openPetition este european . Dacă doriți să traduceți platforma de la german să Deutsch ne ajute va rugam sa ne contactati.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: Wir sind Wissenschaft - Offener Brief an Bundesministerin Johanna Wanka Wir sind Wissenschaft - Offener Brief an Bundesministerin Johanna Wanka
Succes
  • de la: Nicht öffentlich
  • către: Bundesbildungsministerin Dr. Johanna Wanka
  • regiune: Deutschland mai mult
  • Status: Petiția este acceptată.
    Limba: germană
  • Succes
  • 2.583 Unterstützende
    2.485 in Deutschland
    colectare a încheiat

Wir sind Wissenschaft - Offener Brief an Bundesministerin Johanna Wanka

-

Sehr geehrte Frau Ministerin,

am 3. Juni des Jahres hat Ihnen die „Allianz der Wissenschaftsorganisationen“ bezüglich der Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes geschrieben.

Die Funktionsträger der Wissenschaftsorganisationen wenden sich in ihrem Schreiben gegen eine Befreiung ihrer nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von den weitreichenden Befristungsmöglichkeiten des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Ebenso wenden sie sich dagegegen, für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Vereinbarung eines Qualifizierungsziels als Grundlage (Sachgrund) von Befristung vorzusehen.

Die Hunderttausende an Hochschulen und Forschungseinrichtungen Beschäftigten haben den Funktionsträgern kein Mandat erteilt, in ihrem Namen zu sprechen. Die Verfasser des Schreibens vom 3. Juni können daher kein entsprechendes politisches Gewicht für sich in Anspruch nehmen. Ihre Aussagen sind als Einzelmeinungen zu sehen. Tatsächlich erscheint fraglich, ob ihr Schreiben im Sinn der Beschäftigten ist, oder ob Inhalt und Zeitpunkt des Briefes den Beschäftigten an außeruniversitären Einrichtungen und Hochschulen nicht vielmehr schaden.

Einzelne Abgeordnete der Unionsfraktion, so ist Medienberichten zu entnehmen, betrachten das Schreiben dennoch als willkommende Einladung, die Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes zu verzögern oder zu verhindern.

Dies erfüllt uns mit Sorge um den Erfolg der Reformbemühungen: Angst vor Veränderung, Mangel an Flexibilität und der Versuch, das Rad der Zeit anzuhalten, sind nicht zielführend; weder im Wissenschaftsmanagement noch in der Politik. Erforderlich sind der Wille zur konstruktiven Mitarbeit bei der Reform des Wissenschaftssystems und eine Fokussierung auf die Lösung des Kernproblems: des Mangels an unbefristeten Beschäftigungsmöglichkeiten.

Studien haben hier wiederholt den dringenden Handlungsbedarf hinsichtlich des Ausmaßes von Befristung offengelegt. Die auch im Koalitionsvertrag vereinbarte Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes ist dabei ein wichtiger Baustein. Von verschiedenen Seiten wurden zur Novellierung konkrete Vorschläge gemacht. Ein Beispiel ist die Petition „Perspektive statt Befristung“ mit der Studie „Exzellenz braucht Existenz“. Bisher ist keine offizielle Stellungnahme erfolgt.

Wir bitten Sie, gemeinsam mit den Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes im Sinne der an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen Beschäftigten - und damit im Sinne der Wissenschaft - voranzutreiben.

motive:

Der offene Brief ist eine Reaktion auf ein Schreiben der "Allianz der Wissenschaftsorganisationen" vom 3. Juni 2015 an die Bundesbildungsministerin.

Das Schreiben wird von Gegnern einer Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes in der Bundespolitik dankbar aufgegriffen und droht so zum Stolperstein auf der Zielgeraden zur Novellierung des Gesetzes zu werden.

Die Verfasser des Schreibens sind jedoch in keiner Weise gewählte Vertreter der Beschäftigten an den Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen und sprechen nicht in deren Namen.

Berichterstattung:

www.deutschlandfunk.de/nachwuchswissenschaftler-union-stoppt-regelung-fuer-bessere.680.de.html?dram:article_id=322227

www.sueddeutsche.de/bildung/wissenschaftler-mit-zeitvertraegen-ins-verderben-1.2510877

www.spiegel.de/unispiegel/studium/hochschulen-wehren-sich-gegen-strenge-befristungsregeln-a-1037865.html

www.tagesspiegel.de/wissen/streit-um-befristete-stellen-in-der-wissenschaft-unis-und-ausseruniversitaere-wollen-kein-neues-gesetz/11892786.html

siehe auch: www.openpetition.de/petition/blog/perspektive-statt-befristung-fuer-mehr-feste-arbeitsplaetze-im-wissenschaftsbereich

În numele tuturor semnatarilor

Salzgitter, 16.06.2015 (aktiv bis 13.07.2015)


știri

Sehr geehrte Mit-Unterzeichnerin, sehr geehrter Mit-Unterzeichner des Offenen Briefs „Wir sind Wissenschaft“, unser Offener Brief kann einen Teilerfolg verzeichnen. Anfang diesen Monats hat die Bundesregierung einen Entwurf zur Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes ...

>>> Du-te la știri de petiție


Dezbatere cu privire la petiție

PRO: Ich unterstütze die Forderung nach mehr unbefristeten Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter. Es führt zu keiner volkswirtschaftlichen Perspektive wenn Universitäten sich Stellenflexibilitäten von über 60% bei wissenschaftlichen Mitarbeiter halten. ...

PRO: Das deutsche Wissenschaftszeitvertragsgesetz ist ein Anlass sich als Deutsche für dessen Urheber und Fürsprecher (fremd-) zu schämen, die ernsthaft glauben es produziere systematisch Exzellenz. Tatsächlich treibt es ruinöse Blüten, verhindert Grundlagenforschung, ...

încă. nici un argument CONTRA
>>> Fiti primul care scrie un argument CONTRA.



statisticile petiției