Protestaktion

openPetition geht heute für 24 Stunden offline und macht damit deutlich, wohin Artikel 13 führen kann.

Nach Artikel 13 sollen Online-Plattformen künftig selbst dafür verantwortlich sein, Urheberrechte zu prüfen. Die unzähligen Inhalte, die Nutzerinnen und Nutzer hochladen, können sie nur mit so genannten automatischen Upload-Filtern kontrollieren.

Das Problem: Computerprogramme können Ironie, Satire und Zitate nicht erkennen.
Die Konsequenz: Vorauseilende Zensur oder Existenzrisiko durch unbegrenzte Haftung.
Die eigentliche Frage: Sollen Algorithmen entscheiden, was wir sehen dürfen?
Unsere Antwort: Urheberrechte schützen, ja, aber nicht auf Kosten der Meinungsfreiheit.

Eine Reform des Urheberrechts bedroht das Internet - und damit uns alle! Ich protestiere und gehe zur Demo.

  • Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    27.03.2018 18:54 Uhr

    Hallo liebe UnterstützerIn,

    leider ist die Online-Petition im Ausschuss der Stadt Dortmund gescheitert.Trotz vereinzelter kritischer Stimmen wurde das Ziel der Online-Petition abgelehnt.
    Auch ein Ergänzungsantrag, den die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eingebracht hatte ,wurde nicht berücksichtigt

    Es ist alles höchst unbefriedigend, da die Mitglieder des Ausschusses gar nicht inhaltlich auf die Argumente eingegangen sind. Leider wird die Gewerbefreiheit immer noch höher gewichtet als das Wohl der Tiere. Da andere Städte bzw. Kommunen trotz der Empfehlungen ihrer Verwaltungen sich gegen den Betrieb des Ponykarussells entschieden hatten, fehlte dem Ausschuss der politische Mut. Wichtig ist jetzt auf jeden Fall, den Druck aufrecht zu erhalten. Hierzu bietet sich die Teilnahme an zukünftigen Demonstrationen bzw. Mahnwachen am Ponykarusssell an.

    Ein schönes tierleidfreies Osterwochenende wünscht Euch

    Stefan

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern