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  • Ready for submitting - Government Draft: Amendment of Science Employment Act

    04-10-15 21:05 Uhr

    [Deutsche Version in separater Nachricht]

    +++ Federal Government sends draft for amendment of the science employment act to Bundesrat ++ Letter to the Bundesrat +++

    Dear supporter of the online-Petition „Perspektive statt Befristung“,

    as of Septembre 4, the Federal Government has sent its draft for the science employment act's amendment to the Bundesrat („Federal Council“, representing the Federal States): www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2015/0301-0400/395-15.html. The Bundesrat will dispute it during its next plenary session (octobre 16).

    Three main points are:
    The exemption of the non-scientific staff from the science employment act.
    The statement that a fixed-term contract - if funded from the institution's budget - has to „serve the personal scientific/artistic qualification“, where the 12-years-rule still applies.
    In the case of third-party funding, the duration of the contract shall correspond to the duration of the funding period, no further restrictions apply.

    Further points touch the „refinement“ of the 12-years-rule without taking the step of getting rid of it.

    Despite positive aspects such as the exemption of the non-scientific staff and the will to avoid ultra-short term contracts, the draft is unlikely to resolve the core problem of the scientific/artistic staff resulting from the systematiic lack of opportunities for permanent employment.

    The percentage of fixed-term employments remains unregulated and the 12-years rule still applies, despite many of your online comments and the results of the online study. The individual scientist may end up discussing with his/her employer (or sueing the employer) whether a specific position is a qualifying one, while facing the threat of being not employed or the contract not being renewed.

    Up to this day, our petition and the results of its subsequent study still have not been commented upon by the Federal Government, and they are not addressed in the present draft. The draft does not impose a limit on the percentage of fixed-term employment, and it does not contain any rules to ensure transparency concerning the institutional fixed-term/permanent employment figures.

    These issues have been pointed out in a letter sent to the presidents of the Bundesrat and the Bundestag (www.perspektive-statt-befristung.de/Perspektive_statt_Befristung_Bundesrat.pdf).

    You can follow the discussion on octobre 16 in a livestream (or download it later) to check, if the Bundesrat responds to our petition: www.bundesrat.de/SharedDocs/termine/DE/plenum/2015/2015-10-16.html.

    Have a wonderful week,
    warm regards
    Sebastian Raupach

  • Ready for submitting - Gesetzentwurf der Bundesregierung

    04-10-15 21:03 Uhr

    +++ Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes ++ Brief an den Bundesrat +++

    [English version in separate mail]

    Sehr geehrte Mit-Petentin, sehr geehrter Mit-Petent der Online-Petition „Perspektive statt Befristung“,

    mit Datum vom 4. September hat die Bundesregierung dem Bundesrat einen Gesetzesentwurf zur Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes übersandt (www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2015/0301-0400/395-15.html). Der Bundesrat wird darüber voraussichtlich am 16. Oktober im Rahmen seiner nächsten Plenarsitzung beraten.

    Drei wesentliche Inhalte des Entwurfs sind:
    Das nicht-wissenschaftliche Personal soll zukünftig nicht mehr unter das Gesetz fallen.
    Eine befristete Beschäftigung aus der Grundfinanzierung muss „zur Förderung der eigenen wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung“ erfolgen.
    Bei einer befristete Beschäftigung aus Drittmitteln soll die Dauer des Vertrages der „Dauer der Mittelbewilligung“ entsprechen. Eine weitere Einschränkung ist nicht vorgesehen.

    Hinzu kommen verschiedene 'Nachbesserungen' der 12-Jahresregel.

    Während die Ausklammerung des nicht-wissenschaftlichen Personals sicher zu begrüßen ist wie auch der Wille zur Vermeidung kurzer Laufzeiten, erscheint es unwahrscheinlich, dass der Entwurf wesentlich zur Lösung das Befristungsproblems des wissenschaftlichen Personals beitragen wird, da das Ausmaß der Drittmittelbefristung weiter unreguliert bleibt.

