Region: Saxony
Migration

Walid gehört zu uns

Petition is directed to
Härtefallkommission beim Sächsischen Ausländerbeauftragten
1.922 Supporters
96% achieved 2.000 for collection target
  1. Launched 27/04/2020
  2. Collection yet 8 days
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Walid,

-- ein irakischer Flüchtling -- ein fröhlicher Christ -- ein fleißiger Kollege -- ein talentierter Steinmetz-Azubi -- ein bemühter Schüler -- ein guter Freund ein Mensch, der in Deutschland bleiben will und soll.

Walid ist derzeit von Abschiebung in den Irak bedroht. Sein Asylantrag wurde abgelehnt. Seit 2016 ist Walid in Deutschland, er wurde Christ und bekennt fröhlich seinen Glauben. Eine Abschiebung in den Irak würde für ihn möglicherweise den Tod bedeuten, da seine Familie, nach Bekanntwerden der Taufe, ihn schon mit dem Tod gedroht hat, sollte er jemals in seine Heimat zurückkehren.

Eine letzte Möglichkeit, die Abschiebung zu verhindern ist eine Anhörung vor der Härtefallkommission beim Sächsischen Ausländerbeauftragten.

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift unser Anliegen, dass Walid in Deutschland bleiben darf. Er möchte seine Ausbildung beenden, seinen Beruf als Steinmetz ausüben, eine eigene Wohnung beziehen, seinen christlichen Glauben unbedrängt bekennen, vielleicht eine Familie gründen, kurz gesagt: alles das, was ein normaler Mensch in Deutschland auch erstrebt. Nicht mehr und nicht weniger.

Reason

Walid ist ein kurdischer Flüchtling aus dem Norden des Irak. Im Sommer 2016 kam er auf der Flucht vor dem IS in die Schweiz. Walid stellte dort einen Asylantrag, der abgelehnt wurde.

Er reiste weiter nach Deutschland,stellte erneut einen Asylantrag, was rechtlich gar nicht möglich ist. Er kam nach Station in Berlin, in die Erstaufnahmeeinrichtung nach Drehbach im Erzgebirge. Dort trafen viele Kulturen und Ethnien aufeinander, Walid war mit der Situation dort total überfordert und betrank sich. Er setzte unabsichtlich sein Zimmer in Brand, welcher einen immensen Sachschaden verursachte. Zum Glück kamen Menschen dabei nicht zu Schaden. Walid wurde zu einer Bewährungsstrafe, einer Geldstrafe und zum Leisten von über 300 Sozialstunden verurteilt. Mittlerweile hat Walid eine Bleibe im Asylheim gefunden, wo er noch heute lebt. Er leistete die Sozialstunden ab.

Dort fand er mit seiner freundlichen, aufgeschlossenen Art schnell Freunde und wurde nach dem Ableisten der Sozialstunden als Hausmeister im Minijob eingestellt. Er freute sich sehr, dass er endlich eine sinnvolle Tätigkeit gefunden hatte. Ende 2016 bekommt Walid Kontakt zum EC Jugendkreis in Stollberg. Seitdem besucht er treu und mit viel Freude die Jugendstunden und die Zusammenkünfte der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Stollberg.

Er lernte den Christlichen Glauben kennen und sein größter Wunsch war es, selbst Christ zu werden. Nach einem intensiven Glaubenskurs wurde Walid am 11. Januar 2019 in der Ev.-Luth. St.-Jakobi-Kirche in Stollberg von Pfr. Dr. Christian Wedow getauft. Er ist ein fröhlicher Christ geworden, der ohne Scheu seinen Glauben bekennt.

