Statements: Ratsversammlung Kiel
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10% support a parlamentary request.
10% support a public hearing in a committee of experts.
4% support a public hearing in the parliament/plenum.
Janine Blöhdorn
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 07/17/2026
I´ll support the request if there will be enough other representives joining.
I support a public hearing in the expert committee.
I support a public hearing in the parliament/plenum.
Ich danke allen, die diese Petition initiiert und unterstützt haben!
Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass eine Genossenschaft – der man im Allgemeinen unterstellt, gemeinwohlorientiert zu handeln – bestehenden Wohnraum aktiv beseitigen möchte, um anschließend mit enormen Ressourcenaufwand neu zu bauen.
Dieses Vorgehen steht den Zielen einer sozial gerechten Gesellschaft und eines nachhaltigen Wirtschaftens entgegen.
Die WOGE wird im Umgang mit den in dieser Petition behandelten Häusern ihrem eigenen „Prinzip der gelebten Nachbarschaft“ [www.wogekiel.de] nicht gerecht.
Ich spreche mich nach aktuellem Kenntnisstand gegen einen Abriss dieser Bestandswohnungen aus. Die Gebäude sollten erhalten und im Bedarfsfall entsprechend ökologisch sinnvoll modernisiert bzw. saniert werden.
Ich erwarte von allen Akteuren am Wohnungsmarkt, dass sie mit dem vorhandenen Wohnraum verantwortungsvoll umgehen und wertvolle Ressourcen nicht verschwendet werden.
Neubauaktivitäten – die aktuell bei vielen Akteuren durch hohe Baukosten ins Stocken geraten - sollten nur durchgeführt werden, wenn es keine Alternativen der Weiter- und Umnutzung gibt. Zudem sollten Neubauvorhaben auf freien Bauflächen umgesetzt werden statt Bestandswohnungen zu diesem Zweck zu beseitigen
Auch ich habe mich in der Vergangenheit für die Vergabe von Bauflächen an Genossenschaften ausgesprochen. Angesichts des geplanten Vorgehens der WOGE mit den hier betroffenen Gebäuden zweifele ich an der vorbehaltlosen Unterstützung von Wohnungsgenossenschaften, wenn es darum geht in Kiel bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum zu erhalten und neu zu bauen. Das ist ein schlechtes Zeichen.
Ich würde mich freuen, wenn die WOGE in Zusammenarbeit mit der Stadt Kiel eine Lösung findet, die Bestandsgebäude zu erhalten und ggf. Unterstützungsmöglichkeiten im Bereich Gebäudesanierung (z.B. serielle Sanierung nach dem Energiesprong-Prinzip) gefunden und genutzt werden könnten.
Solidarische Grüße,
Janine Blöhdorn
Nesimi Temel
is a member of parliament Ratsversammlung
SPD, Last edited on 07/15/2026
I´ll support the request if there will be enough other representives joining.
I support a public hearing in the expert committee.
I support a public hearing in the parliament/plenum.
Wirtschaftliche Interessen dürfen bei Alt-MieterInnen-Strukturen niemals dem Ausschlag geben für einen Abriss. Das gilt in Gaarden und in allen anderen Stadtteilen, dafür setze ich mich ein. Es sei denn, die vollständige Zustimmung der Alt-MieterInnen liegt vor. In diesem Fall ist das nicht der Fall, dass habe ich aus persönlichen Gesprächen und den Zeitungsberichten so entnommen. D.h. für mich weiter den gesunden Menschenverstand einzuschalten und von diesem Vorgehen der Genossenschaft Abstand zu nehmen. Unterzeichnet: Nesimi Temel, Mitglied der Ratsfraktion SPD und Vorsitzender des Sozialausschusses
Björn Thoroe
is a member of parliament Ratsversammlung
Die Linke, Last edited on 06/23/2026
Parliamentary group decision, published by Björn Thoroe.
