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Bild zur Petition mit dem Thema: Wiedereröffnung des Uslarer Krankenhauses Wiedereröffnung des Uslarer Krankenhauses
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Kreistag des Landkreises Northeim
  • Region: Kreis Northeim, Nieder...
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 398 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Wiedereröffnung des Uslarer Krankenhauses

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Das ehemalige Krankenhaus in Uslar soll wiedereröffnet werden. Es handelt sich um ein wichtiges Element in der Gesundheitsprophylaxe und -versorgung im Altkreis Uslar und im Landkreis Northeim. Jeder Bürger sollte das Recht haben auf Wunsch und bei akuten gesundheitlichen Problemen das Uslarer Krankenhaus aufzusuchen und sich dort behandeln zu lassen. Nach den geplatzten Verhandlungen mit Helios und TILCH sollte es wieder einen Krankenhausbetrieb in Uslar geben.Der Landkreis hätte das Krankenhaus Uslar nicht verkaufen dürfen. Nun soll der Landkreis als Träger wieder den Betrieb aufnehmen.

Folgende Abteilungen erscheinen sinnvoll:

  1. Chirurgie für akute Verletzungen
  2. Mindestens 10 Betten zur Belegung als Allgemeine Belegungsmöglichkeiten
  3. Dialysestation zur Behandlung für Dialysepatienten mit min. 10 Betten
  4. Allgemeine Station zur Belegung nach akuten beispielsweise toxischen Erkrankungen
  5. Fachräume für Tagungen und Seminare
  6. Onkologische Station mit min. 5 Betten
  7. Pneumologische Station mit 5 Betten.
Begründung:

Im Uslarer Becken haben wir zwar genug Allgemeinmediziner, aber diese können bei akuten Verletzungen, z.B. im Vereinsport oder bei Verletzungen im Alltag selten schnell reagieren. Der eingerichtet Notdienst kann im schlimmsten Fall nur an die umliegenden Krankenhäuser vermitteln. Das ist gerade für Mitbürgerinnen und Bürger ohne Fahrzeug oder im Alter schwierig durchzuführen.

Ausserdem sollen fachspezifische Stationen eingeführt werden. Eine Dialysestation als mögliche Stelle für unsere älteren Patienten, die u.a. auch in Wohnheimen wohnen könnte eine Erleichterung für alle Dialysepatienten sein, die dann nicht mehr weit fahren müssen. Dieses senkt den Stress für die Patienten und die Kosten für die Krankenkassen und spart letzendlich Zeit.

Eine Chirurgie bei akuten Verletzungen wie Brüche, Verstauchungen und ähnliches als Akuthilfe sollte 24 Stunden erreichbar sein. Das hätte den Vorteil, das bei Sportverletzungen am Wochenende schnell gehandelt werden könnte. Auch Arbeitsunfälle könnten schnell in Uslar behandelt werden.

Die Onkologische Station kann im Gegensatz zum niedergelassenen Arzt Betten bereitstellen, wenn Bedarf besteht, z.B. bei notwendigen Therapien oder Überwachungen auf Grund eines kritischen Zustands. Sie bietet daher neben der Dialysestation eine potenzielle Belegung und kann finanziell dem Landkreis sogar zugute kommen.

Die Einführung von Räumen zur Weiterbildung und internen sowie externen Fortbildungen könnten attraktiv für beispielsweise das Lehrkrankenhaus Göttingen sein, um angehenden Ärztinnen und Ärzten die notwendige Praxiserfahrung noch einmal theoretisch zu erläutern.

Eine Pneumologische Station ist besondersd wichtig, da gerade viele ältere Menschen unter akuter Atemnot leiden. Diese könnten dort behandelt werden. So ist eine nahe Grundversorgung gegeben, die gut für alle Mitmenschen im Altkreis ist.

Daneben muss es natürlich eine allgemeien Station mit Betten geben, die Menschen betreuen und behandeln können. Sollten toxische Erkrankungen vorliegen muss man nämlich schnell handeln. Auch Insulte oder Myokardinfarkte können so schnell diagnostiziert und schnelle Hilfe angeboten werden.

Aus diesen Gründen und weiteren Bitte ich jeden um Unterstützung, denen die Gesundheit am Herzen liegt.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

37170, 04.04.2014 (aktiv bis 03.10.2014)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützerinnen, Liebe Sympathisanten und Freunde, Heute habe ich ein Schreiben in der Post gehabt, in der die Petition abgelehnt wurde. Eine Begründung ist nicht dabei. Im Schreiben heißt es wie folgt: "Petition zur "Wiedereröffnung des ...

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Debatte zur Petition

PRO: Muss der Faktor "Geld" denn immer letztendlich das Totschlagsargument unserer Zeit sein? Wenn wir z.B. wie in Einbeck ein Bürgerspital gründen würden und jeder Uslarer monatlich zwei ? geben würde, dann haben wir eine Summe von ca. 30000 ? zur Verfügung ...

CONTRA: Ein Krankenhaus in Uslar kann weder wirtschaftlich noch in Konkurenz zu den umliegenden Kliniken bestehen. Es war und ist für Ärzte als Arbeitsort wenig interessant. Das in der Petition vorgestellte Spektrum ist weder zukunftsfähig noch realistisch.

CONTRA: Den sieben Punkte umfassenden Plan, den sich die Verfasserin der Petition wünscht, wird sich in der Umsetzung schwierig gestalten - es wäre die eierlegende Wollmilchsau. Das gewünschte breite Spektrum wurde soviel Fachexpertise und damit Personal erfrodern, ...

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