Das ehemalige Krankenhaus in Uslar soll wiedereröffnet werden. Es handelt sich um ein wichtiges Element in der Gesundheitsprophylaxe und -versorgung im Altkreis Uslar und im Landkreis Northeim. Jeder Bürger sollte das Recht haben auf Wunsch und bei akuten gesundheitlichen Problemen das Uslarer Krankenhaus aufzusuchen und sich dort behandeln zu lassen. Nach den geplatzten Verhandlungen mit Helios und TILCH sollte es wieder einen Krankenhausbetrieb in Uslar geben.Der Landkreis hätte das Krankenhaus Uslar nicht verkaufen dürfen. Nun soll der Landkreis als Träger wieder den Betrieb aufnehmen.

Folgende Abteilungen erscheinen sinnvoll:

  1. Chirurgie für akute Verletzungen
  2. Mindestens 10 Betten zur Belegung als Allgemeine Belegungsmöglichkeiten
  3. Dialysestation zur Behandlung für Dialysepatienten mit min. 10 Betten
  4. Allgemeine Station zur Belegung nach akuten beispielsweise toxischen Erkrankungen
  5. Fachräume für Tagungen und Seminare
  6. Onkologische Station mit min. 5 Betten
  7. Pneumologische Station mit 5 Betten.

Begründung

Im Uslarer Becken haben wir zwar genug Allgemeinmediziner, aber diese können bei akuten Verletzungen, z.B. im Vereinsport oder bei Verletzungen im Alltag selten schnell reagieren. Der eingerichtet Notdienst kann im schlimmsten Fall nur an die umliegenden Krankenhäuser vermitteln. Das ist gerade für Mitbürgerinnen und Bürger ohne Fahrzeug oder im Alter schwierig durchzuführen.

Ausserdem sollen fachspezifische Stationen eingeführt werden. Eine Dialysestation als mögliche Stelle für unsere älteren Patienten, die u.a. auch in Wohnheimen wohnen könnte eine Erleichterung für alle Dialysepatienten sein, die dann nicht mehr weit fahren müssen. Dieses senkt den Stress für die Patienten und die Kosten für die Krankenkassen und spart letzendlich Zeit.

Eine Chirurgie bei akuten Verletzungen wie Brüche, Verstauchungen und ähnliches als Akuthilfe sollte 24 Stunden erreichbar sein. Das hätte den Vorteil, das bei Sportverletzungen am Wochenende schnell gehandelt werden könnte. Auch Arbeitsunfälle könnten schnell in Uslar behandelt werden.

Die Onkologische Station kann im Gegensatz zum niedergelassenen Arzt Betten bereitstellen, wenn Bedarf besteht, z.B. bei notwendigen Therapien oder Überwachungen auf Grund eines kritischen Zustands. Sie bietet daher neben der Dialysestation eine potenzielle Belegung und kann finanziell dem Landkreis sogar zugute kommen.

Die Einführung von Räumen zur Weiterbildung und internen sowie externen Fortbildungen könnten attraktiv für beispielsweise das Lehrkrankenhaus Göttingen sein, um angehenden Ärztinnen und Ärzten die notwendige Praxiserfahrung noch einmal theoretisch zu erläutern.

Eine Pneumologische Station ist besondersd wichtig, da gerade viele ältere Menschen unter akuter Atemnot leiden. Diese könnten dort behandelt werden. So ist eine nahe Grundversorgung gegeben, die gut für alle Mitmenschen im Altkreis ist.

Daneben muss es natürlich eine allgemeien Station mit Betten geben, die Menschen betreuen und behandeln können. Sollten toxische Erkrankungen vorliegen muss man nämlich schnell handeln. Auch Insulte oder Myokardinfarkte können so schnell diagnostiziert und schnelle Hilfe angeboten werden.