The basis of decision was a resolution of the faction Die Linke
I´ll support the request if there will be enough other representives joining.
I support a public hearing in the expert committee.
Liebe Unterstützer*innen der Petition, liebe Bewohner*innen,
ich unterstütze den Erhalt der Häuser in der Lornsenstraße. Es macht keinen Sinn, guten und günstigen Wohnraum abzureißen und durch teuren zu ersetzen. Der Abriss wäre auch aus ökologischen Gesichtspunkten kontraproduktiv. Eine Sanierung wäre viel ressourcenschonender. Ein Gutachten, dass eine Sanierung nicht möglich wäre, hat nie existiert. Das hat mittlerweile auch die WOGE eingeräumt.
Wenn so ein Abriss Schule macht, müssten wir uns um unsere halbe Stadt Sorgen machen, da ähnliche Häuser aus den 50ern in Kiel weit verbreitet sind.
İch wünsche allen Bewohner*innen viel Kraft und Durchhaltevermögen.
Solidarische Grüße
Björn Thoroe
Fraktionsvorsitzender die linke / die Partei
Ayse Fehimli
is a member of parliament Ratsversammlung
Die Linke, Last edited on 06/17/2026
Parliamentary group decision, published by Björn Thoroe.
The basis of decision was a resolution of the faction Die Linke
I´ll support the request if there will be enough other representives joining.
I support a public hearing in the expert committee.
Liebe Unterstützer*innen der Petition, liebe Bewohner*innen,
ich unterstütze den Erhalt der Häuser in der Lornsenstraße. Es macht keinen Sinn, guten und günstigen Wohnraum abzureißen und durch teuren zu ersetzen. Der Abriss wäre auch aus ökologischen Gesichtspunkten kontraproduktiv. Eine Sanierung wäre viel ressourcenschonender. Ein Gutachten, dass eine Sanierung nicht möglich wäre, hat nie existiert. Das hat mittlerweile auch die WOGE eingeräumt.
Wenn so ein Abriss Schule macht, müssten wir uns um unsere halbe Stadt Sorgen machen, da ähnliche Häuser aus den 50ern in Kiel weit verbreitet sind.
İch wünsche allen Bewohner*innen viel Kraft und Durchhaltevermögen.
Solidarische Grüße
Björn Thoroe
Fraktionsvorsitzender die linke / die Partei
Ove Schröter
is a member of parliament Ratsversammlung
Die Linke, Last edited on 06/17/2026
Parliamentary group decision, published by Björn Thoroe.
The basis of decision was a resolution of the faction Die Linke
I´ll support the request if there will be enough other representives joining.
I support a public hearing in the expert committee.
Liebe Unterstützer*innen der Petition, liebe Bewohner*innen,
ich unterstütze den Erhalt der Häuser in der Lornsenstraße. Es macht keinen Sinn, guten und günstigen Wohnraum abzureißen und durch teuren zu ersetzen. Der Abriss wäre auch aus ökologischen Gesichtspunkten kontraproduktiv. Eine Sanierung wäre viel ressourcenschonender. Ein Gutachten, dass eine Sanierung nicht möglich wäre, hat nie existiert. Das hat mittlerweile auch die WOGE eingeräumt.
Wenn so ein Abriss Schule macht, müssten wir uns um unsere halbe Stadt Sorgen machen, da ähnliche Häuser aus den 50ern in Kiel weit verbreitet sind.
İch wünsche allen Bewohner*innen viel Kraft und Durchhaltevermögen.
Solidarische Grüße
Björn Thoroe
Fraktionsvorsitzender die linke / die Partei
Anke Oetken
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 08/12/2026
Ich schließe mich den Ausführungen meines Ratskollegen Jürgen Meereis an.