Walid spricht inzwischen sehr gut deutsch. Mit großer Freude begann er im September 2018 an der Sächsischen Stienmetzschule in Demitz-Thumitz eine Lehre zum Steinmetz. Seine Lehrer dort sind von seinem Willen und Fleiß beeindruckt, obwohl ihm anfangs das Lernen sehr schwer fiel. In der Stollberger Steinmetzfirma Scheunert fand Walid einen Ausbildungsbetrieb. Bei seinen Chefs, Kollegen und Mitschülern ist Walid sehr beliebt. Er arbeitet fleißig, ist pünktlich und freundlich, immer einsatzwillig und zeigt ein außergewönlich großes, künstlerisches Talent im Gestalten am Stein. Gern möchte die Firma Scheunert einen solchen Arbeiter nach der Lehre fest einstellen, da auch hier Fachkräftemangel herrscht.

Walid besucht gern und treu die Versammlungen und Veranstaltungen seines Jugendkeises, der LKG und seiner Kirchgemeinde in Stollberg. Er lernt mehr und mehr dazu und wir, seine Freunde und Kollegen, haben ihn in`s Herz geschlossen und unterstützen ihn. Wir können uns nicht vorstellen, dass Walid nicht mehr bei uns wäre. Er selbst möchte gern in Stollberg bleiben und ein ganz normales Leben führen. Wir haben den Eindruck, dass Walid richtig aufblüht, seit er hier ist, seine angenehme Persönlichkeit und sein guter Charakter treten zutage. Walid hat hier Heimat gefunden. Von seiner Familie im Irak wurde er mit dem Tod bedroht, sollte er jemals in sein Heimatland zurückkehren, er ist ja jetzt ein Christ. Mittlerweile ist Walid sehr traurig und auch manchmal mutlos, da er immer wieder negative Bescheide und Ausreise-Aufforderungen bekommt.

Eine letzte Möglichkeit, die Abschiebung zu verhindern, ist die Anhörung vor der Härtefallkommission beim Sächsischen Ausländerbeautragten. Darauf arbeiten wir hin.

Wir wollen die Möglichkeit der Online Petition nutzen, um möglichst viele Menschen über Walid`s Schicksal zu informieren und um Unterstützung zu bitten. Sie helfen mit Ihrer Unterschrift, dass so ein wertvoller, toller junger Mann eine Zukunft hat. Vielen herzlichen Dank.

Thank you for your support, Annette Ebersbach from Stollberg
Question to the initiator

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Als Kind im Irak hatte Walid einen Nachbarsjungen als Freund, dessen Familie Christen waren. Er merkte, dass die Atmosphäre und der Umgang miteinander in dieser Familie anders waren, als bei sich zu Hause. Später, in der Schweiz suchte Walid Kontakt zu Christen, er ging in die Kirche. Die Saat des Christentums war also schon vorhanden, bevor er sich entschloss, zu fliehen und nach Deutschland zu kommen. Wer Walid kennt, merkt schnell, dass sein Christsein nicht aus Angst vor Abschiebung resultiert, sondern sein Wunsch wirklich aus tiefstem Herzen kommt. Er lebt mit Jesus. Annette Ebersbach

Walids Asylantrag in der Schweiz wurde abgelehnt, er kam nach Deutschland, stellte einen neuen Antrag, wurde straffällig und dann ist er zum Christentum übergetreten, wie viele Menschen aus Irak, Iran und auch Afghanistan, in der Hoffnung eine Abschiebung zu vermeiden. Auch im Irak gibt es christliche Gemeinden, wenige, aber es gibt sie. Einen Grund hierzubleiben, ist der Übertritt zum Christentum sicherlich nicht und sollte es auch nicht sein!

Why people sign

  • Not public Cottbus

    5 hours ago

    Weil jeder Mensch ein Recht auf Leben hat und jeder Mensch eine Würde besitzt. Die Würde des Menschen ist unantastbar.

  • Not public Großschönau

    17 hours ago

    Ich konnte Walid persönlich kennenlernen.

  • Voigt Daniel Kabelsketal

    1 day ago

    Es ist eine gute Sache.

  • Not public Halle (Saale)

    1 day ago

    Kein Mensch hat es verdient, in den sicheren Tod zurück geschickt zu werden.

  • 1 day ago

    kein mensch ist illegal!

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