Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Bundesministerin der Verteidigung aufzufordern, den beim Wachbataillon verwendeten Karabiner 98 gegen eine zeitgemäße Bewaffnung auszutauschen.

Begründung

Derzeit läuft im Bereich der Bundeswehr eine Überprüfung aller Liegenschaften mit dem Ziel dort vorhandene "Devotionalien", die an die Wehrmacht erinnern, zu entfernen.Zu glaubwürdigem Führungsverhalten gehört, dass die Bundeswehrführung selbst mit gutem Beispiel vorangeht.Der im Wachbataillon verwendete Karabiner 98 war das Standardgewehr der Deutschen Wehrmacht. Er darf deshalb in der Bundeswehr keinen Platz mehr haben, wenn die aktuell angeordneten Entfernungen von Gegenständen, die an die Wehrmacht erinnern, überzeugend sein sollen.Nur am Rande sei erwähnt, dass das Präsentieren von Waffen bei protokollarischen Anlässen ursprünglich dieDemonstration höchster Gefechtsbereitschaft war, um den Gast zu beeindrucken. Dem entspricht die Verwendungeiner veralteten Waffe in keiner Weise.

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