Jürgen Meereis
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 08/10/2026
Herzlichen Dank für die Petition, mit der das Thema auch noch einmal stärker der öffentlichen Diskussion zugänglich gemacht wird. In diesem Sinne möchte ich zunächst darstellen, welche Aspekte aus meiner Sicht bei der Abwägung relevant sind, um dann im letzten Absatz die Schlussfolgerungen zu ziehen und das aus meiner Sicht sinnvolle weitere Vorgehen zu skizzieren.
Grundsätzlich ist der Ansatz, vorhandenen Wohnraum möglichst zu erhalten, statt Neubauten zu errichten, sinnvoll und vernünftig. In diesem Sinne hat auch die Kreismitgliederversammlung der Grünen im September 2025 uns als Ratsfraktion beauftragt, bei Beschlüssen der Ratsversammlung bzw. ihrer Ausschüsse die bekannt gewordenen Vorhaben der WOGE kritisch zu begleiten, mit dem Ziel, bezahlbaren Wohnraum in der Innenstadt zu erhalten (siehe gruene-kiel.de/2025/09/21/erhalt-von-bezahlbaren-innerstaedtischem-wohnraum/).
Bisher liegen den städtischen Ausschüssen und der Ratsversammlung keine Anträge zum Thema vor. Dies dürfte auch daran liegen, dass es sich um Planungen eines privaten Unternehmens handelt, die zunächst einmal nicht der Entscheidung der Ratsversammlung unterliegen. Dennoch gab es bereits vor längerer Zeit Gespräche zwischen der Ratsfraktion der Grünen und der WOGE.
Die von beiden Seiten bereitgestellten Informationen unterscheiden sich dabei teilweise, z. B. hinsichtlich der Statik der betroffenen Häuser. Zur Energiebilanz liegen uns bisher keine quantitativ belastbaren Daten vor. Dabei ist es richtig, dass bei einem Neubau ein Bedarf an „grauer“ Energie (für die Herstellung der Baumaterialien u. ä.) anfällt. Dieser kann verringert werden, wenn bei einem möglichen Abriss dieser (oder auch anderer) Gebäude anfallende Materialien recycelt und beim Neubau eingesetzt werden. Dazu, ob es entsprechende Planungen gibt, liegen uns bisher keine Informationen vor. Auf der anderen Seite kann bei einem Neubau nach heutigen Energiestandards „rote“ Energie für die Beheizung eingespart werden. Dies wäre gegeneinander abzuwägen. Ob es entsprechende Bilanzierungen gibt, ist uns bisher nicht bekannt.
Zu der Abwägung zwischen „grauer“ und „roter“ Energie korrespondieren die finanziellen Auswirkungen auf die Mieter*innen: Während einerseits bei einem Neubau – übrigens grundsätzlich ebenso wie einer energetischen Sanierung der vorhandenen Altbauten – höhere Nettokaltmieten anfallen, können andererseits die Mietnebenkosten für Energie sinken. Dies wäre ebenfalls zu bilanzieren, vor allem mit unterschiedlichen Szenarien für die zukünftige Entwicklung der Energiepreise, die eher deutlich steigen als fallen dürften. Darüber, wie sich Warmmieten bei den Wohnungen verändern würden, die die WOGE den bisherigen Mieter*innen als Ersatz angeboten hat, haben wir bisher von keiner Seite Informationen erhalten.
Hinzu kommt der Faktor, dass bei einem Neubau nach Aussage der WOGE zusätzliche Wohnungen geschaffen werden können. Die aktuellen Mieter*innen profitieren davon zwar nicht, aber insgesamt entspannt dies den Mietmarkt und leistet damit auch einen Beitrag zu einem für alle Mieter*innen Kiels günstigeren Mietniveau. Natürlich ist der Effekt einer einzelnen Baumaßnahme begrenzt, aber es handelt sich bei den in der Petition angesprochenen Themen ja um grundsätzliche Fragen, die sich in der gesamten Stadt stellen können.
