Petition gegen eine weitere Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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503 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet März 2026
  2. Sammlung noch > 4 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Wir fordern den Deutschen Bundestag auf, von einer Anhebung des Renteneintrittsalters abzusehen und stattdessen sozial gerechte und realistische Lösungen für die Sicherung der Renten zu entwickeln.

Begründung

Gesundheitliche Belastung vieler Berufsgruppen
Ein großer Teil der Beschäftigten arbeitet in körperlich oder psychisch stark belastenden Berufen (z. B. Pflege, Handwerk, Logistik, Einzelhandel, Industrie, Erziehung).

Für viele Menschen ist es bereits heute kaum möglich, bis zum derzeitigen Renteneintrittsalter von 67 Jahren gesund zu arbeiten.
Eine weitere Anhebung auf 70 Jahre würde faktisch bedeuten, dass viele Betroffene nur mit hohen Abschlägen oder krankheitsbedingt aus dem Arbeitsleben ausscheiden können.

Soziale Ungerechtigkeit
Eine pauschale Erhöhung des Rentenalters trifft Menschen mit niedrigen Einkommen und harter körperlicher Arbeit besonders stark.
Akademische und besserverdienende Berufsgruppen haben statistisch eine höhere Lebenserwartung und profitieren überproportional, während andere ihre Rente oft nur wenige Jahre oder gar nicht gesund erleben.

Arbeitsmarkt-Realität für ältere Menschen
Viele ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer finden bereits heute keinen altersgerechten Arbeitsplatz oder werden bei Bewerbungen benachteiligt.

Ein höheres Renteneintrittsalter ohne gleichzeitige strukturelle Verbesserungen am Arbeitsmarkt führt nicht zu mehr Beschäftigung, sondern zu mehr Erwerbslosigkeit und Altersarmut.

Vertrauensschutz und Planungssicherheit
Die Bürgerinnen und Bürger haben ihr Berufsleben auf der Grundlage bestehender Rentenregelungen geplant.
Ständige Verschiebungen des Renteneintrittsalters untergraben das Vertrauen in den Sozialstaat und die Verlässlichkeit politischer Entscheidungen.

Alternativen zur Finanzierung der Renten
Statt das Renteneintrittsalter anzuheben, sollten andere Maßnahmen geprüft werden, u. a.:

  • eine breitere Finanzierung der Rentenversicherung (Einbeziehung weiterer Berufsgruppen z.B. Beamtinnen und Beamte),
  • eine stärkere Beteiligung sehr hoher Einkommen,
  • die Förderung guter und gesunder Arbeitsbedingungen, damit Menschen freiwillig länger arbeiten können,
  • eine gerechtere Verteilung von Produktivitätsgewinnen.

Forderung:
Wir fordern den Deutschen Bundestag auf,

  • keine weitere Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters zu beschließen,
  • soziale Gerechtigkeit und gesundheitliche Belastungen stärker zu berücksichtigen,
  • und Reformen zu entwickeln, die den sozialen Zusammenhalt stärken statt ihn zu schwächen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Carmen Kohn, Hamburg

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 01.03.2026
Sammlung endet: 31.08.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

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Es besteht die Gefahr, dass mehr Menschen aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen aus dem Arbeitsleben ausscheiden und Leistungen der Kranken-, Erwerbsminderungs- und Sozialversicherung in Anspruch nehmen müssen. Die finanziellen Belastungen würden damit lediglich von der Rentenversicherung auf andere Sozialkassen verlagert und Altersarmut hervorbringen.

Diese Reform finde ich nur Abzocke. Unnötige Geld filiss wo anders

Warum Menschen unterschreiben

Damit die Leute, welche ihr Leben lang gearbeitet haben, wenigstens noch ein paar Jahre Zeit haben, um ihr Leben zu genießen.

Ich bin 38 Jahre alt und sehe bei meinen Eltern, die noch 7 Jahre arbeiten sollen, das es jetzt schon zu schwer ist.

Ich hätte mich 65 Jahren wegen einer Behinderung früher in Rente gehen können aber dann wurde das Eintrittsalter erhöht und muss jetzt zwei Jahre länger darauf warten. In zwei Jahren kann viel passieren und darauf hoffen die Politiker. Ich will nicht noch einmal eine Verlängerung weil die Politik zu tief in den Pott greift!!!

Es gibt die Möglichkeit die Rentenkasse zu füllen durch Beteiligung der Beamten und Politiker
Im übrigen durch Beschäftigungszwang für Arbeitslose Bürgergeldempfänger, die entsprechend fähig sind.
Die Erhöhung des Rentenalters ist wie eine Bestrafung derjenigen, die zum Bruttosozialprodukt beigetragen haben. Vor allem die ersten Maßnahmen würden dem Staat helfen. Die Erhöhung des Rentenalters muss ultimativ Ratio sein

Weil die Rentenpläne falsch sind

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