Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den Masseneinsatz von Medikamenten, insbesondere von Antibiotika, bei der Zucht und Mast von Nutztieren, zu verbieten, so wie das bereits in anderen europäischen Ländern geschehen ist, um zu verhindern, dass es zu einer Antibiotikaresistenz beim Menschen kommt. Als Alternative bieten sich präventiv wirkende Probiotika an.

Obrazloženje

Immer häufiger lese ich Warnungen vor multiresistenten Keimen und einem Rückfall ins Mittelalter, in dem Menschen an harmlosen Infektionen sterben - weil sie resistent gegen Antibiotika geworden sind. Das muss verhindert werden! Medikamente sollten nicht vorbeugend dem gesamten Tierbestand verabreicht werden, um damit Massentierhaltung erst zu ermöglichen. Nur erkrankte Tiere sollten mit Medikamenten behandelt werden. Das ist nicht nur im Sinne eines verantwortungsvollen Tierschutzes angebracht, sondern auch zu unserem eigenen Schutz. Je mehr Antibiotika wir zu uns nehmen, desto wahrscheinlicher wird eine Resistenz. Die Entdeckung und Anwendung der Antibiotika gehören zu den bedeutendsten Entwicklungen der Medizingeschichte - diese Entwicklung fahrlässig wieder rückgängig zu machen, und das auf Kosten von Menschenleben, kann keiner wollen! Im Jahr 2005 z.B. infizierten sich rund drei Millionen Europäer mit Bakterien, die gegen bekannte Antibiotika resistent sind – 50.000 von ihnen starben daran.

Daher fordere ich das sofortige Verbot des flächendeckenden Einsatzes von Antibiotika in der Massentierhaltung! Helfen Sie mit, dieses Thema weiter ins Bewusstsein der Bevölkerung und der Politiker zu rücken! Christian Meyer zum Beispiel, Landwirtschaftsminister aus Niedersachsen, setzt sich für ein Antibiotika-Verbot in der Massentierhaltung ein und verdient meiner Meinung nach eine breite Unterstützung.

Weitere Informationen: www.sueddeutsche.de/wirtschaft/antibiotika-in-der-tierhaltung-die-qual-der-puten-1.2237228 www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-11/multiresistente-keime-mrsa-antibiotika-massentierhaltung-keimkarte

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Nina Hermann iz Steinen
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Novosti

  • Liebe Unterstützende,
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    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
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  • Liebe Mitstreiter,

    die Organisation avaaz hat unser Thema entdeckt und eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen! Da meine Petition offensichtlich langsam an ihre Grenzen stößt und wir damit leider nichts erreichen können, bitte ich euch, eure Unterschrift nochmal abzugeben - und zwar einer Organisation, die weitaus mehr Einfluss haben wird als wir es mit meiner Petition je hätten haben können. Hier der Link:
    secure.avaaz.org/de/antibiotics_factory_farms_loc_de/?bPWinbb&v=57950

    In der großen Hoffnung, dass sich nun endlich etwas bewegen wird, dankt euch herzlich

    Nina Hermann

  • Nun befasst sich auch die Organisation avaaz (www.avaaz.org/de/) mit dem Thema meiner Petition.
    Falls ihr diese verfolgt, könnt ihr sehen: Es ist für eine Privatperson sehr schwer, genügend Menschen zu erreichen, die sich für eine Sache einsetzen wollen. Die Aktion von Avaaz hat viel höhere Chancen, eine große Bühne zu bekommen und somit wirklich etwas zu bewirken!

    Also: Wenn euch das Thema wirklich am Herzen liegt, unterschreibt ein zweites Mal bei:
    secure.avaaz.org/de/keim_fleisch_stoppen_ctl/?bPWinbb&v=51197

    Vielen Dank!

Za

Bakterien können Resistenzen gegen Antibiotika ausbilden, wodurch unsere Antibiotika nutzlos werden würden

Protiv

Niedrigverdiener können sich kein Fleisch mehr leisten. (Fleischpreis steigt)