15 Unterschriften
Petition richtet sich an: Bürgermeister Daniel Große-Albers
Petition an den Rat der Stadt Bad Iburg und die Stadtverwaltung
Wir fordern die Stadt Bad Iburg auf, von der geplanten Ausweisung und Bebauung der Fläche „Offenes Holz“ abzusehen und stattdessen eine ökologische und soziale Nutzung der Fläche für die Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln.
Das Gebiet „Offenes Holz“ hat für viele Iburgerinnen und Iburger eine besondere Bedeutung. Über Jahrzehnte befanden sich hier ein Sport- und Bolzplatz sowie eine Freizeitfläche, die von Kindern, Jugendlichen, Familien und Vereinen genutzt wurden. Diese Einrichtungen wurden entfernt, um Parkflächen für die Bundesgartenschau bereitzustellen.
Die damaligen Parkflächen wurden jedoch nie in dem Umfang benötigt, wie ursprünglich angenommen. Seit Jahren liegt die Fläche weitgehend brach und wird teilweise als Lager- und Ablagefläche für Baumaterialien genutzt.
Nun soll ausgerechnet diese Fläche zu Bauland werden.
Wir halten dies für den falschen Weg.
Natur und Umwelt schützen
Das Offene Holz grenzt an wertvolle Naturflächen und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Natur- und Geopark TERRA.vita. Eine weitere Bebauung würde den zunehmenden Druck auf die Natur erhöhen und könnte erhebliche Auswirkungen auf die dort vorhandenen Lebensräume haben.
Darüber hinaus besteht die Sorge, dass auch das sensible Ökosystem des Kohlbachs durch zusätzliche Versiegelung, Baumaßnahmen und steigende Belastungen beeinträchtigt werden könnte.
Für die geplante Entwicklung wären zudem weitere Rodungen von Waldflächen erforderlich. Gerade in Zeiten des Klimawandels sollte jeder verbleibende Wald als Lebensraum, Wasserspeicher, CO₂-Senke und Erholungsraum geschützt werden.
Genug Wald verloren
Bereits in den vergangenen Jahren wurden in Bad Iburg Waldflächen für verschiedene Bauvorhaben gerodet, unter anderem für den Neubau der Feuerwehr und die Erweiterung der Sonnenhofklinik.
Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich bis heute, wo und in welchem Umfang die vorgeschriebenen Ausgleichsmaßnahmen hierfür umgesetzt wurden. Mehr Transparenz wäre hier dringend erforderlich.
Bevor weitere Naturflächen geopfert werden, müssen bestehende Fragen zu den bereits erfolgten Eingriffen beantwortet werden.
Freizeit statt weiterer Versiegelung
Statt neuer Wohnbebauung wünschen wir uns eine Rückgabe der Fläche an die Menschen in Bad Iburg.
Insbesondere im betroffenen Stadtbereich fehlen attraktive Freizeit- und Begegnungsflächen. Das Offene Holz könnte zu einem Ort werden, der generationenübergreifend genutzt wird und die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger verbessert.
Mögliche Elemente einer solchen Bürgerfläche könnten sein:
- Ein öffentlicher Bolzplatz für Kinder und Jugendliche
- Ein Dirtpark oder Mountainbike-Übungsbereich, um den Druck auf Waldwege und Naturräume zu verringern
- Eine eingezäunte Hundewiese für die vielen Hundehalterinnen und Hundehalter in Bad Iburg
- Sitz- und Picknickbereiche
- Naturpädagogische Angebote und Blühflächen zur Förderung der Artenvielfalt
Unsere Forderungen
Wir fordern die Stadt Bad Iburg:
- Die Planungen für eine Bebauung des Offenen Holzes einzustellen.
- Keine weiteren Waldflächen für dieses Vorhaben zu roden.
- Die ökologischen Auswirkungen auf den Kohlbach und die umliegenden Naturflächen umfassend zu prüfen und öffentlich darzustellen.
