Region: Lüneburg

Verhinderung eines Bauvorhabens im Senkungsgebiet

Petition richtet sich an
Stadtverwaltung/Bauamt/Bürgermeisterin Lüneburg

1.320 Unterschriften

Sammlung beendet

1.320 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet September 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Stadtverwaltung/Bauamt/Bürgermeisterin Lüneburg

Wir wollen verhindern, dass im Senkungsgebiet ein Bauvorhaben mit über 100 Neubauwohnungen entsteht, welches Schäden der vorhandenen Gebäude verursachen würde
Die Anwohner/Bürger der Initiative stützen sich unter andrem auf die wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Sirocko (Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz), die die Fragilität des Untergrunds klar belegen. Zudem hat Fritz Bicher, ehemaliger Mitarbeiter im Bauamt und ausgewiesener Experte, in umfangreichen Abhandlungen dokumentiert, dass in genau diesem Gebiet keine Neubauten genehmigt werden sollten. Bislang wurde dies auch von der bisherigen Stadtverwaltung/Bauamt stets berücksichtigt und umgesetzt. Unter anderem wurde genau in diesem Gebiet Lauensteinstraße gegenüber des Michaelis Friedhofs (Dreieck, auf dem die die Grabsteine ausgestellt sind) eine Bebauung untersagt. Über die extremen Absenkungen an den Häusern im Ochtmisser Kirchsteig
durch den Bau des Kreisels Lauensteinstraße/Dörnbergstraße/Bei Mönchsgarten/Ochtsmisser Kirchsteig weisen wir hier auch ausdrücklich hin.
Ferner ist das Bauvorhaben mit so vielen Einzelwohnungen absolut überdimensioniert und fügt sich nicht, wie in § 34 BauGB, gefordert, in die ortsübliche Bebauung des Schanzenweges/Lauensteinstraße ein.

Grundsätzlich ist es möglich, eine bereits erteilte Baugenehmigung zu widerrufen, um „schwere Nachteile für das Gemeinwohl zu verhüten“ (§ 49 VwVfG Abs. 2 Nr. 5). 

Begründung

Große Sorge, dass über unsere Köpfe hinweg die Existenzen von Familien, ganze Strassenführungen, Stadtbild zerstört werden, wir stützen uns unter anderem auf Abhandlungen von dem Geologen Prof. Sirocko (Johannes Gutenberg Universität, Mainz) sowie Abhandlungen des Fritz Bicher , sowie Paragraph 34 BauGB

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 10.09.2025
Sammlung endet: 09.03.2026
Region: Lüneburg
Kategorie: Bauen

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    zunächst möchten wir uns dafür entschuldigen, dass ihr längere Zeit nichts von uns gehört habt. Der Grund dafür ist schlicht, dass es in den vergangenen Monaten rund um das geplante Neubauprojekt vergleichsweise ruhig war und es kaum neue Entwicklungen gab.
    Nun gibt es allerdings neue Informationen:
    Im Schanzenweg wurden inzwischen neue Messpunkte eingerichtet, um mögliche Auswirkungen auf das bestehende Senkungsgebiet zu beobachten. Leider geschah dies jedoch nicht in dem Umfang, den wir uns im Sinne einer unabhängigen und umfassenden Kontrolle erhofft hatten.
    Besonders ärgerlich ist dabei die Darstellung seitens der Stadt. Dort wird behauptet, Eigentümerinnen und Eigentümer der Immobilien im Schanzenweg hätten Messpunkte an ihren Häusern abgelehnt. Diese Aussage entspricht nachweislich nicht der Wahrheit. Im Gegenteil: Ich selbst habe ausdrücklich beantragt, dass ich mehrere Messpunkte an verschiedenen Stellen für sehr sinnvoll erachte, unter anderem auch an meinem Gebäude. Dieser Antrag wurde jedoch abgelehnt – mit der Begründung, ich müsse mich direkt an den Bauherren wenden.
    Das steht im klaren Widerspruch zu früheren Aussagen der Stadt. Vor Beginn der Messpunktsetzungen wurde noch erklärt, dass die Stadt selbst die Einrichtung solcher Messpunkte veranlassen würde, um unabhängig kontrollieren zu können, welche Auswirkungen die geplanten Bauarbeiten auf das Senkungsgebiet haben könnten und ob weitere Schäden oder Bewegungen auftreten.
    Gerade deshalb bleibt unsere Sorge weiterhin bestehen: Es geht hier nicht nur um ein Neubauprojekt mit zahlreichen Eigentumswohnungen auf engem Raum, sondern um ein sensibles Gebiet, in dem bereits heute Bodenbewegungen und Risiken bekannt sind. Eine lückenlose und unabhängige Überwachung wäre daher aus unserer Sicht selbstverständlich.
    Wer sich weiter informieren möchte: Unter www.lueneburg.aktuell.de wurde inzwischen ein neuer Artikel zu diesem Thema veröffentlicht, der die aktuelle Situation ebenfalls aufgreift.

  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Rat der Stadt geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.
    Bisher haben 18 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.
    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/verhinderung-eines-bauvorhabens-im-senkungsgebiet

Bisher keine Stellungnahe der SPD oder CDU , schwaches Bild der ebledieren Parteien.

Der Mensch ist der am stärksten verunglückte Primat.. ..Zitat Precht

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