstörung und stehen im krassen Widerspruch zum jüngsten Hamburger Zukunftsentscheid. Bei diesem Bauvorhaben würden nicht nur die Klimaziele der Freien und Hansestadt Hamburg ignoriert, sondern auch die Leitsätze für die bauliche Gestaltung von St.Georg. Laut Bauplan würden Bäume vor und hinter den Häusern gefällt und Grünflächen zerstört.
Sind ökonomische Interessen etwa wichtiger als ökologische ?

3 . Der Abriss ist nicht notwendig.
Die Wohnhäuser sind in gutem Zustand. Sie wurden 1955 gebaut, 2000 umfassend saniert, erhielten neue Balkone und haben eine gute Energiebilanz. Das Haus wird von den Mietern gepflegt und ist sichtbar in guter Verfassung, obwohl die CommerzReal, eine Tochter der Commerzbank, seit dem Ankauf im Jahr 2000 deutlich spürbar nur das Notwendigste in die Instandhaltung oder anfallende Reparaturen investiert. So muss z.B.eine 83jährige Mieterin wegen eines defekten Fahrstuhls seit über 2 Monaten in die 7.Etage laufen.

4 . Freier Wohnraum wird seit über 4 Jahren nicht genutzt !
Fast ein Drittel unserer Wohnungen stehen leer. Nachfragen von Mietinteressenten wurden mehrfach abgewiesen . Warum nutzt man nicht bereits existierenden, freien Wohnraum, statt neue, teure Wohnungen zu bauen?
Hat die Koalition im Wahlkampf die Wähler nicht auch mit 'Wohnraumerhalt' gelockt ?

5 . Hier wird Historie ignoriert !
Die Wohnhäuser An der Alster 65-67 wurden 1955 gebaut. Von Anfang an bis 1972 wohnte hier der erste frei gewählte Bürgermeister Hamburgs nach dem Krieg, Max Brauer. Noch Ende 2023 wurde zu dessen Ehren am Haus Nr.65 eine Plakette durch den heutigen Bürgermeister enthüllt. Desweiteren würden bei einem hochgeschossigen Neubau auch der historische Charme des Stadtteils, die Silhouette St.Georgs und der Blick auf unseren Kirchturm beeinträchtigt.

WAS WIR FORDERN : Der Bauausschuss und die Abgeordneten Hamburg-Mitte sollen die Befreiung vom Bebauungsplan und den Neubau bedingunglos ablehnen.

Helfen Sie uns, unser Zuhause und bezahlbaren Wohnraum zu erhalten.

Und BITTE : Bewahren Sie uns alle, alte Rentner, Familien mit Kindern, Paare und Singles vor dem Rausschmiss. Wir haben Angst vor der Zukunft ! BITTE Unterschreiben Sie !

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Heiko Mohr, Hamburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 17.01.2026
Sammlung endet: 16.07.2026
Region: Bezirk Hamburg-Mitte
Kategorie: Bauen

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer*innen,

    Wow! Über Nacht haben wir die 1.000 Unterschriften-Marke geknackt!

    Dieser Zuspruch gibt uns Kraft weiter zu kämpfen. Wir wissen inzwischen, dass die Baugenehmigung schon sehr bald erteilt werden soll.

    Wir wollen, dass auch die Politik uns endlich hilft: Der geplante Luxusneubau An der Alster 65-67 ist nur mit einer Befreiung vom Bebauungsplan möglich - und genau diese muss abgelehnt werden!

    Könnten Sie uns heute mit nur einer kurzen Email an einen Abgeordneten helfen? So geht's:

    1) Wählen Sie einen Abgeordneten aus 📧:

    Oliver Sträter (SPD): oliver.straeter@spdfraktion-hamburg-mitte.de
    Theresa Rothberg (Grüne): theresa.rothberg@hamburg.gruene.de
    Timo Fischer (FDP): timo.fischer@fdp-hh.de
    Dennis Thering (CDU): dennis.thering@cduhamburg.de

    2) Betreff:
    „Keine Befreiung vom Bebauungsplan für An der Alster 65-67"

    3) Schreiben Sie kurz, warum Ihnen das wichtig ist - ein Satz genügt!
    z.B. Erhalt bezahlbaren Wohnraums, Klimaschutz, Stopp von Verdrängung

    Vielen Dank von Herzen!
    Heiko Mohr und Tochter

Wohnraum soll für alle bezahlbar bleiben - Wohnen darf kein Luxusartikel werden!!!!!

Bitte machen! Wenn die "bösen Reichen" dort hin ziehen blocken sie keinen günstigen Wohnraum für "normale" Bürger an anderer Stelle.

Warum Menschen unterschreiben

Ich bekomme selber seit 15 Jahren keine bezahlbare Wohnung.
Und das Stadtbild ist mit Neubauten verschandeln genug.
Wenn ich Touristen im Taxi hatte, gab es nicht viel altes schönes zu zeigen.
Schon fast peinlich.

Weil das Stadtbild sich nicht noch mehr verāndern soll es hat sich schon genüged zum Nachteil verāndert .

die Regierung in Hamburg macht, was sie will und es werden immer mehr sozial schwache Menschen einfach aus ihren Wohnungen rausgeschmissen

Schutz bezahlbaren Wohnraums

Weil ich selbst in Hamburg Mitte wohne, einen Job habe bei dem ich durchschnittlich verdiene und mir kaum vorstellen kann wie es sein muss wenn man in Hamburg aufgewachsen ist, sein Leben lang arbeitet und Steuern zahlt und sich trotzdem kaum eine Wohnung in Hamburg leisten kann. Die normal verdienenden Menschen werden immer mehr an den Rand der Stadt gedrängt und verlieren so ihre sozialen Anbindungen, müssen mehr investieren um zur Arbeit zu kommen ( da Wege weiter werden) und werden aus ihrer Umgebung herausgerissen. Das ist nicht fair und das ist unmenschlich, da oben genanntes Viele betrifft vor allem wieder die sozial Schwachen !!! Dagegen muss man sich engagieren und etwas tun und wenn wir nicht aufstehen dann wird das Ungleichgewicht immer mehr und immer schneller voran schreiten.

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