    Die 12-Jahresregel soll weiter aufrechterhalten werden, entgegen vieler Ihrer Kommentare und der Ergebnisse der Sudie „Exzellenz braucht Existenz“. Es bliebe dann dem/der Einzelnen überlassen, mit dem Arbeitgeber oder vor Gericht zu klären, ob eine Tätigkeit der „Förderung der eigenen Qualifizierung“ dient (wobei die Alternative des Arbeitgebers 'keine (Weiter-)Beschäftigung' lauten könnte).

    Leider hat die Bundesregierung zu den Vorschlägen unserer Petition und der nachfolgenden Studie weder Stellung genommen, noch hat sie sie in ihrem Gesetzentwurf berücksichtigt, auch nicht in dessen Erläuterung. Eine Deckelung der Befristungsanteile ist nicht vorgesehen, ebenso wenig Regelungen zur Transparenz der Befristungsanteile.

    In einem Brief an die Präsidenten von Bundesrat und Bundestag habe ich auf diese Umstände hingewiesen, er wurde inzwischen an die Ständigen Vertreter der Länder in den Ausschüssen weitergeleitet. Den Text des Schreibens finden Sie unter: www.perspektive-statt-befristung.de/Perspektive_statt_Befristung_Bundesrat.pdf.
    Ob der Bundesrat hierauf eingeht, können Sie am 16. Oktober live verfolgen (oder später nachlesen): www.bundesrat.de/SharedDocs/termine/DE/plenum/2015/2015-10-16.html.

    Wenn Sie das Schreiben unterstützen möchten, können Sie gerne eine Mail an Ihre Landesvertretung beim Bund schreiben (für NRW wäre dies zum Beispiel poststelle@lv-bund.nrw.de).

    Einen schönen Wochenbeginn wünscht Ihnen
    Sebastian Raupach

  • Ready for submitting - Offener Brief an Frau Wanka

    16-06-15 22:02 Uhr

    +++ Unterzeichnung: Offener Brief an Frau Wanka +++
    [English version below]

    Sehr geehrte Mit-Petentin, sehr geehrter Mit-Petent der Online-Petition „Perspektive statt Befristung“,

    unter dem Motto „Wir sind Wissenschaft“ können Sie ab sofort einen offenen Brief an Frau Wanka unterzeichnen, der in Reaktion auf das Schreiben der „Allianz der Wissenschaftsorganisationen“ verfasst ist.

    Sie finden den offenen Brief hier:
    www.openpetition.de/petition/online/wir-sind-wissenschaft-offener-brief-an-bundesministerin-johanna-wanka (um die Online-Unterzeichnung zu vereinfachen, wurde er ebenfalls in das Portal „OpenPetition“ eingestellt).

    Es wäre natürlich schön, wenn in den kommenden Tagen möglichst Viele den Brief unterschreiben und damit ein starkes Signal senden: Die Wissenschaft sind wir.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Arbeitstag,
    herzliche Grüße
    Sebastian Raupach

    +++ Open letter to minister of science +++

    Dear supporter of the online-petition „Perspektive statt Befristung“,

    an open letter to the federal minister of science can now be signed online, and I would like to invite you to doing so. Sending the message „We are science“, it is a response to the recent letter by the „Alliance of German Scientific Organisations“.

    You can find the open letter here:
    www.openpetition.de/petition/online/wir-sind-wissenschaft-offener-brief-an-bundesministerin-johanna-wanka.

    The key point of the open letter is the fact that heads of the scientific organisation are not elected representatives of the employees of the universities and non-universitarian research institutes. Hence they cannot claim to make political statements on their behalf, e.g. when criticizing the amendment of the science employment act as in their letter from June 3.

    It would be great if you would strengthen the message by signing the open letter.

    Warm regards
    Sebastian Raupach

  • Ready for submitting

    12-06-15 23:20 Uhr

    +++aktuelle Debatte um Gesetzesreforn +++

    [English summary below]

    Sehr geehrte Mit-Petentin, sehr geehrter Mit-Petent der Online-Petition „Perspektive statt Befristung“,

    vielleicht haben Sie den Medien entnommen, dass es derzeit eine Kontroverse zu einzelnen Punkten der kommenden Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes gibt.

    Auslöser ist ein Brief der „Allianz der Wissenschaftsorganisationen“. Das auf den 3. Juni datierte Schreiben ist an Bildungsministerin Johanna Wanka gerichtet, und wurde parallel an einzelne Abgeordnete versandt. Von denjenigen Abgeordneten der Regierungskoalition, die eine Gesetzesreform ohnehin ablehnen, wird er nach Medienberichten als Steilvorlage gesehen.

