Region: Erftstadt
Bild der Petition Sicherer Schulweg in Erftstadt-Lechenich: Zebrastreifen Bonner Ring baulich sichern

Sicherer Schulweg in Erftstadt-Lechenich: Zebrastreifen Bonner Ring baulich sichern

Petition richtet sich an
Bürgermeister Carolin Weitzel

240 Unterschriften

Sammlung beendet

240 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 22.04.2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Bürgermeister Carolin Weitzel

Wir fordern den Rat der Stadt Erftstadt auf, die Zebrastreifen im Bonner Ring durch folgende Maßnahmen sicherer zu machen:

  1. Plateauaufpflasterungen oder Fahrbahnschweller, damit Autos mit angepasster Geschwindigkeit über die Zebrastreifen fahren
  2. Sperrmarkierungen beidseits der Überwege, insbesondere an der Kreuzung Bonner Ring/Kurt-Schumacher-Str., damit das Sichtfeld nicht durch haltende Autos blockiert wird

Begründung

An diesem Zebrastreifen passieren immer wieder gefährliche Situationen. Autos fahren zu schnell heran und erkennen querende Fußgängerinnen und Fußgänger - insbesondere kleinere Kinder - zu spät. Zusätzlich parken Fahrzeuge immer wieder direkt neben dem Überweg und nehmen so die Sicht auf Kinder, die die Straße überqueren wollen.
Viele Familien aus der Südstadt kennen diese Stelle und machen sich Sorgen.
Wir wollen nicht warten, bis wirklich etwas passiert. Die Unfallforschung zeigt klar, dass Geschwindigkeit, Sicht und Erkennbarkeit die entscheidenden Faktoren für die Sicherheit an Zebrastreifen sind — hier sind gleich zwei davon dauerhaft beeinträchtigt. Die geforderten Maßnahmen sind erprobt, verhältnismäßig günstig und könnten schnell umgesetzt werden.
Hinweis: Kinder sind nach Art. 17 GG natürlich auch unterschriftsberechtigt und können hier für ihre Sache einstehen!

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 22.04.2026
Sammlung endet: 19.05.2026
Region: Erftstadt
Kategorie: Verkehr

Neuigkeiten

  • Ein kurzes Update zum aktuellen Stand unseres Anliegens:
    Bürgermeisterin Weitzel: kein Termin
    Auf unsere Bitte um einen persönlichen Termin zur Übergabe der Petition hat Frau Weitzel mitteilen lassen, dass sie in absehbarer Zeit keine Zeit habe. Stattdessen wurde angeboten, die Petition im Vorzimmer „abzugeben”. Über 200 Erftstädter Stimmen scheinen für einen persönlichen Termin nicht auszureichen — das spricht für sich.
    Morgen: Ausschuss für Straßen und Mobilität
    Am 16.06. um 18:00 Uhr tagt der Ausschuss für Straßen und Mobilität im großen Sitzungssaal des Rathauses. Unser Anliegen wird unter Tagesordnungspunkt 4 beraten (Tagesordnung). Wer Zeit hat: Dieser Teil der Sitzung ist öffentlich — eine sichtbare Zuschauerreihe macht durchaus einen Unterschied.
    Laut Antrag ist eine Aufpflasterung bzw. Geschwindigkeitsreduktion sei bislang jedoch seitens der Verwaltung nicht in Planung, da dies zu Erschütterungen in Rettungswagen führen könne. Lediglich eine Verschiebung des Überwegs für eine bessere Beleuchtung und eine Fahrbahnverengung sind in Planung. Dies führt am Kernproblem vorbei - es bedarf einer Geschwindigkeitsreduktion.
    Rückmeldung der Grünen-Fraktion
    Bisher hat sich nur eine demokratische Fraktion inhaltlich gemeldet. Thorsten Kaufmann (Grüne) erläuterte, dass die Sicherung der Fußgängerüberwege aktuell bei der Verwaltung liege, da das Problem grundsätzlich erkannt sei — die Überwege entsprächen nicht mehr dem geforderten Stand der Technik.
    Wir finden:
    Die Sicherheit von Kindern auf dem Schulweg gegen die Erschütterung in Rettungsfahrzeugen auszuspielen, wirkt befremdlich — zumal Plateauaufpflasterungen genau für solche Abwägungen konstruktiv lösbar sind (z. B. durch sanfte Rampenneigungen). Bemerkenswert auch: Die Sicherheit auf Schulwegen ist explizit Bestandteil des schwarz-grünen Koalitionsvertrags in Erftstadt.
    Wir bleiben dran und halten Sie/euch auf dem Laufenden.​​​​​​​​​​​​​​​​

Durch den Bonner Ring rollt auch viel Durchgangsverkehr, der die Umfahrung über die B265 nutzen könnte. Als Nebeneffekt könnte eine Geschwindigkeitsreduktion entlastend auf die Anwohnerinnen und Anwohner im Bonner Ring wirken.

Bauliche Maßnahmen kosten Geld und belasten den Haushalt.

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