Urologische Versorgung in Gefahr! Rettet die Abteilung für Urologie im Klinikum Ansbach

Petition richtet sich an
Die Geschäftsführung des Klinikverbunds ANregiomed, Aufsichtsrat, Landrat, Kreistag

2.127 Unterschriften

100 %
1.906 von 1.600 für Quorum in Landkreis Ansbach Landkreis Ansbach

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Petition richtet sich an: Die Geschäftsführung des Klinikverbunds ANregiomed, Aufsichtsrat, Landrat, Kreistag

Die geplante Schließung der urologischen Fachabteilung im Klinikum Ansbach gefährdet die wohnortnahe Versorgung im Landkreis erheblich. Bereits jetzt sind umliegende Kliniken überlastet.
Wir fordern den Erhalt einer leistungsfähigen Urologie vor Ort, um Versorgungssicherheit und Notfallkompetenz zu gewährleisten.

Begründung

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
mit großer Sorge haben wir von der geplanten Schließung der urologischen Fachabteilung im Klinikum Ansbach zum Jahresende erfahren. Diese Entscheidung zeigt für uns ein strukturelles Versagen und ist ein Armutszeugnis für Politik und Landkreis, die ihrer Verantwortung für eine wohnortnahe medizinische Versorgung nicht gerecht werden.

Die Urologie ist ein zentraler Teil der Medizin – nicht nur ein Randgebiet. Sie kümmert sich um Krankheiten der Nieren, Harnleiter, Blase und Harnröhre sowie um die männlichen Geschlechtsorgane. Dazu gehören sehr häufige Beschwerden wie Harnwegsinfektion, Nierensteine oder Inkontinenz, aber auch schwere Erkrankungen wie z.B. Prostatakrebs oder Blasenkrebs. Sie betrifft Männer und Frauen gleichermaßen, vom Kind bis zum Hochbetagten.
Auch im Krankenhaus ist urologische Fachkompetenz sehr wichtig.

Die Urologie hilft nicht nur ihren eigenen Patientinnen und Patienten, sondern unterstützt auch andere Fachbereiche. Etwa bei Verletzungen von Harnleitern oder Harnblase im Rahmen bauchchirurgischer oder gynäkologischer Eingriffe, bei akutem Harnverhalt oder wenn keine Kathetereinlage möglich ist, bei Blutungen aus der Harnblase – zum Beispiel unter blutverdünnender Therapie bei kardiologischen Patienten. Ohne urologische Fachkräfte fehlt es jedoch oft an Erfahrung, Ausstattung und die nötige Routine für diese Behandlungen.

Die umliegenden urologischen Fachabteilungen z.B. in Schwäbisch Hall, Bad Mergentheim, Nürnberg oder Fürth sind schon jetzt ausgelastet und nicht in der Lage, die entstehende Versorgungslücke zu schließen. Auch die Universitätskliniken schaffen es nicht, das hohe Patientenaufkommen auf Dauer zu bewältigen. Termine – selbst bei dringenden Krebsdiagnosen – sind oft erst nach langen Wartezeiten zu bekommen.

Hausärzte und Zuweiser im Landkreis wissen zunehmend nicht mehr, wohin sie ihre Patienten schicken sollen, und ihnen fehlen Zeit und Personal, um die Suche zu übernehmen. Am Ende werden die Patienten selbst in die Pflicht genommen, in einer ohnehin belastenden Situation.
Auch die Rettungsdienste geraten unter Druck: schon einfache Maßnahmen wie notfallmäßige Katheterwechsel z.B. von Altenheimbewohnern müssen über Landkreisgrenzen hinweg organisiert werden. Das bindet Einsatzkräfte und verlängert Wegezeiten.

Neben der aktuellen Problematik braucht der Landkreis dringend eine langfristige, zukunftsfähige Planung der medizinischen Versorgung. Dazu gehört ausdrücklich die Beibehaltung einer leistungsfähigen urologischen Fachabteilung vor Ort, damit Versorgungssicherheit, Ausbildung und interdisziplinäre Zusammenarbeit auch in Zukunft gewährleistet bleiben.

Wir brauchen keine Luxusmedizin, sondern eine gut ausgestattete urologische Abteilung, die zumindest die grundlegende Versorgung sicherstellt. Es geht um Menschenwürde, um Sicherheit und um Vertrauen in unser Gesundheitssystem.

Unser Appell an Politik und Verantwortliche: Überdenken Sie diese Entscheidung. Gesundheit darf kein Standortnachteil sein.
Und an uns alle: Bitte bleiben Sie gesund – denn die Versorgung vor Ort steht auf dem Spiel.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Urologische Praxis Feuchtwangen, Feuchtwangen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 25.02.2026
Sammlung endet: 24.08.2026
Region: Landkreis Ansbach
Kategorie: Gesundheit

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Wer schon mal einen urologischen Notfall erleben musste, weiß wie wichtig die urologische Versorgung in näherer Umgebung ist.

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Die geplante Schließung der Urologie stellt eine erhebliche Gefährdung der medizinischen Versorgung in unserer Region dar. Urologische Erkrankungen betreffen Menschen jeden Alters – von akuten Notfällen bis hin zu schweren chronischen Erkrankungen wie Tumoren der Prostata, Blase oder Niere.

Eine wohnortnahe Versorgung ist in diesem Fachbereich besonders wichtig, da viele Patientinnen und Patienten auf regelmäßige Kontrollen, kurzfristige Eingriffe und eine kontinuierliche Betreuung angewiesen sind. Längere Anfahrtswege zu weiter entfernten Kliniken führen nicht nur zu einer zusätzlichen Belastung für Betroffene und Angehörige, sondern können auch gesundheitliche Risiken erhöhen, insbesondere bei Notfällen.

Zudem ist die Urologie ein zentraler Bestandteil der interdisziplinären Zusammenarbeit im Krankenhaus, etwa mit der Onkologie, Radiologie und Inneren Medizin. Die Schließung würde somit nicht nur dieses Fach isoliert schwächen, sondern die gesamte Versorgungsstruktur beeinträchtigen.

Auch aus sozialer Sicht ist dieser Schritt kritisch: Ältere Menschen, mobilitätseingeschränkte Patientinnen und Patienten sowie Personen ohne eigenes Fahrzeug wären besonders benachteiligt.

Wir fordern daher den Erhalt der Urologie, um eine flächendeckende, qualitativ hochwertige und patientennahe Versorgung sicherzustellen.

Kompetenz und gute Behandlung, wo soll das dann zukünftig geleistet werden?

Um die urologische Versorgung im Klinikum Ansbach sicher zu stellen

Als Mann kann man immer Betroffen sein und Hilfe benötigen.

Es kann nicht sein, dass immer mehr Einschränkungen der Gesundheit der Bevölkerung schaden!

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