Die Stadt Mörfelden-Walldorf soll die von den neuen Regierungsparteien als "flughaftenkritisch" eingestuften Plakate für ein Nachflugverbot am Flughafen Frankfurt (Rhein-Main) wieder an den ursprünglichen Stellen anbringen.

In der Stadtgeschichte spielt eine kritische Haltung gegenüber dem Flughafen seit dem Bau der Startbahn 18 West und deren Inbetriebnahme im Jahr 1981 eine zentrale Rolle.

Es wird angenommen, dass eine Mehrheit der Bürger diese Plakate befürwortet oder zumindest im Sachenzusammenhang duldet. Auch in einer nachbarschaftlichen Partnerschaft der Stadt und des Flughafens muss es erlaubt sein, auf Grundrechte der Menschen (Stichworte: körperliche Unversehrheit, Nachtruhe) hinzuweisen und diese zu fordern.

Begründung

Nicht zuletzt mit dem Bau der Nord-West-Landebahn wurde wieder einmal deutlich. Trotz der Zusage des damaligen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), mit einem weiteren Ausbau des Flughafens komme auch ein Nachtflugverbot hat man, nachdem man mit der Rodung des Waldes "Fakten geschaffen" hatte, eben von Herrn Koch und seinem Wirtschaftminister Posch (FDP) Revision gegen das eigens eingebrachte totale Nachtflugverbot eingelegt. Erst durch eine höchstinstanzliche Klärung vor dem Bundesverwaltungsgericht bekamen die lärmgeplagten Bürger der Flughafenanrainer-Gemeinden Recht.

Auch in anderen Gemeinden (zB. Rüsselsheim) gibt es öffentliche Banner mit gleichlautenden Forderungen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Frank Emmerich aus Mörfelden-Walldorf
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Pro

Unsere Stadtgeschichte beinhaltet den Widerstand gegen den Bau der Startbahn 18 West in den 80er Jahren ebenso wie die Geschichte der Zwangsarbeiterinnen während der Zeit des "Dritten Reiches", die am Flughafen unter schlimmsten Bedingungen arbeiten mussten. Zur Erinnerung an diese KZ-Außenstelle wurde der Grundstein für ein Bildungszentrum gelegt,,damit diese Verbrechen nicht in Vergessenheit geraten. Auch der Widerstand der Bürger und Bürgerinnen gegen die Flughafenerweiterung darf nicht vergessen werden, deshalb sollen die die Banner und Plakate hängen bleiben.

Contra

Widerstand in allen Ehren, aber es kann nicht sein, dass dafür ein denkmalgeschütztes Gebäude herhalten muss. Diese Nutzung als Litfasssäule ist einfach nicht in Ordnung und widerspricht dem Denkmalschutzgedanken. Ebenso ist es mit dem Rathaus. Es ist die Verwaltung ALLER Bürger, auch derer, die damit nichts zu tun haben wollen. Für die Erinnerung an geschichtliche Ereignisse, auch Massenbewegungen, ist ein Museum da.