wir möchten erreichen, dass der Missbrauch und die Vergewaltigung nicht mehr nach einer gewissen Frist verjähren und zwar rückwirkend.

Begründung

Begründung: Die Opfer leiden ZEITLEBENS unter den Folgen; Viele werden Drogen-, Alkohol-, oder Medikamentenabhängig, leiden unter Essstörungen, haben Depressionen können nur schwer zwischenmenschliche Beziehungen aufbauen, entwickeln ein Borderline - Syndrom und vieles mehr. Eine zerbrochene Seele kann schlimmer sein als der Tod!! Verjährungsfristen helfen nur den Tätern, das Opfer wird dadurch zusätzlich bestraft und nicht ernst genommen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Frau aus Hessen - Vellmar
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Contra

zunächst, ich bin selbst als Kind davon Betroffener und kann die Forderung nachvollziehen. Sie wäre aber sehr wahrscheinlich rechtwidrig, da ein zeitlich unbegrenzter Rückgriff gegen den §1StGB "Keine Strafe ohne Gesetz" verstößt. Immerhin ist das Strafrecht an dieser Stelle schon insoweit verschärft worden, dass es Opfern möglich ist, mit Volljährigkeit rückwirkend (!) selbst Strafantrag zu stellen,der dann auch verfolgt wird. Aber erst seit Änderung der entsprechenden Gesetze...