Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Sierau,

auch wenn Ponykarussells eine gewisse Tradition auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt besitzen, sind sie aus ethischen und tierrechtlichen Gründen nicht mehr zeitgemäß.

Wir bitten Sie daher die Genehmigung von Ponykarussells auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt abzulehnen.

Begründung

In diesem Jahr wird wieder ein Ponykarussell von Anton Kaiser auf dem Platz von Leeds als "Fahrgeschäft" angeboten. Die Ponys werden direkt neben dem Ponykarussell, in einen Anhänger verbracht und verbleiben dort, während der gesamten Dauer des Dortmunder Weihnachtsmarktes..

Ponys sind - wie alle Pferde Herden- und Fluchttiere. Die dauerhafte Lärmbeschallung der umliegenden Fahrgeschäfte und Menschenmassen versetzen Ponys in permanenten Stress. Hinzu kommen einseitige Bewegungsabläufe, die eine permanente Stresssituation und anatomische Erkrankungen des Bewegungsapparates hervor rufen können.

Dadurch entsteht aber auch für die Kinder eine ernst zu nehmende Gefahr, denn niemand kann garantieren, dass ein gestresstes Tier nicht doch mal austritt oder panisch reagiert.

Auch das Positionspapier der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz ist eindeutig, besonders was die erzieherische Wirkung solcher „Ponykarussells“ anbelangt: „Hervorgehoben werden muss zudem, dass den Kindern durch das stupide Im-Kreis-Laufen der Ponys ein Bild vom Pferd vermittelt wird, das aus der Sicht des ethischen Tierschutzes heute nicht mehr zeitgemäß ist.“

Viele Gemeinden bzw. Orte (u.a. Hagen, Düsseldorf) haben mittlerweile erkannt, dass Ponykarussells aus den o.a. Gründen entbehrlich sind.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stefan Rose aus Dortmund
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Neuigkeiten

  • Hallo liebe UnterstützerIn,

    leider ist die Online-Petition im Ausschuss der Stadt Dortmund gescheitert.Trotz vereinzelter kritischer Stimmen wurde das Ziel der Online-Petition abgelehnt.
    Auch ein Ergänzungsantrag, den die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eingebracht hatte ,wurde nicht berücksichtigt

    Es ist alles höchst unbefriedigend, da die Mitglieder des Ausschusses gar nicht inhaltlich auf die Argumente eingegangen sind. Leider wird die Gewerbefreiheit immer noch höher gewichtet als das Wohl der Tiere. Da andere Städte bzw. Kommunen trotz der Empfehlungen ihrer Verwaltungen sich gegen den Betrieb des Ponykarussells entschieden hatten, fehlte dem Ausschuss der politische Mut. Wichtig ist jetzt auf jeden Fall, den Druck aufrecht zu erhalten. Hierzu bietet sich die Teilnahme an zukünftigen Demonstrationen bzw. Mahnwachen am Ponykarusssell an.

    Ein schönes tierleidfreies Osterwochenende wünscht Euch

    Stefan

  • Liebe UnterstützerIn,

    die Petition wird am 20.03.2018 um 16 Uhr im Ratssitzungssaal des Rathauses, Friedensplatz 1 behandelt!

    Hierbei handelt es sich um eine öffentliche Sitzung !

    Ich würde mich über Eure Unterstützung freuen.

    Euer

    Stefan Rose

  • Hallo liebe UnterstützerIn,

    heute wurde die Petition an die Leiterin des Ordnungsamtes Frau Beate Siekmann, gemeinsam mit den Unterschrifften von PETA ZWEI STREETTEAM Dortmund übergeben.

    Frau Siekmann hat die Petition in Vertretung von OB Ulrich Sierau entgegen genommen. Die Petition wird nun als politischer Autrag an den entsprechenden Ausschuss weiter geleitet.

    Mit besten Grüßen

    Stefan Rose

Pro

viel zu schade, daß die nur zum Vergnügen von Kindern gehalten werden. Mehr Rossschlächter braucht das Land und weniger Pferde zur Kinderunterhaltung: Ich finde Pferde hässlich und bin gegen Kindervergnügen und ich unterschreibe deshalb die Petition.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.