Region: Wurzen

Wir wollen nicht in einem Solarpark leben!

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Marcel Buchta mit Bauamt Grimma

73 Unterschriften

8 %
30 von 400 für Quorum in Wurzen Wurzen

73 Unterschriften

8 %
30 von 400 für Quorum in Wurzen Wurzen
  1. Gestartet 07.08.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Marcel Buchta mit Bauamt Grimma

Wir bitten das zuständige Bauamt Grimma, den geplanten rund 22 Hektar großen Solarpark in und um Kornhain (Gemarkung Roitzsch) aufgrund seiner Dimension, seiner unmittelbaren Nähe zur Wohnbebauung und der erheblichen Auswirkungen auf das Orts- und Landschaftsbild nicht zu genehmigen.

Begründung

In Kornhain (Gemarkung Roitzsch) soll ein großflächiger Solarpark mit rund 22 Hektar – etwa 31 Fußballfeldern – entstehen.
Die geplanten Flächen liegen nicht irgendwo weit außerhalb, sondern in und unmittelbar um unseren kleinen Ort, teilweise direkt angrenzend an bestehende Wohngrundstücke. Für einige Einwohner würde das bedeuten, künftig unmittelbar auf großflächige Photovoltaikanlagen zu blicken und teilweise auf mehreren Seiten von Solarflächen umgeben zu sein.

Wir würden nicht nur neben einem Solarpark wohnen – wir würden mitten in einem Solarpark leben!
Doch wie kam es zu diesem Projekt?
Nach unserem Kenntnisstand haben Eigentümer der betreffenden landwirtschaftlichen Flächen die Entwicklung eines Solarparks auf ihren Flächen vorangetrieben und hierfür die Firma Anumar als Projektentwickler ausgewählt. Anumar übernahm anschließend die weitere Planung des Vorhabens.
Noch vor Einreichung der Planungsunterlagen beim zuständigen Bauamt suchte Anumar das Gespräch mit der Stadt Wurzen bzw. dem Oberbürgermeister Marcel Buchta. Seitens der Stadt wurde dem Vorhaben grundsätzlich Zustimmung signalisiert.

Besonders unverständlich ist für uns dabei, dass die Stadt Wurzen und die Gemeinde Lossatal selbst eine Solarfreiflächenanalyse in Auftrag gegeben haben, um geeignete Flächen für Freiflächen-Photovoltaik zu ermitteln.
Der betroffene Bereich wurde darin nach den uns vorliegenden Unterlagen mit einem „hohen Raumwiderstand“ bewertet.
Trotzdem wurde das Vorhaben seitens der Stadt grundsätzlich befürwortet. Wir haben den Eindruck, dass dabei auch mögliche wirtschaftliche Vorteile für die Stadt eine Rolle spielen.
Gewerbesteuer statt Lebensqualität?
Aus unserer Sicht dürfen wirtschaftliche Interessen nicht schwerer wiegen als die langfristigen Auswirkungen auf die Menschen, die hier leben. Denn die Folgen einer solchen Entscheidung enden nicht an den Grundstücksgrenzen der beteiligten Flächeneigentümer.

Mit unseren Bedenken stehen wir nicht allein. Auch der Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V. hat das Vorhaben bereits geprüft und sich dagegen ausgesprochen. Nach seiner Einschätzung sind die knapp 22 Hektar unverhältnismäßig und greifen in die Ortslage ein. Eine ausführliche schriftliche ablehnende Stellungnahme wurde angekündigt.

Die betroffenen Flächen sind keine ungenutzten Brachflächen, sondern seit jeher landwirtschaftlich bewirtschaftetes Ackerland und damit Teil der gewachsenen Kulturlandschaft Kornhains. 
Wo heute Felder und offene Landschaft liegen, könnten künftig großflächig Modulreihen, Einfriedungen und technische Anlagen stehen – teilweise unmittelbar hinter Gärten und neben Wohnhäusern.

Wir sind nicht grundsätzlich gegen Photovoltaik. Auch auf vielen Dächern unseres Ortes befinden sich bereits Solaranlagen. Aber Solarmodule auf vorhandenen Dächern sind etwas völlig anderes als ein rund 22 Hektar großer Freiflächen-Solarpark in und unmittelbar um einen kleinen Ort.

Bitte unterstützt uns mit eurer Unterschrift und teilt diese Petition.
22 Hektar. Rund 31 Fußballfelder. In und unmittelbar um Kornhain. Das geht zu weit.

Wir wollen auch in Zukunft in einem Dorf leben – und nicht in einem Solarpark.

Für Kornhain. Für unsere Heimat. Für unsere Lebensqualität. Dafür, dass unser Dorf ein Dorf bleibt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Robert Biedermann, Wurzen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 07.08.2026
Sammlung endet: 31.12.2026
Region: Wurzen
Kategorie: Bauen

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Warum Menschen unterschreiben

Lärmbelästigung bei Regen und Wind, da es direkt an bestehende Wohngrundstücke grenzt.

Weil ich in diesem Ort lebe und auf keinen Fall nebenan von einem Solarpark wohnen möchte! Von der immensen Wertminderung unseres Grundstücks, gesundheitlichen Schäden und allen anderen Risiken mal abgesehen, sind Leute die ihre Geldgier vor menschliches Wohl setzen, nicht im geringsten akzeptabel!

ja und das sofort.

Kann man doch nicht machen!
Direkt hinter Privatgrundstücke einen Solarpark zu errichten. Sollen die Leute im Sommer gegrillt werden oder was ?!?!

Landschaftsschutz, Naturschutz, Schutz der Anwohnerrechte

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