    Wichtig wäre jetzt aber der konstruktive Wille zur Verbesserung des Wissenschaftssystems und eine Fokussierung auf die Lösung des Kernproblems: des Mangels an unbefristeten Beschäftigungsmöglichkeiten!

    Die Vertreter der Wissenschaftsorganisationen sprechen sich in ihrem etwas unglücklichen Schreiben nun dafür aus, das nicht-wissenschaftliche Personal entgegen bestehender Überlegungen auch weiterhin unter die weitreichenden Befristungsmöglichkeiten des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes fallen zu lassen. Andernfalls werde die Erwartung von „wissenschaftlichem Spitzenpersonal“ im Rahmen von Berufungsverhandlungen enttäuscht; zudem führe dies ansonsten zu „Planungs- und Rechtsunsicherheiten“ und gefährde die projektförmige, aus Drittmitteln finanzierte Forschung.

    Ebenso sprechen sie sich die Vertreter der Wissenschaftsorganisationen gegen die explizizte Vereinbarung eines Qualifizierungsziels als Grundlage („Sachgrund“) einer Befristung aus.

    Neben einer erstaunlichen Sicht besonders auf ihre nichtwissenschaftlichen Beschäftigten offenbart der Brief ein Grundproblem: Die Verfasser des Briefes treffen eine hochpolitische Aussage zu Anliegen ihrer Beschäftigten – ohne deren Zustimmung oder Mandat. Trotzdem treten die Vertreter der Wissenschaftsorganisationen nicht als Privatpersonen auf, sondern als „Stimme der Wissenschaft“. Es erscheint jedoch ausgesprochen fraglich, ob ihre Aussagen und ihr Vorgehen tatsächlich im Sinne der Beschäftigten sind und deren Unterstützung finden.

    Die mediale Aufmerksamkeit kann für uns aber eine Chance sein, einmal mehr die Forderungen und Erwartungen der Basis deutlich zu formulieren und sichtbar zu machen und die Kernprobleme zu benennen. Eine gute Möglichkeit hierzu sind Online-Kommentare, Leserbriefe, soziale Netzwerke etc. - machen Sie davon Gebrauch, wenn es Ihnen möglich ist.

    Sollten Sie direkt den politisch Verantwortlichen oder der Allianz der Wissenschaftsorganisationen schreiben wollen, finden Sie unten einige Adressen.

    Bezüglich des Termins für die Einreichung unserer Petition beim Deutschen Bundestag warte ich derzeit auf Rückmeldung seitens des Petitionsausschusses.

    Ich wünsche Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende,
    herzliche Grüße
    Sebastian Raupach

    Links & Adressen:

    Allianz der Wissenschaftsorganisationen
    c/o Herr Prof. Dr. Martin Stratmann
    Max-Planck-Gesellschaft e.V.
    Hofgartenstrasse 8
    80539 München
    stratmann@mpie.de

    Bundesministerin für Bildug und Forschung
    Frau Dr. Johanna Wanka
    Kapelle-Ufer 1
    10117 Berlin
    johanna.wanka@bmbf.bund.de

    CDU:
    Frau Alexandra Dinges-Dierig
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin
    alexandra.dinges-dierig@bundestag.de

    SPD:
    Frau Dr. Simone Raatz
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin
    simone.raatz@bundestag.de

    Berichterstattung:

    Süddeutsche Zeitung:
    www.sueddeutsche.de/bildung/wissenschaftler-mit-zeitvertraegen-ins-verderben-1.2510877
    www.sueddeutsche.de/politik/hochschulen-zwang-des-zeitvertrags-1.2511139

    Spiegel:
    www.spiegel.de/unispiegel/studium/hochschulen-wehren-sich-gegen-strenge-befristungsregeln-a-1037865.html

    Tagesspiegel:
    www.tagesspiegel.de/wissen/streit-um-befristete-stellen-in-der-wissenschaft-unis-und-ausseruniversitaere-wollen-kein-neues-gesetz/11892786.html