Dass bei einem Abriss der Häuser das soziale Gefüge der Bewohner*innen teilweise zerrissen wird, ist klar. Wie relevant dies hier im konkreten Fall noch ist, hängt davon ab, wie viele Mieter*innen Wert darauf legen, in den jetzigen Wohnungen zu bleiben und wie viele sich bereits für ihnen angebotene oder selbständig gesuchte Alternativen entschieden haben. Auch dazu fehlen uns bisher Informationen. Interessant wären in dem Zusammenhang auch Erfahrungen der Mieter*innen, denen die WOGE in der Vergangenheit vergleichbare Angebote gemacht hat (z. B. Uhlenkrog / Neuenrade).
Dies alles zeigt, dass eine einfache und klare Beantwortung der Frage, ob und für wen / was ein Neubau von Vorteil oder Nachteil ist, auf der Basis der bisher vorliegenden Informationen nicht seriös möglich ist. Dies gilt dann auch für ein Votum zur Petition, so dass ich mich momentan nur enthalten kann.
Wir möchten aber als Ratsfraktion der Grünen weitere Gespräche mit der WOGE führen, um die noch offenen Punkte und z. T. Widersprüche möglichst aufzuklären. Bei der WOGE handelt es sich bekanntlich um eine Genossenschaft, die nicht gewinnorientiert arbeitet, sondern dem Interesse ihrer Mitglieder verpflichtet ist und in der der Vorstand auch von den Genoss*innen kontrolliert wird. Daher sind wir zuversichtlich, dass weitere Gespräche konstruktiv geführt werden können. Sollten diese zu führenden Gespräche nicht zu befriedigenden Ergebnissen führen, kann ich mir vorstellen, mich ggf. auch noch der Petition anzuschließen. Dann wäre auch zu klären, welche Einflussmöglichkeiten zu welchem Zeitpunkt bei einem solchen privaten Bauvorhaben für die Ratsversammlung bestehen. Hierzu gibt es bei uns erste Überlegungen, die wir nach weiteren Gesprächen ggf. in Abstimmung mit der Verwaltung konkretisieren werden.
Antje Möller-Neustock
is a member of parliament Ratsversammlung
SPD, Last edited on 07/14/2026
Ich schließe mich den Erläuterungen von Sönke Klettner an. Wir können es politisch nicht entscheiden oder verhindern.
Stephanie Burmeister
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 07/14/2026
Parliamentary group decision, published by Anke Oetken.
The basis of decision was a resolution of the faction Bündnis 90/Die Grünen
Ich schließe mich den Ausführungen meines Ratskollegen Jürgen Meereis an.
Daniela Sonders
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 07/14/2026
Parliamentary group decision, published by Anke Oetken.
The basis of decision was a resolution of the faction Bündnis 90/Die Grünen
Ich schließe mich den Ausführungen meines Ratskollegen Jürgen Meereis an.
Arne Stenger
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 07/14/2026
Parliamentary group decision, published by Anke Oetken.
The basis of decision was a resolution of the faction Bündnis 90/Die Grünen
Ich schließe mich den Ausführungen meines Ratskollegen Jürgen Meereis an.
Christian Osbar
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 07/14/2026
Parliamentary group decision, published by Anke Oetken.
The basis of decision was a resolution of the faction Bündnis 90/Die Grünen
Ich schließe mich den Ausführungen meines Ratskollegen Jürgen Meereis an.
Bettina Aust
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 07/14/2026
Parliamentary group decision, published by Anke Oetken.
The basis of decision was a resolution of the faction Bündnis 90/Die Grünen
Ich schließe mich den Ausführungen meines Ratskollegen Jürgen Meereis an.
Sven Krumbeck
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 07/14/2026
Parliamentary group decision, published by Anke Oetken.
The basis of decision was a resolution of the faction Bündnis 90/Die Grünen
Ich schließe mich den Ausführungen meines Ratskollegen Jürgen Meereis an.
Andrea Hake
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 07/14/2026
Parliamentary group decision, published by Anke Oetken.