Aus diesen Gründen und weiteren Bitte ich jeden um Unterstützung, denen die Gesundheit am Herzen liegt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen, Liebe Sympathisanten und Freunde,

    Heute habe ich ein Schreiben in der Post gehabt, in der die Petition abgelehnt wurde. Eine Begründung ist nicht dabei. Im Schreiben heißt es wie folgt:

    "Petition zur "Wiedereröffnung des Uslarer Krankenhauses"

    Sehr geehrter Herr Weiskopf,
    sehr geehrte Damen und Herern,

    Ihre Petition zur "Wiedereröffnung des Uslarer Krankenhauses" habe ich erhalten.

    Der Kreistag hat die Erledigung von Anregungen und Beschwerden gem. § 34 i. V. m. § 58 (5) NKomVG durch Regelung in der Hauptsatzung auf den Kreisausschuss übertragen.

    Die Petition wurde vom Kreisauschuss in seiner Sitzung am 10.11.2014 abgelehnt.

    Mit freundlichen Grüßen
    In Vetretung

    Dr. Heuer
    Erster Kreisrat"

    Das Schreiben ist datiert auf den 08.12.2014.

    Ich möchte hier nochnmal die Gelegenheit nutzen, allen "Danke" zu sagen, die sich an der Petition beteiligt haben. Ich bin enttäuscht und traurig, dass diese doch wichtige Sache ohne Begründung an den Petitionssteller abgelehnt wurde und auch nicht im Kreistag behandelt worden ist, sondern nur in einem "Unterauschuss". Im Kreistag hätten wir eine Diskussionsgrundlage gehabt und ich hätte nochmal stellvertretetend für uns alle die Relevanz dieses Themas erläutern können.
    Aber ich möchte euch trotzdem Mut geben: Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass unser Krankenhaus wieder in gewohnter alter Weise zur Verfügung steht. Ich werde dazu im nächsten Jahr mit dem Uslarer Ratsmitgliedern Kontakt aufnehmen und dann ggfls. nochmal eine Petition starten. Ich hoffe auf eure Unterstützung. Wir lassen uns unsere Gesundheit nicht nehmen oder Verkaufen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Angelo Weiskopf
    Petitionsgründer und Mitunterzeichner

  • Liebe Unterstützer, Freunde, Weggefährten und Sympathisanten,

    Ich habe nunmehr unsere Petition an den Landkreis Northeim via Mail überreicht. Leider - so denke ich - werden wir mit knapp 400 Unterstützter und Unterstützterinnen wenig Chance auf Erfolg haben.

    Dennoch: Ich möchte mich bei allen Unterzeichnern recht herzlich bedanken. Denn eines haben wir erreicht: Wir waren aktiv und wurden sogar (durch die Entdeckung über Facebook) in der Presse erwähnt. Wir werden in Zukunft noch das ein oder andere Mal auf diesen Missstand hinweisen müssen und ich hoffe, dass der ein oder andere sich nicht entmutigen lässt und für seine Rechte und Hoffnungen eintritt.

    Wir müssen einfach - der Gesundheit aller wegen - am Ball bleiben und das werde ich auf jeden Fall. Wer Ideen oder Anregungen haben sollte, der kann mich gerne anschreiben: angelo.weiskopf@gmx.de.

    Mit freundlichen Grüßen

    Angelo Weiskopf
    Petent " Wiedereröffnung des Uslarer Krankenhauses"
    staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger
    Mitglied der Partei "DIE LINKE"

Pro

Muss der Faktor "Geld" denn immer letztendlich das Totschlagsargument unserer Zeit sein? Wenn wir z.B. wie in Einbeck ein Bürgerspital gründen würden und jeder Uslarer monatlich zwei ? geben würde, dann haben wir eine Summe von ca. 30000 ? zur Verfügung - die Krankenkassen haben dabei noch nichts bezahlt. Ärzte - hinzuziehende wie niedergelassende könnten Praxisräume mieten und dergleichen. Beispiel dafür ist der Wolfhagen 8.

Contra

Ein Krankenhaus in Uslar kann weder wirtschaftlich noch in Konkurenz zu den umliegenden Kliniken bestehen. Es war und ist für Ärzte als Arbeitsort wenig interessant. Das in der Petition vorgestellte Spektrum ist weder zukunftsfähig noch realistisch.