    Deutschlandfunk
    www.deutschlandfunk.de/nachwuchswissenschaftler-union-stoppt-regelung-fuer-bessere.680.de.html?dram:article_id=322227
    www.deutschlandfunk.de/zeitvertraege-in-der-wissenschaft-es-gibt-noch-keine.680.de.html?dram:article_id=322257

    +++heads of scientific organisations write letter to minister of science+++

    Dear supporter of the online-petition „Perspektive statt Befristung“,
    in a letter to the federal minister of science from June 3, the „Alliance of Scientific Organisations“ criticizes plans by the ruling parties to exempt the non-scientific staff from the science employment act. The heads of the scientific organisations voice their worries that this exemption would lead to more stringent regulations regarding fixed-term employment. They furthermore reject the idea of making fixed-term employments for scientists dependent upon an explicit qualification agreement.

    According to the media, this letter furthermore is regarded as a most welcome support by those members of parliament rejecting the amendment of the scie

  • Ready for submitting

    17-04-15 20:25 Uhr

    [English version below]


    +++Bundesregierung: 1 Mrd. für Personaloffensive ab 2017 + 22. April: Online-Debatte über Arbeitsbedingungen +++

    Sehr geehrte Mit-Petentin, sehr geehrter Mit-Petent der Online-Petition "Perspektive statt Befristung",

    Ihr Engagement zeigt Wirkung. Nachdem Bundesforschungsministerin Johanna Wanka bereits ein Tenure Track - Programm angekündigt hatte, hat die Regierungskoalition von SPD und CDU/CSU nun beschlossen, ab 2017 über zehn Jahre mit 1 Mrd. Euro eine "Personaloffensive" in der Wissenschaft zu finanzieren (www.sueddeutsche.de/politik/forscher-eine-milliarde-fuer-wissenschaftler-1.2439424).
    Auch wenn man die Details noch kritisch studieren muss, ist das ein weiterer Schritt in die richtige Richtung zur Verbesserung des Wissenschaftssystems. Die Entscheidung zeigt gleichzeitig, welchen Stellenwert das Problem des Stellenmangels inzwischen erhalten hat!

    Wir sollten mit unserem Engagement aber noch nicht "lockerlassen", zumal die Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes in den Endspurt zu gehen scheint: Die nächste Gelegenheit bietet sich am 22. April, wenn das Bundesarbeitsministerium einen
    Dialog "Arbeit 4.0" startet. In diesem Rahmen können Beiträge gepostet werden - z.B. von Ihnen; schreiben Sie was an Ihren Arbeitsbedingungen verbessert werden sollte, was sollte für zukünftige Generationen besser sein (www.bmas.de/DE/Themen/Schwerpunkte/Arbeiten-vier-null/inhalt.html)?

    Daneben können natürlich weiterhin Unterschriftenlisten ausgefüllt werden für die Übergabe unser Petition an den Bundestag im Juni (www.perspektive-statt-befristung.de/Unterschriftenliste_Vorlage_Perspektive_statt_Befristung.pdf).

    Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende und einen guten Start in die neue Woche,
    herzliche Grüße
    Sebastian Raupach




    +++ Federal government: 1 billion Euro funds for scientific staff from 2017 + April 22: Online debate on working conditions of the future +++


    Dear supporter of the online-petition "Perspektive statt Befristung",

    thank you so much for your support - it is actually "paying off". Minister Johanna Wanka had previously announced an initiative to start a tenure track programme. Now, on April 16, the ruling coalition of social democrats and conservatives decided to invest 1 billion Euro to improve the situation of young scientists (www.sueddeutsche.de/politik/forscher-eine-milliarde-fuer-wissenschaftler-1.2439424). The money will be spent over a period of 10 years, starting in 2017. Clearly, the details remain to be seen, in particular in view of 2017 being the year of the next election. But this move certainly is one along the right path.
    And it demonstrates the priority the lack of permanent employment opportunities has gained by now!

    Still, we have to continue our strife for improvement to keep the pressure up: The next opportunity will be on April 22, when the Federal Ministry of Labour and Social Affairs starts an online discussion on the working conditions of the future (www.bmas.de/DE/Themen/Schwerpunkte/Arbeiten-vier-null/inhalt.html). Feel free to post a message there on what should be done to improve the situation for future generations of scientists.

