• Von: Maltee Berthold mehr
  • An: Rektorat & Senat der Martin-Luther-Universität ...
  • Region: Sachsen-Anhalt mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 1.268 Unterstützer
    1.026 in Sachsen-Anhalt
    Sammlung abgeschlossen

Zukunft des Universitätssports

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Die Sportstättensituation an der Uni spitzt sich zu! Eine wichtige sportliche Begegnungsstätte der Universität Halle (Saale) soll zum 31.10.2015 - trotz adäquaten Nachfolgelösungen - ersatzlos geschlossen werden.
Heute die Sporthalle, morgen unsere Bibliothek und übermorgen dein Seminarraum ?
Daher unterstützen Sie uns bitte bei dieser Petition:

Die Sporthalle Brandbergweg (BBW) wird in Kürze (spätestens 31.10.) geschlossen,
da die gesamte Liegenschaft an das Land Sachsen-Anhalt zurückgegeben werden muss.
www2.usz.uni-halle.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Fitness-Krafttraining_BBW_23_Verlaengerung.html
Das führt zu erheblichen Einschränkungen für alle Trainierenden, auch im Von-Seckendorff-Platz (VSP). Der VSP bietet im Moment Platz für ca. 500 angemeldete Studierende. Eine Verlagerung der Mitglieder vom BBW auf den VSP würde dazu führen, dass der VSP nun Platz für ca. 1.600 Fitness-Nutzer bieten müsste. Dies ist schlichtweg nicht möglich.
Auch würde die praktische Lehre der Sportstudenten & Sportlehrer womöglich wegfallen oder die zur Verfügung stehenden Kapazitäten noch weiter einschränken.
Weiterhin ist das Miteinander zwischen den Trainierenden, seien es Studenten, Mitarbeiter der Uni oder Professoren, freundlich und kameradschaftlich. Dies zeigt sich gerade auch im Umgang zu den vielen ausländischen Studierenden, die durch englische Einweisungen und dem kollegialen Verhalten untereinander gut in diese Gemeinschaft integriert werden. Als einer der wenigen universitären Anlaufpunkte, der auch über die Feiertage & Ferien geöffnet ist, fördert der BBW diesen Umgang auch über die Grenzen des Semesters hinaus. Für körperlich Eingeschränkte bzw. Behinderte ist der Fitness- und Gesundheitssport zudem fast das einzige gut zugängliche und machbare Sportangebot mit Kommilitonen.

Das Universitätssportzentrum (USZ) als zentrale Einrichtung hat der Verwaltung der Martin-Luther-Universität mehrere (mindestens zwei tragbare) Nachfolgelösungen vorgelegt, um einen direkt anschließenden Weiterbetrieb zu gewährleisten.
Die derzeitig angewiesene Einlagerung und Demontage der Geräte und Ausstattung ist eine unbestimmte Aufschiebung und damit das (vorläufige?) Ende des Fitness-Gesundheit-Kraftsport-Zentrums!
Ein großflächiges Angebot auch für andere Uni-Sportkurse, die regelmäßig die Räumlichkeiten dieses Zentrums und deren Einrichtungen nutzen, würde dann einfach nicht mehr existieren.

Zusammenfassend kämpfen wir für ein bekennendes „Ja“ mit Tatkraft von unserem Senat und Rektorat einschließlich Kanzler für die DIREKTE Fortführung des bisherigen BBW-Betriebs in einer der vorgeschlagenen Lokalitäten mit finanzieller Unterstützung von Seiten der Universität.

Unsere Universität soll weiter STARK und ATTRAKTIV bleiben!

Begründung:

Hochschulsport (HSp) ist für die Universität ein attraktiver Standortfaktor, um Lebensfreude in all seiner Form zu entwickeln und aufrecht zu erhalten:

Die deutschlandweiten Kampagnen ("ich will wissen!"; "Sei klug, studier in Halle") werben für die Attraktivität der Martin-Luther-Universität (MLU) - auch mit Verweisen auf ihren Hochschulsport. Dieser wird von beinah 7.000 Studierenden der MLU, d.h. etwa jeder/m Dritten genutzt! Und das im Einklang mit Mitarbeitern und Dozenten.

Der HSp bietet zu kostengünstigen Konditionen ein vielfältiges Angebot auf breitensportlicher Ebene mit einem qualitativ hochwertigen Niveau (Ausstattung wie auch Übungsleiter). Dabei wird darauf geachtet, dass den zeitlichen, räumlichen und auch familiären Bedürfnissen der Hochschulangehörigen entsprochen wird sowie die ständigen gesundheitlichen und sportlichen Entwicklungen einfließen.
Im Bann seines sozialen Umfelds wird der HSp somit zum Soft-Skill-Vermittler schlechthin, er fördert die Integration und Inklusion, schafft Ausgleich zum Uni-Alltag bei weiterer Knowhow-Vermittlung und vermittelt vor allem für eine lebenslange Leistungsfähigkeit ein essentielles Gesundheitsverhalten.

Das Fitness- und Gesundheitszentrum - bisher am Brandbergweg 23 - an unserer Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sachsen-Anhalt, ist das beste Beispiel dafür!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Halle, 28.09.2015 (aktiv bis 27.09.2016)


Neuigkeiten

Die Laufzeit der Petition wurde auf 6 Monate verlängert, um später noch agieren zu können. Denn bis zum perspektivischen Neubeginn bzw. Weiterbetrieb an anderer Stelle - hoffentlich zum Semesterstart im April 2016 - sind noch einige Hürden zu nehmen sowie ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Sportstätten erhalten, um den Flüchtlingen unter den Studenten weiterhin eine günstige bzw. kostenlose Trainingsmöglichkeit bieten zu können.

CONTRA: Sportstätten zu Wohnraum für Flüchtlinge. Alles andere ist dekadent und gierig.

CONTRA: Selten so eine bescheuerte Petition gelesen

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

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