- Transparenz über bereits umgesetzte Ausgleichsmaßnahmen früherer Rodungen zu schaffen.
- Die Fläche langfristig als Freizeit-, Erholungs- und Naturraum für die Bürgerinnen und Bürger Bad Iburgs zu entwickeln.
Das Offene Holz darf nicht zum nächsten Baugebiet werden.
Es soll ein Ort für Natur, Freizeit und Gemeinschaft bleiben.
Bitte unterstützen Sie diese Petition und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für den Erhalt unserer Umwelt und unserer Lebensqualität in Bad Iburg.
Begründung
Das „Offene Holz“ in Bad Iburg war über Jahrzehnte ein wichtiger Treffpunkt für Kinder, Jugendliche, Familien und Vereine. Hier befanden sich ein Sport- und Bolzplatz sowie eine öffentliche Freizeitfläche. Diese wurden zugunsten von Parkflächen für die Bundesgartenschau entfernt. Die damals geschaffenen Parkflächen wurden jedoch nie in dem erwarteten Umfang genutzt und liegen seit Jahren weitgehend brach.
Nun soll dieses Gebiet als Bauland entwickelt werden. Damit würde nicht nur eine weitere Grünfläche verloren gehen, sondern es drohen zusätzliche Eingriffe in die Natur rund um das Schutzgebiet TERRA.vita und das empfindliche Ökosystem des Kohlbachs. Außerdem wären weitere Rodungen von Waldflächen notwendig.
Viele Bürgerinnen und Bürger haben den Eindruck, dass Bad Iburg in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Waldflächen für verschiedene Bauprojekte verloren hat. Gleichzeitig fehlt es gerade in diesem Teil der Stadt an frei zugänglichen Freizeit- und Begegnungsflächen für Jung und Alt.
Wir sind nicht grundsätzlich gegen die Entwicklung unserer Stadt. Wir sind jedoch der Meinung, dass nicht jede freie Grünfläche bebaut werden darf. Bevor weitere Natur- und Waldflächen geopfert werden, sollten vorhandene Flächen sinnvoll genutzt und die Interessen der Bürger stärker berücksichtigt werden.
Deshalb fordern wir die Stadt Bad Iburg auf, das „Offene Holz“ dauerhaft als Freizeit- und Erholungsfläche zu erhalten und dort Angebote für die Menschen vor Ort zu schaffen. Denkbar wären ein Bolzplatz für Kinder und Jugendliche, ein Dirtpark für Mountainbikes, eine Hundewiese sowie naturnahe Aufenthaltsbereiche für Familien und Spaziergänger.
Das „Offene Holz“ sollte ein Ort für Natur, Gemeinschaft und Lebensqualität bleiben, nicht das nächste Baugebiet werden.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
20.08.2026
Sammlung endet:
19.02.2027
Region:
Bad Iburg
Kategorie:
Umwelt
Übersetzen Sie jetzt diese Petition
Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Ich unterstütze die Petition, weil ich den Vorschlag für einen generationenverbindenden Freizeit-, Erholungs- und Naturraum für die Bürgerinnen und Bürger Bad Iburgs ausdrücklich teile. Die Fläche bietet mit der Nähe zum Freibad und der Stärkung des Mountainbike-Angebots großes Potenzial für Familie, Sport und Natur. Gerade mit Blick auf den geplanten Schulcampus und künftig wegfallende Sport- und Außenflächen können hier attraktive Ausweich- und Freizeitmöglichkeiten für Familien und Kinder entstehen. Das passt hervorragend zu Bad Iburgs selbst genannten Ausrichtung als familien- und sportfreundliche Stadt.
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Um den Ausverkauf von Bad Iburg an Investoren wegen des Baus eines Grundschulcampus zu stoppen.
P.s. Zudem war es nicht die Bundesgartenschau sondern die Landesgartenschau