Petition gegen die geplanten Kürzungen im Reformentwurf zur Pflegeversicherung

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

2.825 Unterschriften

9 %
2.744 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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9 %
2.744 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland
  1. Gestartet 08.06.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Stoppt die Kürzungen in der Pflege!
Wir fordern die vollständige Rücknahme der geplanten Sparmaßnahmen im Pflegereformentwurf.
Besonders die Streichung der Verhinderungspflege und die starke Kürzung des Ersatz-Budgets (halbiert bei Pflegegrad 2+3, stark gekürzt bei 4+5) müssen gestoppt werden.
Pflegende Angehörige brauchen verlässliche Auszeiten – auch auf dem Land. Wir wollen keine Sparpolitik auf Kosten kranker und alter Menschen, sondern eine echte, menschliche Pflegereform.

Begründung

Weil die geplanten Kürzungen im Pflegereformentwurf die Pflege in Deutschland massiv verschlechtern – besonders für die Schwächsten. Fast der gesamte Pflegegrad 1 soll gestrichen werden und viele Menschen verlieren damit jegliche Unterstützung.

Konkret bedeuten die Kürzungen:

  • Verhinderungspflege wird durch ein unflexibles, stark gekürztes Überbrückungsbudget ersetzt – nur noch über Pflegedienste nutzbar, nicht mehr privat durch Angehörige oder Nachbarn
  • Der Entlastungsbetrag von 131 € (die einzige Leistung im Pflegegrad 1) soll für PG1 komplett gestrichen werden
  • Rentenbeiträge für pflegende Angehörige sollen um 30 % gekürzt werden
  • Pflegegrad 2 und 3 sollen erst ab dem 4. Monat das volle Pflegegeld erhalten
  • Die Pflegebox (u. a. mit Desinfektionsmitteln) soll gestrichen
  • Höhere Beiträge für Kinderlose bei gleichzeitig weniger Leistungen
  • Deutlich höhere Hürden für die Anerkennung eines Pflegegrades

Diese Sparpolitik trifft vor allem pflegende Angehörige und Pflegebedürftige auf dem Land besonders hart. Sie führt zu Überlastung, Burnout, Altersarmut und am Ende zu höheren Kosten für das gesamte System.
Pflege darf keine Sparpolitik auf Kosten kranker und alter Menschen sein. Diese Petition ist wichtig, weil es um Würde, Solidarität und unsere gemeinsame Zukunft geht – jeder von uns kann morgen selbst betroffen sein.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Heiko Kolbe, Dresden
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.06.2026
Sammlung endet: 07.12.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,

    vergangenen Freitag war es soweit: Der Gesetzentwurf zur geplanten Gesundheitsreform, der die gesetzliche Krankenversicherung stabilisieren soll, ging in den Bundestag. Doch bereits in der ersten Lesung wurde er scharf von der Opposition kritisiert. ✋ Und auch Sie setzen sich bereits mit dieser Petition für Nachbesserungen zur GKV-Reform ein.

    Damit der Kritik noch mehr Gehör verschafft wird, haben wir von openPetition einen Post zur Petition in den Sozialen Netzwerken veröffentlicht - einfach auf die blauen Verlinkungen klicken & teilen, teilen, teilen:

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    Wer nicht in den Sozialen Netzwerken aktiv ist, kann Freunde, Bekannte und Familie auch per Whatsapp oder E-Mail auf die Petition hinweisen 📧:

    Kurzlink zur Petition: www.openpetition.org/GKVpflege

    Vielen Dank für Ihr Engagement!
    Ihr openPetition-Team 👋

Es ist unmenschlich an den Bedürftigen zu sparen. Die Würde des Menschen ist unantastbar! Stattdessen sollen diese unanständigen Politiker- Gehälter ständig hoch gesetzt werden? Sogar automatisch. Mit welchem Recht? Die erhalten auch noch dazu viele weiteren Vergünstigungen. Das fühlt sich skandalös an.

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Es kann und darf nicht immer alles zu Lasten des kleinen und bedürftigen Bürgers gehen. Klar ist, dass die Pflegekassen Geld benötigen. Warum hilft nicht der Staat? Bei allem anderen wird ja auch geholfen!

Der aktuelle Standard an Gesundheitseinrichtungensoll das mindeste sein und nicht noch weiter gekürzt werden.
Es gab einige Krankenhäuser und Pflegeheime, Geburtenstationen und Kreißsäle, die geschlossen haben.
Mit einer Kürzung werden es noch mehr

Mir ist es wichtig die bisherigen gelder zum Beispiel für Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege weiter flexibel nutzen zu können. Dort einsparungen zu machen und das nicht zu knapp 1800€ weniger wieder einmal auf dem Rücken der eh schon schwachen finde ich unter aller sau. Die da oben sollen froh sein das so viele Bürger ihre liebsten zuhause Pflegen können und wollen. Mit diesen Einsparungen geht wieder ein sehr großes Stück verloren dies überhaupt noch zu können oder zu wollen

selbst bin seit über 20 Jahren an Multiple Sklerose erkrankt. Ich bin 46 Jahre alt, auch junge Menschen können schwer erkranken, und jeden kann es morgen treffen .. Habe viele Einschränkungen (Fatigue, schlecht laufen, Schmerzen...) Der Entlastungsbetrag ist meine einzige Hilfe um z.B. zum Arzt zu kommen. Pflegegrad zu bekommen ist jetzt schon sehr schwer, und die Hilfe bei Pflegegrad 1 eigentlich zu gering.

Weil sich Fremde Menschen die Taschen voll machen wird beim Eigenem Volk eingespart.

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