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Gespräch in der Kreisverwaltung: Bedarf: anerkannt!
am 05.09.2026Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
ich möchte Sie über das Ergebnis unseres Gesprächs bei der Kreisverwaltung informieren.Was erreicht wurde
Am 4. September 2026 kam es auf Einladung von Ortsbürgermeister Andreas Steier zu einem Gespräch in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg. Teilnehmer waren neben Herrn Steier Bürgermeister Guido Wacht (VG Konz) und Herr Stephan Schmitz-Wenzel, bei der Kreisverwaltung für den ÖPNV zuständig.
Alle Beteiligten haben den Bedarf ausdrücklich anerkannt: Die bestehenden Fahrpläne bilden die heutige Lebensrealität in Pellingen und Franzenheim nicht mehr ab. Anerkannt wurde auch der Bedarf an zusätzlichen Verbindungen nach Trier und an Samstagen.
Herr Steier hat vorgeschlagen, statt neuer Linien bestehende Verbindungen zu erweitern: Ein Bus aus Franzenheim, der heute im Pellinger Industriegebiet wendet, könnte künftig eine Schleife über Pellingen fahren und weiter nach Trier. Herr Schmitz-Wenzel hat diesen Weg als die einfacher umsetzbare Lösung bezeichnet.
Der VRT wird den Bedarf in unseren Ortsgemeinden demnächst erheben. Die Neuplanung der kommenden Verkehrsverträge – sie werden für jeweils zehn Jahre vergeben – beginnt im April 2028. Pellingen und Franzenheim werden dafür von den Gemeinden offiziell angemeldet.
Was offen bleibt
Eine kurzfristige Angebotsausweitung ist derzeit nicht darstellbar. Die Gründe sind objektiv und betreffen die gesamte Branche: fehlendes Fahrpersonal, fehlende Fahrzeuge, enge Budgets. Hinzu kommt, dass die zu erwartende Auslastung bisher nicht belastbar bekannt ist – auch deshalb ist die kommende Bedarfserhebung entscheidend.
Das Verfahren ist damit eröffnet, das Ergebnis ist nicht entschieden.
Wie es weitergeht- Ich übermittle den Beteiligten ein Ergebnisprotokoll, damit die Zusagen schriftlich festgehalten sind.
- Die Ergebnisse unserer Haushaltsbefragung reiche ich bei der Kreisverwaltung ein, damit sie in die Bedarfserhebung einfließen.
- Franzenheim gehört zur Verbandsgemeinde Trier-Land, die beim Termin nicht vertreten war. Ich sorge dafür, dass das Anliegen auch dort offiziell ankommt.
- Sobald es Neues gibt, melde ich mich hier wieder.
Danke
416 Unterschriften und 84 ausgefüllte Fragebögen haben gezeigt, dass hinter diesem Anliegen Menschen stehen. Ohne diese Zahlen hätte an diesem Tisch niemand über unsere Dörfer gesprochen. Eine davon hat im Gespräch besonders gewirkt: Nicht eine einzige befragte Person hat angegeben, den Bus niemals nutzen zu wollen.
Herzlichen Dank Ihnen allen. Wir bleiben dran.
Mit herzlichen Grüßen
Pawel Sukimski -
Update: Es wird ernst – der offizielle Termin steht!
am 31.08.2026Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
unsere gemeinsame Arbeit der letzten Wochen zahlt sich aus: Wir sind vom Papier an den Tisch der Entscheidungsträger gekommen.
Am kommenden Freitag, dem 4. September 2026, bin ich offiziell zu einem Gespräch in die Kreisverwaltung Trier-Saarburg eingeladen. Teilnehmen werden Bürgermeister Guido Wacht (Stadt und VG Konz), unser Pellinger Ortsbürgermeister Andreas Steier sowie der für den ÖPNV zuständige Vertreter der Kreisverwaltung. Dass sich alle gemeinsam Zeit für unser Anliegen nehmen, ist ein großer Erfolg für unsere Initiative — und dafür möchte ich mich schon jetzt ausdrücklich bedanken.
