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Bild zur Petition mit dem Thema: Wir fordern eine faire Krankenhausfinanzierung! Wir fordern eine faire Krankenhausfinanzierung!
  • Von: Stadt Plettenberg, Der Bürgermeister mehr
  • An: Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 2.965 Unterstützende
    2.954 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Wir fordern eine faire Krankenhausfinanzierung!

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Erhalten Sie die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten! Wir fordern eine Finanzierung, die insbesondere sicherstellt, dass • das für eine gute Versorgung notwendige qualifizierte Personal dauerhaft beschäftigt werden kann und nicht beeinflussbare Lohnkostensteigerungen aufgefangen werden können und • die den Krankenhäusern durch Gesetz zustehenden Investitionsmittel in nachweislich benötigter Höhe zur Verfügung gestellt werden.

Weiteres Infomaterial finden Sie auch hier: www.plettenberg.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Resolution_KHSG.pdf www.dkgev.de/media/file/20310.2015-06-10_PM-DKG-zum-Kabinettsbeschluss_Krankenhausstrukturgesetz.pdf www.dkgev.de/dkg.php/cat/280/aid/13509/title/

Begründung:

Weil die Auswirkungen des geplanten Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) voraussichtlich in spätestens fünf Jahren dazu führen können, dass insbesondere kleine und mittlere Krankenhäuser geschlossen werden müssen, hat der Rat der Stadt Plettenberg in seiner Sitzung am 07.07.2015 einstimmig eine Resolution gegen dieses Gesetz verfasst und an verschiedene Personen wie die Bundeskanzlerin, die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, heimischen Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie weitere MinisterInnen und Institutionen übersandt. Enttäuscht sind wir als Rat der Stadt Plettenberg darüber, dass das in der Einleitung des Gesetzentwurfs für das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) formulierte Ziel der auskömmlichen Finanzierung mit dem Regelungsinhalt des Gesetzes nicht erreicht wird, sondern das Gegenteil zu erwarten ist. Denn faktisch werden die Kliniken finanziell erheblich schlechter gestellt als bisher. Darüber können auch punktuelle Verbesserungen bei der Krankenhausfinanzierung, zum Beispiel das geplante Pflegestellenförderprogramm, nicht hinwegtäuschen, da in der Summe den Krankenhäusern mehr genommen als gegeben wird. Das Krankenhausstrukturgesetz beinhaltet parallel zu einer Verschärfung von Qualitätsregeln finanzielle Kürzungen und Preisdämpfungsmechanismen. Insbesondere die geforderte Erhöhung der „Produktivität“ führt zu einem Stellenabbau und damit verbunden zu einer weiteren Steigerung der Arbeitsbelastung mit noch mehr Druck auf das schon jetzt hoch belastete Personal in den Krankenhäusern.

Eine Verbesserung der Versorgung und der Versorgungsqualität mit weniger Geld und immer weniger Personal ist unmöglich. Eine Reform, die eine Verbesserung der Patientenversorgung und finanzielle Hilfe für die Krankenhäuser ankündigt, gleichzeitig aber Ressourcen beschränkt oder abbaut, hat zwangsläufig negative Auswirkungen für die Patienten und kann auch deshalb schon von den Krankenhäusern nicht akzeptiert werden.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Plettenberg, 20.07.2015 (aktiv bis 19.09.2015)


Neuigkeiten

Es fehlte eine kleine Erläuterung. Ein Bild ist derzeit in Bearbeitung und folgt noch. Neuer Petitionstext: Erhalten Sie die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten! Gebieten!

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Debatte zur Petition

PRO: Ich bin für diese Petition, aber man muss den Leuten auch fairer Weise sagen was das kostet. Die gesetzliche Krankenversicherung haben sowieso schon schwere Finanzierungsprobleme. In allen Medien ist zu lesen dass die Kassen die Beiträge massiv werden ...

PRO: Diese Petition wichtig, weil es um mehr geht als um ein einzelnes Krankenhaus! Das angekündigte Reformgesetz zur Krankenhausfinanzierung (KHSG) führt auch dort zu Kürzungen, wo kein Überangebot besteht und gute Leistung erbracht wird. Das KHSG zäumt das ...

CONTRA: Das Abrechnungssystem ist nicht in Ordnung. Es kann nicht sein das geleistete Arbeit mit Strafzahlungen belegt wird, weil die Krankenkassen am Jahresanfang eine geringere Leistung führ die Bezahlung eines Krankenhauses zugrunde legen. Werden mehr Menschen ...

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