• Von: Frank Emmerich mehr
  • An: Bürgermeister Heinz-Peter Becker
  • Region: Mörfelden-Walldorf mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 379 Unterstützer
    111 in Mörfelden-Walldorf
    Sammlung abgeschlossen

Wiederanbringung der Banner für ein Nachtflugverbot in Mörfelden-Walldorf

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Die Stadt Mörfelden-Walldorf soll die von den neuen Regierungsparteien als "flughaftenkritisch" eingestuften Plakate für ein Nachflugverbot am Flughafen Frankfurt (Rhein-Main) wieder an den ursprünglichen Stellen anbringen.

In der Stadtgeschichte spielt eine kritische Haltung gegenüber dem Flughafen seit dem Bau der Startbahn 18 West und deren Inbetriebnahme im Jahr 1981 eine zentrale Rolle.

Es wird angenommen, dass eine Mehrheit der Bürger diese Plakate befürwortet oder zumindest im Sachenzusammenhang duldet. Auch in einer nachbarschaftlichen Partnerschaft der Stadt und des Flughafens muss es erlaubt sein, auf Grundrechte der Menschen (Stichworte: körperliche Unversehrheit, Nachtruhe) hinzuweisen und diese zu fordern.

Begründung:

Nicht zuletzt mit dem Bau der Nord-West-Landebahn wurde wieder einmal deutlich. Trotz der Zusage des damaligen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), mit einem weiteren Ausbau des Flughafens komme auch ein Nachtflugverbot hat man, nachdem man mit der Rodung des Waldes "Fakten geschaffen" hatte, eben von Herrn Koch und seinem Wirtschaftminister Posch (FDP) Revision gegen das eigens eingebrachte totale Nachtflugverbot eingelegt. Erst durch eine höchstinstanzliche Klärung vor dem Bundesverwaltungsgericht bekamen die lärmgeplagten Bürger der Flughafenanrainer-Gemeinden Recht.

Auch in anderen Gemeinden (zB. Rüsselsheim) gibt es öffentliche Banner mit gleichlautenden Forderungen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Mörfelden-Walldorf, 20.05.2016 (aktiv bis 19.07.2016)


Debatte zur Petition

PRO: Unsere Stadtgeschichte beinhaltet den Widerstand gegen den Bau der Startbahn 18 West in den 80er Jahren ebenso wie die Geschichte der Zwangsarbeiterinnen während der Zeit des "Dritten Reiches", die am Flughafen unter schlimmsten Bedingungen arbeiten mussten. ...

CONTRA: Widerstand in allen Ehren, aber es kann nicht sein, dass dafür ein denkmalgeschütztes Gebäude herhalten muss. Diese Nutzung als Litfasssäule ist einfach nicht in Ordnung und widerspricht dem Denkmalschutzgedanken. Ebenso ist es mit dem Rathaus. Es ist ...

CONTRA: Zum Glück sollen diese Statements endlich weg. Protest ist natürlich erlaubt. Wer dagegen ist, soll und darf auch protestieren. Aber, die Gruppen, die diese Banner einst angebracht haben nehmen sich durch Größe und Position das Recht heraus so zu tun ...

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Petitionsverlauf

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