Vor dem Rathaus I in Burgdorf lagen einst die bekannten Bronze-Richtungspfeile, die als Mahnmal an Krieg und Vertreibung erinnern sollten. Während des großen Stadtstraßenumbaus im Jahre 2012 ließ der Bürgermeister Baxmann die Pfeile ohne Ratsbeschluss ausbauen und aus eigenem Interesse nicht wieder einbauen. Erst einen Tag später nach dem Ausbau informierte Baxmann den Rat über den Ausbau.

Im Zuge massiver Proteste von vielen Bürgern, wurden die Pfeile auf den Spittaplatz in verkehrter Richtung wieder eingebaut. Das Brisante daran: Nicht nur, dass die Pfeile dort gar nicht hingehören und schon gar nicht in verkehrten Richtungen, nein, auch dass der Einbau dort durch Spendengeldern aus der Bevölkerung finanziert wurde ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Daher fordern wir: Die Pfeile sollen am Spittaplatz wieder ausgebaut und an ordnungsgemäßer Stelle in korrekten Richtungen vor dem Rathaus I wieder eingebaut werden! Die entstehenden Kosten dazu sollen nach dem Verursacherprinzip dem Verursacher dieses Skandals auferlegt werden: Nämlich dem Bürgermeister Alfred Baxmann.

Weitere Informationen zu diesem Skandal erhalten Sie auf: www.big-burgdorf.info

Begründung

Dies ist politische Willkür und Missbrauch eines Amtes um persönlichen Ansichten zu bedienen. Es wäre ein Unding, wenn wir Burgdorfer Bürgerinnen und Bürger dieses Zuließen und nichts dagegen unternähmen. Was würde denn als nächstes passieren? Werden die Straßen Heiligenbeilerstraße, Königsberger Straße, Breslauer Straße und so weiter umbenannt, nur weil ein Bürgermeister verbohrte Ansichten hat? Sollen Geschichtsbücher umgeschrieben werden, weil es Herrn Baxmann nicht gefällt?

Das darf nicht zugelassen werden und daher wehren wir Bürgerinnen und Bürger uns mit dieser Petition!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, BürgerInteressenGemeinschaft (B!G) Burgdorf aus Burgdorf
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  • Wir danken allen Unterstützern, die unsere Petition unterzeichnet haben und auch selbst weitere Unterschriften gesammelt haben

    Leider haben wir das Petitionsziel nicht erreicht.
    Dennoch werden wir die gesammelten Unterschriften an Bürgermeister Alfred Baxmann weiterleiten und ihn um Stellungnahme bitten.

    Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten.

  • Erst nach Erinnerung eines Bürgers wird das Protokoll der Kulturauschuss-Sitzung vom 24.09.2013 am 16.01.2014 ins Internet gestellt. (www.burgdorf-ratsinfo.de/bi/do0040.php)
    Es scheint kein Zufall zu sein, dass ausgerechnet dieses Protokoll, das über die Debatte zum Städtewegweiser berichtet, fehlte. Allerdings wird der brisante Inhalt der Sitzung, in der Bürgermeister Alfred Baxmann zugeben muss, den Rat erst NACH Abriss des Denkmals informiert zu haben, nicht dokumentiert.
    Zitat: “Herr Baxmann führte aus, dass es in der Tat technische Zwänge gewesen seien, die eine kurzfristige Entscheidung des Bürgermeisters erforderlich machten.” Er wiederholt also diese Lüge. Weder Protokoll noch Tagespresse hielten diesen unglaublichen Skandal für die Nachwelt fest.

Pro

"Als Folge der beispiellosen Flüchtlings- und Vertreibungswelle unter den aus den Ostgebieten stammenden Deutschen stieg die Einwohnerzahl in Burgdorf bis 1947 auf 10.502 Menschen, unter denen sich 3861 Vertriebene und Flüchtlinge befanden. Das stellte einen Zuwachs von 61 Prozent gegenüber 6.513 Einwohnern im Jahr 1939 dar." Quelle: Marktspiegel- "Hier geblieben" - Wer nichts weiß wird alles glauben. Wer keine Geschichte hat, hat auch keine Zukunft.

Contra

Als der Bgm. Herr Baxmann dieses jahrzehntealte Mahnmal zerstören ließ war ihm offensichtlich egal wie die übrigen knapp 29000 Burgdorfer Einwohner darüber denken. Er schuf Tatsachen. Es wird ihm als Empfänger dieser Petition natürlich immernoch egal sein was die Burgdorfer über die von ihm beauftrage Vernichtung des Mahnmals denken. Er wird sich durch die Petition, die wohl nur ein paar hundert unterzeichnen werden, sicher nicht umstimmen lassen. Im Gegenteil er könnte alle die diese Petition aus Unkenntnis oder Feigheit nicht unterschreiben als Unterstützer seines Vernichtungswerkes sehen.