Region: Kehl

Petition gegen die neuen Regelungen zur Schülerbeförderung in Kehl Ortenaukreis

Petition richtet sich an:
Gemeinderat Kehl

457 Unterschriften

59 %
394 von 670 für Quorum in Kehl Kehl

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59 %
394 von 670 für Quorum in Kehl Kehl
  1. Gestartet 10.07.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

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Petition richtet sich an: Gemeinderat Kehl

Mit dieser Eingabe soll erreicht werden, dass die bisherige direkte Busverbindung für die Grundschulkinder aus Zierloshofen und Bordesweier nach Leutesheim erhalten bleibt oder eine gleichwertige Alternative geschaffen wird, die den Anforderungen an Sicherheit, Zumutbarkeit und Kindeswohl entspricht.

Konkret wird beantragt:

  1. Die geplante Änderung der Busverbindung nochmals umfassend zu prüfen und die Auswirkungen auf die betroffenen Kinder und Familien in die Entscheidung einzubeziehen.
  2. Die bisherige direkte Busverbindung zwischen Zierloshofen und Leutesheim beizubehalten, um einen sicheren, kurzen und zuverlässigen Schulweg zu gewährleisten.
  3. Sicherzustellen, dass Grundschulkinder keinen zusätzlichen Umstieg und keine unverhältnismäßig langen Fahrzeiten in Kauf nehmen müssen.
  4. Die fehlende sichere Fußwegverbindung zwischen der Bushaltestelle Rathaus Leutesheim und der Grundschule bei der Entscheidungsfindung ausdrücklich zu berücksichtigen.
  5. Das Kindeswohl, die Verkehrssicherheit und die besonderen Bedürfnisse von Grundschulkindern als maßgebliche Entscheidungskriterien heranzuziehen.
  6. Eine Lösung zu finden, die sowohl den Interessen der Kinder und Familien als auch den Anforderungen einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Mobilität gerecht wird.

Abschließend wird darum gebeten, die geplante Änderung nicht umzusetzen, solange keine sichere, zumutbare und gleichwertige Alternative für die betroffenen Kinder nachgewiesen werden kann. Dabei sollten insbesondere die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie deren Wohl und Entwicklung Vorrang vor rein wirtschaftlichen Erwägungen haben.

Begründung

Begründung mit rechtlichen Grundlagen
1. Sicherheit der Kinder als vorrangiges Schutzgut
Die Sicherheit von Kindern hat bei allen Entscheidungen im Bereich der Schülerbeförderung höchste Priorität. Nach Art. 2 Abs. 2 Grundgesetz besteht ein besonderer Schutz der körperlichen Unversehrtheit. Die geplante Verbindung mit Umstieg sowie zusätzliche Wegeabschnitte erhöhen die Gefahren für Grundschulkinder erheblich.
2. Unzumutbare Verlängerung des Schulwegs
Die bisherige direkte Verbindung von Zierolshofen und Bodersweier nach Leutesheim dauert etwa 15 -20 Minuten. Die geplante Verbindung würde eine Fahrzeit von über einer Stunde mit Umstieg erfordern und stellt damit eine erhebliche Belastung für Grundschulkinder dar.
3. Fehlender sicherer Fußweg zur Grundschule
Zwischen der Bushaltestelle Rathaus Leutesheim und der Grundschule besteht kein durchgängiger Gehweg. Für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren bedeutet dies ein erhöhtes Unfall- und Sicherheitsrisiko.
4. Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
Öffentliche Maßnahmen müssen geeignet, erforderlich und angemessen sein. Die Nachteile für die betroffenen Kinder stehen möglicherweise außer Verhältnis zu den angestrebten Einsparungen.
5. Gleichbehandlungsgrundsatz
Nach Art. 3 Grundgesetz sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich. Kinder aus Bodersweier oder Zierloshofen dürfen nicht durch deutlich längere und unsicherere Schulwege benachteiligt werden.
6. Schutz von Ehe und Familie
Art. 6 Grundgesetz stellt Familien unter besonderen Schutz. Zusätzliche Fahrdienste und organisatorische Belastungen treffen die Familien unmittelbar.
7. Kindeswohl als vorrangiger Gesichtspunkt
Nach Art. 3 der UN-Kinderrechtskonvention ist bei allen Maßnahmen das Wohl des Kindes vorrangig zu berücksichtigen. Sicherheit, Gesundheit und eine altersgerechte Entwicklung sind zentrale Aspekte.
8. Klima- und Umweltschutz
Es ist zu erwarten, dass viele Eltern ihre Kinder künftig mit dem Auto zur Schule bringen. Dadurch steigen Verkehrsaufkommen, Staurisiko und CO₂-Emissionen.
9. Vertrauensschutz einer bewährten Regelung
Die bisherige Direktverbindung wird seit Jahren genutzt und hat sich bewährt. Familien haben ihre Alltagsorganisation auf diese Verbindung ausgerichtet.

Fazit: Die Sicherheit der Kinder, die Zumutbarkeit des Schulwegs, das Kindeswohl, der Gleichbehandlungsgrundsatz sowie ökologische Aspekte sprechen für den Erhalt der bisherigen direkten Busverbindung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Laura Fuss, Kehl
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 10.07.2026
Sammlung endet: 09.01.2027
Region: Kehl
Kategorie: Familie

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Neuigkeiten

  • 💛 Jede Stimme zählt!

    Leider haben wir bisher erst 80 Unterschriften gesammelt. Das reicht noch nicht, um zu zeigen, wie wichtig unsere direkte Busverbindung für unsere Kinder ist.

    Bitte nehmt euch einen Moment Zeit und teilt die Petition auch mit euren Freunden, Verwandten, Nachbarn und Bekannten. Jede einzelne Unterschrift bringt uns unserem Ziel ein Stück näher.

    Gemeinsam können wir uns für einen sicheren Schulweg, weniger Stress für unsere Kinder und eine gute Zukunft unserer Dörfer einsetzen.

    Bitte unterschreibt und teilt die Petition – jede Stimme macht einen Unterschied! ❤️🚌

Warum Menschen unterschreiben

Es muss den Kindern unnötige Wege sparen.
Vor allem in der Winterzeit sind dunkle, lange Wege unnütz und gefährlich für unsere Kinder.
Unter anderem können Elterntaxis vermieden werden.
Die Kinder sollten durch die Umstiegzeit nicht schon völlig abgehetzt und abgestresst zur Schule kommen.

Die Anschlüsse sind aktuell und schon sehr lange ein bekanntes Problem. Für die Kinder wäre es auch hier sehr knapp, die zeitlich begrenzten Anschlüsse zu erreichen.

Ich war selbst jahrelang Fahrschüler und auf den Bus angewiesen. Ohne Stress und sicher in der Schule anzukommen bedeutet gleichberechtigte Voraussetzungen für den Zugang zu Bildung.

Einerseits stört man sich daran, dass die Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Grundschule bringen (erhöhtes Verkehrsaufkommen an Schulen), andererseits werden die Eltern durch solche Aktionen quasi dazu aufgefordert ihr Kind zu chauffieren (Sicherheit für mein Kind)

Zur sicheren Zeitnahen Beförderung der Kinder zur Schule

Buskind im haus

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