    Also, until the end of May our petition is open for additional signatures on paper, before it finally will be handed over to the Bundestag (www.perspektive-statt-befristung.de/Unterschriftenliste_Vorlage_Perspektive_statt_Befristung.pdf).

    Have a nice weekend and a great new week,
    with warm regards
    Sebastian Raupach

  • Ready for submitting

    29-03-15 18:10 Uhr

    [English version; corrected]

    +++ Minister announces initiatve for tenure track positions ++ Petition to be handed in to parliament in June ++ Petition can still be signed on paper +++

    Dear supporter of the online-petition „Perspektive statt Befristung“,

    according to a report in Süddeutsche Zeitung last week, minister Dr. Wanka now announced an initiative, to create more tenure track positions at universities in cooperation with the federal states (www.sueddeutsche.de/bildung/deutscher-hochschulverband-glanz-und-elend-der-akademiker-elite-1.2407940) . Details are still pending, but I take this announcement as a further sign for the science system beginning to change. Also it is quite important that the core of the crisis, also thanks to our initiative, starts to get into focus – the lack of permanent employment opportunities. Here we should keep insisting and raising awareness.

    In June our petition will finally be handed in to the Bundestag. While the online list of signatures is closed, for new supporters it is still possible to „classically“ sign the petition on paper, up to the end of May (see download area of www.perspektive-statt-befristung.de for the form).

    Have a nice week,
    warm regards
    Sebastian Raupach

  • Ready for submitting

    29-03-15 17:41 Uhr

    [English version below]

    +++ Ministerin kündigt Initiative für Tenure Track-Programm an ++ Einreichung bei Petitionsausschuss im Juni ++ Unterzeichnung per Unterschriftenliste für Bundestag noch möglich +++


    Sehr geehrte Mit-Petentin, sehr geehrter Mit-Petent der Petition „Perspektive statt Befristung“,

    wie einem Bericht der Süddeutschen Zeitung in der vergangenen Woche zu entnehmen war, hat Bundesbildungsministerin Johanna Wanka inzwischen eine Initiative für ein Tenure Track – Programm im Hochschulbereich angekündigt (www.sueddeutsche.de/bildung/deutscher-hochschulverband-glanz-und-elend-der-akademiker-elite-1.2407940). Die Details sind offenbar noch ungeklärt ebenso wie die Frage der außeruniversitären Einrichtungen. Aber die Ankündigung ist ein Zeichen dafür, dass das Wissenschaftssystem beginnt, in Bewegung zu geraten. Besonders freut mich, dass sich der Augenmerk auch dank unserer Initiative allmählich auf das Kernproblem richtet: den Mangel an unbefristeten Beschäftigungsmöglichkeiten. Hier sollten wir nicht lockerlassen!

    Die abschließende Einreichung unserer Petition beim Petitionsausschuss des Bundestags ist für Anfang Juni geplant. Bis Ende Mai können eventuell neu hinzukommende Unterstützerinnen und Unterstützer die Petition daher noch „klassisch“ per Unterschriftenliste unterzeichnen; die Vorlage finden Sie im Downloadbereich von www.perspektive-statt-befristung.de.

    Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiche Woche,
    herzliche Grüße
    Sebastian Raupach



    +++ Minister announces initiatve for tenure track positions ++ Petition to be handed in to parliament in June ++ Petition can still be signed on paper +++

    Dear sMichael Kretschmerupporter of the online-petition „Perspektive statt Befristung“,

    according to a report in Süddeutsche Zeitung last week, minister Dr. Wanka now announced an initiative, to create more tenure track positions at universities in cooperation with the federal states (www.sueddeutsche.de/bildung/deutscher-hochschulverband-glanz-und-elend-der-akademiker-elite-1.2407940) . Details are still pending, but I take this announcement as a further sign for the science system beginning to change. Also it is quite important that the core of the crisis, also thanks to our initiative, starts to get into focus – the lack of permanent employment opportunities. Here we should keep insisting and raising awareness.

    In June our petition will finally be handed in to the Bundestag. While the online list of signatures is closed, for new supporters it is still possible to „classically“ sign the petition on paper, up to the end of May (see download area of www.perspektive-statt-befristung.de for the form).

