Petition richtet sich an:
Ausschuss Anregungen und Beschwerden
Wir fordern den Rat der Stadt Köln und die Geschäftsführung der KVB auf, die geplante Zwangsumstellung des Deutschlandtickets Schule auf den regional begrenzten Rheinlandtarif zum 1. August 2026 zu stoppen. Stattdessen fordern wir ein Wahlmodell: Schülerinnen und Schüler (bzw. deren Eltern) sollen selbst entscheiden können, ob sie das vergünstigte Regionalticket (30,20 €) oder das deutschlandweit gültige Ticket (43 €) nutzen möchten.
Begründung
Ab August 2026 plant die Stadt Köln, das Deutschlandticket Schule abzuschaffen. Ersetzt werden soll es durch ein Ticket, das nur noch im VRS- und AVV-Gebiet gilt. Damit werden tausende Kölner Schülerinnen und Schüler in ihrer Mobilität massiv eingeschränkt.
Warum das ein Rückschritt ist:
- Mobilitätswende ausbremsen: In Zeiten des Klimawandels sollten Jugendliche motiviert werden, die Bahn zu nutzen – und zwar bundesweit. Wer Schüler an Stadtgrenzen stoppt, fördert nicht die Mobilität der Zukunft.
- Soziale Isolation: Viele Schüler haben Freunde, Verwandte oder Hobbys außerhalb des Rheinlands. Ein Besuch in Berlin, Hamburg oder auch nur eine Fahrt über die Landesgrenze hinaus wird für uns ab August 2026 wieder kompliziert und teuer.
- Ungerechtigkeit: Während Schüler in anderen Städten weiterhin für einen fairen Preis durch ganz Deutschland reisen können, wird Köln zur „Insel“. Das ist eine Benachteiligung der Kölner Jugend.
- Zwang statt Wahl: Wir begrüßen die finanzielle Entlastung durch das 30,20 € Ticket für Familien, die sparen müssen. Aber diese Entlastung darf nicht auf Kosten derer gehen, die bereit sind, für bundesweite Mobilität den vollen Preis des Deutschlandtickets Schule zu zahlen.
- Klassenfahrten & Ausflüge: Exkursionen und Klassenfahrten (z. B. nach Berlin,Hamburg oder aus der Tarifzone) werden für Eltern teurerer, weil das Ticket nur im Rheinland gilt.
Wir fordern daher: Gebt uns die Wahl! Schafft das Deutschlandticket Schule in Köln nicht ab!
Da die Preise sonst viel zu hoch wären