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Bild zur Petition mit dem Thema: Verkehrsgefahr in München-Allach Verkehrsgefahr in München-Allach
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Stadtrat München
  • Region: Stadtbezirk 23 Allach-... mehr
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Der Petition wurde teilweise entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Teilerfolg
  • 335 Unterstützende
    256 in Stadtbezirk 23 Allach-Untermenzing
    Sammlung abgeschlossen

Verkehrsgefahr in München-Allach

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Wir fordern die Stadt München auf, das Thema Fußgänger, Radfahrer- und Schulwegsicherheit in Allach, insbesondere im Bereich der „Grundschule an der Eversbuschstraße“ bevorzugt und mit deutlich höherer Priorität als in den vergangenen Jahren zu behandeln. Dies betrifft insbesondere die Kreuzung Ecke Ludwigsfelder Straße/Eversbuschstraße sowie die Pasteurstraße ab Kreuzung zur Eversbuschstraße bis zur Mündung in die Wilhelm-Zwölfer-Straße. Die Ergebnisse der Bemühungen sollen den Bürgern in transparenter Weise kommuniziert werden.

Begründung:

Viele Bürger in München-Allach haben den Eindruck, dass ein ungestörter Kraftfahrzeugverkehr für die Stadt einen deutlich höheren Stellenwert besitzt als die Sicherheit des nicht motorisierten Verkehrs. Vernachlässigt werden hier insbesondere Schulkinder und Fußgänger mit eingeschränkter Mobilität.

Der Eindruck begründet sich durch die Historie der hinreichend bekannten Problematik:

1) Für die Kreuzung Eversbuschstraße/Ludwigsfelder Straße existiert ein Bebauungsplan aus dem Jahr 1987, dessen Umsetzung die Sicherheit deutlich erhöhen würde. Seit 28 Jahren wird dieser Bebauungsplan nicht umgesetzt.

2) Seit etlichen Jahren ist der Stadt bekannt, dass PKW und LKW regelmäßig in unmittelbarer Nähe von Fußgängern über den Gehweg fahren (z.B. an der Ecke Ludwigsfelder Straße/Eversbuschstraße und in der Pasteurstraße). Die LKW- und PKW-Fahrer benutzen den Gehweg als Erweiterung der Fahrbahn und fahren auf dem Gehweg in unvermindertem Tempo weiter, auch wenn sich auf dem Gehweg Fußgänger befinden. Die Befahrung des Gehwegs durch LKW von der Kreuzung Schöllstraße/Pasteurstraße bis zur Werkseinfahrt der REMONDIS Gmbh (Pasteurstraße 22) kann täglich insb. zu den Stoßzeiten morgens und abends erlebt werden. LKW, die im Abstand weniger Zentimeter an Fußgängern auf dem Fußweg passieren, wurden bereits mehrfach angezeigt – sowohl bei REMONDIS als auch polizeilich. Alle Maßnahmen verliefen bisher vollkommen ergebnislos. Es gibt offenbar viel zu wenige Verkehrskontrollen. Strafanzeigen einzelner Bürger führen – wenn überhaupt - zu minimalen Bußgeldern, die in keiner Weise abschreckende Wirkung haben.

3) Vorschläge zur Erhöhung der Sicherheit durch den Bezirksausschuss (z.B. Beschilderungsmaßnahmen) werden ohne stichhaltige Begründung abgelehnt (Schreiben des Kreisverwaltungsreferats an den Bezirksausschuss 23 vom 20.4..2015) bzw. es wird vage auf "stadtgestalterische Gründe" oder auf bayernweite Grundsatzbeschlüsse aus dem Jahre 1981 verwiesen (Sitzungsvorlage 08-14 / V 13755 des Kreisverwaltungsreferates)

4) Die Bearbeitung eines Verkehrsworkshops zur Verkehrssituation hat 2 Jahre benötigt. Die lange Bearbeitungszeit verstärkt den Eindruck, dass die Verkehrssicherheit für die Stadt ein Thema mit sehr geringer Wichtigkeit ist oder dass die gefährliche Situation nicht hinreichend bei der Stadt bekannt ist.

5) Die Sicherheit der Schulkinder hängt im Wesentlichen am privaten Engagement der Schulweghelfer und Eltern, die diesen Dienst mit großem Einsatz und Inkaufnahme persönlicher Gefährdung leisten. (Lt. Artikel im "Allacher Werbespiegel vom 15.4.2015 wurde eine Schulweghelferin von einem LKW an eine Hauswand gequetscht). Trotz des unermüdlichen Einsatzes der Schulweghelfer entstehen vermeidbare Gefahrensituationen auch durch Eltern selbst, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und dabei den Gehweg blockieren und im absoluten Halteverbot parken. Bestenfalls bringen die Eltern ihre Kinder zur Fuß zur Schule bzw. der Schulweg ist so gesichert, dass die Kinder gefahrlos allein zur Schule gehen können. Zu Zeiten, in denen die Schulweghelfer nicht da sind (Unterrichtsende zu bestimmten Zeiten, Krankheit der Schulweghelfer oder falls sich zukünftig keine Freiwilligen finden würden) sind Kinder nicht geschützt und die Stadt scheint nicht willens, diese Sicherheit zu gewährleisten. Dass ein sicherer Schulweg vom privaten Engagement von Schulweghelfern und Eltern abhängt, ist nicht hinzunehmen.

Deshalb fordern wir die bevorzugte Behandlung des Themas Schulwegsicherheit durch die Stadt. Dies sollte u.a. durch folgende Maßnahmen erfolgen:

▪ Regelmäßige Verkehrskontrollen mit Fokus auf die Geschwindigkeit der PKW/LKW sowie deren Verwendung der Gehwege als Verbreiterung der Straße. ▪ Durchgängig Tempo 30 im Einzugsbereich der Schule vor und nach dem Unterricht und regelmäßige Überwachung der Tempobeschränkung (Schöllstraße und Pasteurstraße sind bereits durchgängig auf 30km/h temporeduziert. Geschwindigkeiten über 50km/h können dennoch jeden Tag beobachtet werden – teilweise handelt es sich immer um dieselben Fahrer!) ▪ Priorisierung der Durchsetzung des Bebauungsplans für die Ecke Eversbuschstraße/Ludwigsfelder Straße ▪ Ausarbeitung von alternativen Sicherungsmaßnahmen über die bestehenden hinaus ▪ Proaktive und transparente Kommunikation an die Bürger (Website, Diskussionsforum) ▪ Offene Kommunikation, ob die Stadt durch Gesetze oder Gerichtsurteile davon abgehalten wird, die Sicherheit zu gewährleisten. ▪ Aufzeigen von geeigneten Eskalationsmechanismen für die Bürger (z.B. Petition an den Landtag ggf. andere Gremien)

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

München, 21.06.2015 (aktiv bis 31.10.2015)


Neuigkeiten

Zweite Version, diesmal mit der richtigen .pdf Datei: Liebe Unterstützer der Online-Petition, am 18. Oktober hat - u.a. als Reaktion auf diese Petition und den gleich lautenden Bürgerversammlungsantrag - eine Ortsbegehung stattgefunden, an der auch ...

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Debatte zur Petition

PRO: Wir möchten einen sicheren Schulweg für unsere Kinder! !

PRO: Die Eversbuschstraße ist überlastet und man hat nicht den Eindruck, dass die Stadt München ein Konzept dagegen hat.

CONTRA: Stadtverwaltung und Bezirksausschuss haben alles getan was sie tun können und mehr kann man beim besten Willen nicht erwarten.

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