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Bild zur Petition mit dem Thema: Wirtschaftspolitik - Schaffung eines Programms zur Entwicklung notwendiger Techniken und Weiterqualifizierung für die Instandhaltung etc. Wirtschaftspolitik - Schaffung eines Programms zur Entwicklung notwendiger Techniken und Weiterqualifizierung für die Instandhaltung etc.
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 369 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen.

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Wirtschaftspolitik - Schaffung eines Programms zur Entwicklung notwendiger Techniken und Weiterqualifizierung für die Instandhaltung etc.

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Mit der Petition soll erreicht werden, dass 1.ein gezieltes Programm zur Entwicklung der notwendigen Techniken und Weiterqualifizierung für die Wartung von Anlagen geschaffen wird.2.eine tiefe Einbettung der Instandhaltung in die digitale Agenda der Bundesregierung erfolgt, denn ohne Instandhaltung wird Industrie 4.0 in bestehenden Produktionsstrukturen keine zügige Umsetzung erzielen.3.eine nachhaltige institutionelle Unterstützung der Lehre und Forschung in der Instandhaltung erfolgt.

Begründung:

Die Industrie 4.0 bringt einen umwälzenden Wandel von Produktionsketten in der Industrie mit sich. Damit ist eine grundlegende Veränderung des Werteverständnisses in der Wirtschaft verbunden. Wertschöpfungsstufen dürfen nicht mehr isoliert betrachtet werden, sondern müssen über Unternehmensgrenzen hinweg intelligent vernetzt werden. Nur so kann es gelingen, immer individueller werdende Kundenanforderungen flexibel und passgenau zu erfüllen. Das Silodenken des einzelnen Unternehmens muss dazu überwunden werden.Auf dem Weg zur Industrie 4.0 in Deutschland ist eine umfassende Transformation nötig: Die bestehende Produktionsstruktur in Deutschland muss modernisiert werden, um integrierte Wertschöpfungsketten zu ermöglichen. Dreh- und Angelpunkt dafür ist die Instandhaltung, denn sie ist die einzige Funktion, die mit ihrem jahrelang aufgebauten Know-how in der Lage ist, bestehende, teilweise in Betrieb befindliche Anlagen und Anlagenstrukturen zu modifizieren, zu flexibilisieren und zu digitalisieren. Niemand sonst als der Instandhalter kennt die Anlagen so genau und kann effizient Anpassungen in bestehenden Anlagen vornehmen. Wenn diese Modernisierung des Produktionsbestands nicht zügig gelingt, liegt die Alternative auf der Hand: Anlagen müssen ersetzt werden. Neuinvestitionen stehen dabei im globalen Standortwettbewerb. Die Konsequenz: Deutschland geht das Risiko ein, Produktionsanlagen zu verlieren. Wenn wir die Instandhaltung nicht als die entscheidende Transformationsressource erkennen, setzen wir den Produktionsstandort Deutschland aufs Spiel.Durch die steigende Technologisierung der Anlagen nimmt auch die Komplexität zu, diese zu verstehen sowie zu kontrollieren: Das ist die Herausforderung, die die Industrie 4.0 an die Instandhaltung stellt. Aber es ist eine Herausforderung, die die Instandhaltung meistern wird – wenn sie sich fachlich weiterentwickelt.Das geht nur mithilfe grundlegender Forschungsarbeit. Durch die produktionsnahe Fokussierung der Industrie 4.0 wurde die industrielle Instandhaltung innerhalb der Forschung und Entwicklung jedoch bisher zu wenig beachtet. Die Wirtschafts- und Forschungsförderung berücksichtigt deshalb bisher in keiner Weise die Instandhaltung als Schlüsselressource für die Transformation zur Industrie 4.0. Dies muss sich ändern, um sicherzustellen, dass der Produktionsstandort Deutschland auch künftig im internationalen Wettbewerb bestehen kann. Eine von der Forschung begleitete fachliche Entwicklung der Instandhaltung ist die zentrale Voraussetzung dafür, dass auch künftig die Ressource zur Verfügung steht, ohne die die Industrie in Deutschland abgehängt werden wird: eine starke Instandhaltung. Das geht nicht ohne Wirtschafts- und Forschungsförderung.Mithilfe staatlicher Fördermittel wird es gelingen, Industrie 4.0 durch das nötige Know-how in der nötigen Geschwindigkeit umzusetzen. So wird die Instandhaltung den Produktionsstandort Deutschland nachhaltig sichern!

30.03.2017 (aktiv bis 08.05.2017)


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