    Have a nice week,
    warm regards
    Sebastian Raupach

  • Ready for submitting

    22-03-15 22:29 Uhr

    [English version below]


    +++ Bericht und Bilder aus Berlin (17.3.) ++ Nächster Schritt: Bundestag ++ Unterschriftenlisten +++

    Sehr geehrte Mit-Petentin, sehr geehrter Mit-Petent der Online-Petition „Perspektive statt Befristung“,

    wie angekündigt war ich am vergangenen Dienstag in Berlin, um unsere Petition ihren Adressaten zu übergeben. Ich nutzte die Gelegenheit für Gespräche mit verschiedenen wissenschaftspolitischen Akteuren. So schlossen sich an ein Gespräch auf Abteilungsleitereben im Bundesministerium für Bildung und Forschung Treffen mit Vertretern verschiedener Parteien an und eine weitere Übergabe der Petition an, die stellvertretend für Vizekanzler Sigmar Gabriel von zuständigen Fachpolitikern entgegengenommen wurde.
    Einige Bilder und einen Bericht über die Treffen/Gespräche finden Sie unter: www.perspektive-statt-befristung.de .

    Auf meine Bitte unterstützten mich an dem Tag dankenswerterweise der Sozialwissenschaftler Jan-Christoph Rogge aus Berlin und die Naturwissenschaftlerin Wiebke Drenckhan, die aus Paris anreiste.

    Zwei zentrale Ergebnisse des Tages waren für mich, dass sich alle Gesprächspartner in der Wahrnehmung des Befristungsproblems weitgehend einig waren, und dass die Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes vorankommt. Von verschiedenen Seiten wurde zudem betont, dass unsere Petition starke Aufmerksamkeit finde.

    Leider war es trotz zahlreicher Gesprächsangebote meinerseits bis zuletzt nicht möglich, Frau Dr. Wanka für eine persönliche Entgegennahme unserer Petition zu gewinnen. Das bedaure ich sehr.
    Als Konsequenz werde ich unsere Petition auch beim Deutschen Bundestags einreichen, wie einige von Ihnen auch schon vorgeschlagen hatten.
    Das hat darüber hinaus den positiven Effekt, dass sich der Bundestag dann „offiziell“ mit unseren Anliegen befassen wird, und das Thema „Befristung“ auf der Tagesordnung bleibt.

    Es wäre schön, wenn wir die Zahl der Unterschriften hierfür in den kommenden Wochen nochmal steigern könnten. Eine aktuelle Vorlage für die Unterschriftenliste finden sie unter:
    www.perspektive-statt-befristung.de/Unterschriftenliste_Vorlage_Perspektive_statt_Befristung.pdf.

    Vielleicht ergibt sich ja in Ihrer Mensa/Kantine oder bei einer Veranstaltung die Möglichkeit, Unterschriftenlisten auszulegen.

    Derzeit kläre ich auch mich mit dem Betreiberteam von OpenPetition, ob es eine nochmalige Öffnung der Online-Unterschriftenliste ermöglicht.

    Ich danke Ihnen herzlich für Ihr Engagement, das dem Befristungsproblem so viel Aufmerksamkeit verschafft. Es ist eine Voraussetzung für den bereits erreichten Erfolg der Petition und der bevorstehenden Bemühungen zur Verbesserung der Situation!

    Ich wünsche Ihnen einen guten Wochenbeginn,
    mit herzlichen Grüßen
    Sebastian Raupach



    +++ Report from the meetings in Berlin (March 17) ++ Next step: parliament ++ List of signatures +++

    Dear supporter of the online-petition „Perspektive statt Befristung“,

    last Tuesday I was in Berlin to hand over our petition and the signatures to its addressees. On this occasion, following an intense discussion at the ministry of education and research, I also met with representatives of different political parties to learn about their views on the problem of fixed-term scientists and the status of the ongoing process of reforming the system.
    During the day I was supported by Berlin-based social scientist Jan-Christoph Rogge and by physicist Wiebke Drenckhan, who flew in from Paris.

    Please find some pictures and a summary of the meetings at www.perspektive-statt-befristung.de .

