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Am 12. September lädt die Kunsthalle Mainz zum Fest der Freund*innenschaft ein.
Mit einem großen Fest in und um die Kunsthalle Mainz feiern wir die Verbindungen, die wir in den 18 Jahren seit Gründung der Kunsthalle in die Stadtgesellschaft geknüpft haben. Es ist eine offene Einladung, bereits bestehende Beziehungen zu feiern, neue Verbindungen entstehen zu lassen und Gemeinschaft als offenen, lebendigen Prozess zu erleben.
Vor der Kunsthalle gibt es an unterschiedlichen Ständen Handwerkliches, Kreatives, und Aktionen zum Mitmachen.
Rund um das Fest gibt es ein großes gemeinsames Picknick für Familien. Den Abschluss am Abend feiern wir gemeinsam mit Musik und Getränken.
Programm vor der Kunsthalle
16–20 Uhr
- Mitmach-Aktion für Kinder: Freund*innenschaftsbändchen knüpfen
- Mitmach-Aktion für Kinder: Freund*innenbuch
- Speed-Friending mit Freund*innen der Kunsthalle Mainz
- Freund*innenschaftsgirlande gestalten
- Floh- und Kreativmarkt
- Glücksrad, Ententreffen,
- Sandsackwerfen
- Fotobooth
- Silent Lab Freund*innenschaft
- Präsentation des Zines „Was bedeutet Freund*innenschaft für dich?“
- Essen & Getränke an verschiedenen Ständen
16.30–17.30 Uhr
Rundgang für Familien: Tanz aus dem Raum
18–19 Uhr
Rundgang in Ukrainischer Sprache
19–20 Uhr
Öffentlicher Rundgang -
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Was zieht uns zueinander hin? Was verbindet uns? Wann und wo entsteht Freund*innenschaft? Das sind die zentralen Fragen, mit denen sich die kommende Ausstellung in der Kunsthalle Mainz beschäftigt. Freund*innenschaft stellt Verbindung und Gemeinsamkeiten in den Vordergrund. Sie betont Ähnlichkeit, Anziehung und Affinität, indem sie Menschen über gemeinsame Erfahrungen, gegenseitiges Vertrauen und geteilte Interessen verbindet. Dabei durchkreuzt sie oft verfestigte Kategorien wie Alter, Herkunft, Geschlecht oder sozialen Hintergrund. Lange Zeit galt Freund*innenschaft als bloße Bereicherung, nicht jedoch als wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Heute ist klar: Freund*innenschaften prägen unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und unser Verständnis von Gemeinschaft. Vor diesem Hintergrund widmet sich die internationale Gruppenausstellung dem Potenzial der Freund*innenschaft als gesellschaftlicher Kraft.
Die beteiligten Kunstschaffenden untersuchen Freund*innenschaft als Ort der Solidarität, Kreativität und Empathie ebenso wie als Raum von Verletzlichkeit, Konflikt und Aushandlung. In Fotografien, Installationen, Video-, Sound- und Textilarbeiten eröffnen sie unterschiedliche Perspektiven auf zwischenmenschliche Beziehungen und laden dazu ein, Freund*innenschaft als eine bewusste Entscheidung füreinander zu verstehen–eine Beziehung, die regelmäßig aktiviert und gestaltet werden muss.
Zur Eröffnung der Ausstellung Freund*innenschaft möchten wir Sie und euch herzlich einladen:
Donnerstag, 20. August 2026 um 19 Uhr
Mit Grußworten von Kulturdezernent Ata Delbasteh und Staatssekretär Denis Alt und einer Einführung durch die Kuratorin Marlène Harles.
Im Anschluss gibt es Gelegenheit, gemeinsam mit einem Glas Sekt anzustoßen.
Збереження культурної спадщіни