Maßgebend für den Standort des Zentralklinikums im Landkreis Lörrach muss die Rettungszeit sein und nichts anderes. Andere Erwägungen dürfen keinen Einfluß auf die Entscheidung der Kreisräte für den Standort des Zentralklinikums im Kreis Lörrach haben. Deshalb ist Schopfheim der gerechte Standort für das Zentralklinikum.

Begründung

Entfernungen und Fahrzeit für PKW (laut Michelin-Routenplaner):

Beim Standort Schopfheim (jeweils kürzeste Route): Bad Bellingen - Schopfheim 31 km, Fahrzeit 39 Minuten Schliengen - Schopfheim, 30 km, Fahrzeit 40 Minuten; Todtnau - Schopfheim 27 km, Fahrzeit 36 Minuten; Todtnauberg - Schopfheim 33 km, Fahrzeit 43 Minuten.

Beim Standort Lörrach-Entenbad (jeweils kürzeste Route): Todtnauberg - Lö.-Entenbad 43 km, Fahrzeit 54 Minuten Todtnau - Lö.-Entenbad 37 km, Fahrzeit 46 Minuten Schliengen - Lö.--Entenbad 22 km, Fahrzeit 27 Minuten; Bad Bellingen - Lö.-Entenbad 20 km, Fahrzeit 27 Minuten.

Die Rettungsfahrzeuge benötigen weniger Zeit, aber die Relation dürfte annähernd gleich sein.

Es zeigt sich, dass ein Zentralklinikum in Lörrach-Entenbad Nachteile für Notfallpatienten im hinteren Wiesental mit sich bringt.

Nach der "Gewichtungsmatrix ..." würden in 30 Minuten folgende Anzahl von Bewohnern den Standort Lörrach bzw. Schopfheim erreichen Lörrach 248.300 Bewohner (davon 29.754 aus dem LK WT), Schopfheim 271.468 Bewohner (davon 42.568 aus dem LK WT) Das spricht eindeutig für Schopfheim!!! Die Unterzeichner sind sich bewusst, dass sie ihr Votum für alle Bürger des Landkreises abgeben und nicht nur die eigenen Interessen vertreten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Am 05.04.2017 gegen 16:45 Uhr wurden die 3.976 Unterschriften der Bürger des Landkreises Lörrach, die für den Standort Schopfheim sind, der Landrätin des Landkreises Lörrach, Frau Dammann, übergeben.
    www.badische-zeitung.de/schopfheim/das-zentralklinik-wunder-blieb-aus--135384036.html
    www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.schopfheim-klinik-entscheid-wie-erwartet.7971c0cc-407e-4f23-9465-879d7b684689.presentation.print.v2.html
    In der Kreistagssitzung, die anschließend um 17 Uhr begann, haben die Kreisräte entschieden:
    42 Räte stimmten für den Standort Lörrach und nur
    9 Räte stimmten für den Standort Schopfheim. Leider!
    Somit kann über diese Petition nichts weiter unternommen werden. Deshalb ziehe ich sie zurück. Das heißt aber noch nicht, dass ich die Hände in den Schoß lege.
    Sie und ich können auf anderen Wegen weiter aktiv bleiben.
    Ganz herzlich möchte ich mich bei Ihnen für Ihre Unterstützung bedanken.
    Erhard Schöpflin
    Petent

  • Liebe Helfer und Unterstützer meiner Petition, es ist so weit:
    Am Mittwoch, den 05. April 2017 um 16:45 Uhr werden die Unterschriften
    an Frau Dammann, Landrätin, vor dem Haupteingang des Landratsamtes Lörrach übergeben.
    Eine Versammlung nach dem Versammlungsgesetz habe ich nicht angemeldet. Grund: Ich kann eine Versammlung mit eventuellen Auflagen alleine organisatorisch gar nicht durchführen.
    Sie können – wie jeder Bürger – bei der Übergabe der Unterschriften anwesend sein.
    Nach der Übergabe der Unterschriften beginnt um 17 Uhr die öffentliche Sitzung des Kreistages im Gebäude des Landratsamtes. Dort haben Sie und andere Bürger die Möglichkeit sich zu Wort zu melden. Die Redezeit des einzelnen Kreiseinwohners ist auf
    3 Minuten begrenzt, laut Frau Dammann.
    Von vielen Bürgern gibt es massive Kritik an der „Gewichtungsmatrix der Grundstücksbewertung“. Und nach meiner Meinung zu Recht; sie ist so aufgebaut und manipuliert, dass als Standort nur Lörrach herauskommt; außerdem enthält sie falsche Angaben.
    Die kritischen Zeitungsartikel und Leserbriefe über den Standort Lörrach-Entenbad, die in den Schopfheimer Ausgaben zu lesen waren, sind von den Lörracher Zeitungsredaktionen boykottiert und nicht veröffentlicht worden.
    Hinzu kommt die nach meiner Meinung ungeheure Steuergeldverschwendung von schätzungsweise 20 bis 50 Millionen Euro, die entsteht, wenn das Zentralklinikum in Lörrach-Entenbad gebaut wird im Vergleich zu Schopfheim.
    Über weitere Ereignisse werden Sie unterrichten.
    Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
    Erhard Schöpflin, Petent.

  • Liebe Unterzeichner der Petition. Ich bitte Sie/Euch um weitere Unterstützung.
    1. Sie können bis zu 5 Unterschriften unter Ihrer E-Mail-Adresse eingeben.
    Haben Ihre Familienmitglieder schon unterschrieben?
    2. Sie können Unterschriftenbögen ausdrucken unter dem Button "Herunterladen (PDF)".
    Dann können Sie Unterschriften sammeln und die Unterschriftenbögen selbst einscannen oder an mich per E-Mail (ErhardSchoepflin@kabelbw.de) oder per Post (Bühlmattstraße 18, 79650 Schopfheim) senden.
    3. Ganz besonders bitte ich die Unterstützer aus Lörrach um Mithilfe.
    Die Redaktionen der beiden Zeitungen in Lörrach (BZ und Das Oberbadische) waren nicht bereit einen Leserbrief abzudrucken. Im Leserbrief wurde der Unwille beklagt, dass über 10 Mio EURO aus dem Stadtsäckel der Stadt Lörrach ausgegeben werden sollen, um im Entenbad für das Zentralklinikum ein baufähiges Grundstück zu machen. Sind damit die Bürger aus Lörrach einverstanden? Dieses Geld wird an anderen wichtigen Stellen fehlen.

Pro

Das ganze Markgräflerland liegt in besserer Erreichbarkeit zur Müllheimer Helios-Klinik. Auch zur Freiburger Uniklinik ist es wesentlich näher und schneller von dort aus, als wenn man sich aus Schopfheim oder gar aus Zell oder Schönau auf den Weg machen muss. Das kleine Wiesental und das hintere große Wiesental werden durch eine zentrale Klinik, die nicht in Schopfheim ist, nachhaltig in Punkto medizinischer Versorgung geschwächt. Auch der Kollaps der B317 wird forciert. Von den Millionen-Mehrausgaben ganz zu schweigen. Guten Morgen liebe Kreisräte, bitte aufwachen! Es ist unser (Steuer-)Geld!

Contra

Die Fahrtzeit zum Krankenhaus aus dem hinteren Wiesental wird zwar durch einen Standort in Schopfheim verkürzt, allerdings sieht die Situation wenn man den Weg z.B. aus Kandern, Malsburg oder Efringen-Kirchen betrachtet ganz anders aus. Das Argument, dass nur die Rettungswege zählen könnte also für jeden Standort gelten.