Mit leeren Händen gehe ich nicht in dieses Gespräch. Dank eurer Mithilfe bei der Haushaltsbefragung habe ich die Antworten von 83 Haushalten aus Pellingen und Franzenheim im Gepäck — und die Zahlen sind eindeutig:- Kein einziger Haushalt hat angegeben, den Bus gar nicht nutzen zu wollen.
- 55,4 % würden ihn täglich nutzen.
- 79,5 % brauchen Fahrten am späten Nachmittag und am Abend — genau dort, wo der Fahrplan heute die größte Lücke hat.
Auf dieser Grundlage lege ich einen konkreten, pragmatischen Vorschlag auf den Tisch: fünf zusätzliche, gezielt gelegte Fahrten pro Tag, zunächst befristet erprobt und umgesetzt über Angebote, die es im VRT bereits gibt. Also keine teure Dauerlösung ins Blaue hinein, sondern ein Angebot, das sich am tatsächlichen Bedarf orientiert.
Drückt mir für Freitag die Daumen! ✊
Eure Unterschriften haben diese Tür überhaupt erst geöffnet. Jede weitere Unterschrift ist ein zusätzlicher Beleg dafür, wie groß der Bedarf in unseren Dörfern wirklich ist. Bitte teilt die Petition in den verbleibenden Tagen noch einmal in der Nachbarschaft und in euren WhatsApp-Gruppen:
👉 openpetition.org/hkhsx
Am Wochenende melde ich mich mit einem Bericht, wie das Gespräch gelaufen ist.
Herzliche Grüße und danke für euren tollen Zusammenhalt!Euer Pawel Sukimski
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
diese Woche hat unserer Initiative nochmal einen gewaltigen Schub gegeben!
1. Gemeinsame Sache mit Franzenheim Am Dienstagabend (18.08.) war ich zu Gast im Gemeinderat in Franzenheim, um unsere Petition und die aktuellen Umfrage-Ergebnisse vorzustellen. Das Feedback war überragend: Der Gemeinderat und die Anwesenden stehen voll hinter uns! Franzenheim will und braucht – genau wie wir in Pellingen – diese direkte Busverbindung nach Konz. Wenn zwei Dörfer absolut einig an einem Strang ziehen, wird unsere gemeinsame Stimme bei der Verbandsgemeinde und beim VRT gleich doppelt so laut gehört!
2. Warum wir das machen: Mehr als nur ein Bus Dass es bei unserem Anliegen um viel mehr geht als "nur" um Schulwege, hat mir in den letzten Tagen unser Unterstützer Sascha Nink in einer großartigen Nachricht geschrieben, die ich (mit seiner Erlaubnis) hier gerne mit euch teile.
Er bringt das Problem unserer fehlenden Infrastruktur perfekt auf den Punkt: Die mangelnde Busanbindung zwingt fast jeden Durchschnittshaushalt bei uns dazu, zwingend einen Zweitwagen anzuschaffen. Ob Pendeln zur Arbeit oder die abendliche Freizeitgestaltung – ohne eigenes Auto geht praktisch nichts.
Ein zeitgemäßer ÖPNV wäre nicht nur ein längst überfälliger Beitrag zum Klimaschutz, sondern bedeutet vor allem echte Lebensqualität und Unabhängigkeit. Das gilt besonders für Familien, die finanziell entlastet werden (Stichwort Zweitwagen), für Jugendliche und natürlich für Menschen, die im Alter vielleicht nicht mehr selbst hinter dem Steuer sitzen können oder wollen.
Wir kämpfen hier also für die Zukunftsfähigkeit unserer beiden Dörfer!
Lasst uns diesen tollen Schwung aus dem Franzenheimer Gemeinderat jetzt nutzen. Wenn ihr Leute aus Franzenheim oder Pellingen kennt, die noch nicht unterschrieben haben: Jetzt ist der Moment!
👉 Bitte teilt den Link weiterhin fleißig: openpetition.org/hkhsx
Danke für euren tollen Zusammenhalt!
Herzliche Grüße,
Pawel Sukimski
Weil meine Mutter auf den Bus angewiesen ist.