    For me, two main outcomes from the different meetings were that all „players“ basically agree in their assessment of the situation of young scientists in Germany, and that the amendment of the science employment act is progressing well. Also I was happy to learn, that our petition indeed has a high impact on the political process.

    To my great regret, despite of several requests and suggestions for a meeting from my side literally up to the last minute, minister Dr. Wanka declined to personally receive our petition.

    As a consequence I will now also hand in our petition to the Bundestag. In fact this will have the positive effect that the parliament will discuss it „officially“ and the situation of young scientists will stay in focus.
    It would be great if we could increase the number of supporters further during the next weeks before handing in our petition to the parliament.
    You can find the signature form under:
    www.perspektive-statt-befristung.de/Unterschriftenliste_Vorlage_Perspektive_statt_Befristung.pdf, please distribute it widely.

    I am also discussing with the OpenPetition-team, if they enable online signatures for some weeks again.

    I am most grateful for your important support and commitment, which was and is pivotal for improving the situation of young scientists – and thus that of science.

    Have a nice week,
    warm regards
    Sebastian Raupac

  • Ready for submitting

    16-03-15 15:45 Uhr

    +++ Programmhinweis 17.03. , DLF +++

    Sehr geehrte Mit-Petentin, sehr geehrter Mit-Petent der Online-Petition „Perspektive statt Befristung“,

    ein kurzer Programmhinweis: Anläßlich der Übergabe unserer Petition wird es morgen voraussichtlich einen Beitrag im Magazin „Campus und Karriere“ (ab 14:35 Uhr) im Deutschlandfunk geben.

    Herzliche Grüße
    Sebastian Raupach



    +++Radio programme, March 17 2:35 pm +++

    Dear supporter of the online-petition „Perspektive statt Befristung“,

    on the occasion of our petition being handed in tomorrow, „Deutschlandfunk“ will have a short report at about 2:35 pm.

    Warm regards
    Sebastian Raupach

  • Ready for submitting

    08-03-15 17:32 Uhr

    [English version below]

    +++ Petitionsübergabe 17.03.2015 +++

    Sehr geehrte Mit-Petentin, sehr geehrter Mit-Petent der Online-Petition „Perspektive statt Befristung“,

    am 17.03.2015 findet im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin ab 10:30 Uhr ein ca. zweistündiges Gespräch mit dem Leiter der Abteilung „Wissenschaftssystem“ statt. Im Rahmen dieses Gespräches soll auf Wunsch des BMBF auch die Übergabe unserer Petition stattfinden.

    Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass Frau Dr. Wanka selbst leider trotz mehrfacher An-/Nachfragen seit Oktober keine Zeit hat, unsere Petition persönlich entgegenzunehmen. Das ist schade, ich gehe aber fest davon aus, dass sie die Petition über den zuständigen Abteilungsleiter erhalten wird.

    Zusätzlich haben sie natürlich die Möglichkeit, der Ministerin unsere Anliegen (oder auch Ihr ganz persönliches) individuell vorzutragen, gerne mit Verweis auf die Petition. Die Email-Adresse ihres Büros lautet: johanna.wanka@bmbf.bund.de, die ihres parlamentarischen Staatssekretärs: thomas.rachel@bmbf.bund.de.

    Ich werde Ihnen nach dem Gespräch von dessen Verlauf berichten
    und wünsche Ihnen bis dahin einen guten Wochenstart,
    mit herzlichen Grüßen
    Sebastian Raupach



    +++ Petition to be handed in March 17, 2015 +++

    Dear supporter of the online-petition „Perspektive statt Befristung“,

    on March 17, 2015 there will be a two-hour meeting with the ministry of science's (BMBF) head of the department responsible for shaping the science system, held in Berlin from 10:30 am. The BMBF asked me to hand in the petition during this meeting.

    Unfortunately, despite of several requests since octobre, the minister declined to personally receive our petition due to „time constraints in view of her many obligations“. However, I am sure that she will receive the petition via her head of department.

    Of course you are free to directly contact Dr. Wanka individually, if you wish. Her e-mail address is: johanna.wanka@bmbf.bund.de, that of her Parliamentary State Secretary is: thomas.rachel@bmbf.bund.de .

    I will be happy to summarise the meeting during my next mail,
    have a nice week,
    best wishes
    Sebastian Raupach