The basis of decision was a resolution of the faction Bündnis 90/Die Grünen
Ich schließe mich den Ausführungen meines Ratskollegen Jürgen Meereis an.
Karla Frieben-Wischer
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 07/14/2026
Parliamentary group decision, published by Anke Oetken.
The basis of decision was a resolution of the faction Bündnis 90/Die Grünen
Ich schließe mich den Ausführungen meines Ratskollegen Jürgen Meereis an.
Mais Kristen
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 07/14/2026
Parliamentary group decision, published by Anke Oetken.
The basis of decision was a resolution of the faction Bündnis 90/Die Grünen
Ich schließe mich den Ausführungen meines Ratskollegen Jürgen Meereis an.
Arne Langniss
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 07/14/2026
Parliamentary group decision, published by Anke Oetken.
The basis of decision was a resolution of the faction Bündnis 90/Die Grünen
Ich schließe mich den Ausführungen meines Ratskollegen Jürgen Meereis an.
Louisa Wiethold
is a member of parliament Ratsversammlung
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 07/14/2026
Parliamentary group decision, published by Anke Oetken.
The basis of decision was a resolution of the faction Bündnis 90/Die Grünen
Ich schließe mich den Ausführungen meines Ratskollegen Jürgen Meereis an.
Özgürcan Baş
is a member of parliament Ratsversammlung
SPD, Last edited on 06/19/2026
Ich schließe mich den Erläuterungen von Sönke Klettner an. Wir können es politisch nicht entscheiden oder verhindern.
Sönke Klettner
is a member of parliament Ratsversammlung
SPD, Last edited on 06/17/2026
Zunächst bedanke ich mich, als Mitglied der Kieler Ratsversammlung die Gelegenheit zur Stellungnahme zu bekommen. Dabei muss ich aber zunächst darauf hinweisen, dass es sich um eine Angelegenheit handelt, die nicht der Entscheidung durch die Selbstverwaltung unterliegt. Es handelt sich um ein privates Bauvorhaben auf privatem Grund und somit um eine private Entscheidung, mit der der Grundstückseigentümer sein Baurecht wahrnimmt.
Ich unterstütze den Grundsatz „Sanierung vor Neubau“. Dabei muss aber stets der Einzelfall betrachtet werden. Die Petition ist nicht geeignet, eine sachliche Diskussion zu befördern. Die zur Begründung gewählten Formulierungen „systematisch zerstört“, „Wahnsinn“, „ökologisches Desaster“, „Katastrophe“ schießen aus meiner Sicht weit über das Ziel hinaus.
Bei dem Gebäude handelt es sich um einen Altbau aus den 50er Jahren, der - so die Woge - aktuellen energetischen Standards wie auch Standards der Barrierefreiheit nicht mehr entspricht. Das dürfte vermutlich zutreffen. Ein Gutachten von 2019 ergibt - wiederum nach Aussage der Woge - dass eine Sanierung im Bestand nicht wirtschaftlich wäre. Dann halte ich einen Neubau nicht für skandalös. Es handelt sich bei dem Vorhabenträger um eine Genossenschaft, die gerade nicht auf eine erhöhte Rendite aus ist, sondern bei der die Gelder immer im genossenschaftlichen System bleiben. Allen Mieterinnen und Mietern sollen Angebote zum Umzug gemacht werden. Das ist für die Einzelnen mit Sicherheit belastend und auch ich würde mich freuen, wenn verträgliche Alternativen gefunden werden, die einen Verbleib der Mieter/innen ermöglichen.
Die Argumentation der Petition, es würden die Mieten erhöht, wird sicher zutreffen. Das dürfte allerdings auch eintreten, wenn „nur“ eine Sanierung im Bestand erfolgt, die infolge der Modernisierungsumlage ebenfalls zu einer Mieterhöhung führen würde. Zudem sind die geringeren Nebenkosten, die in einem Neubau anzunehmen sind, gegenzurechnen. Diese Einsparungen werden sich infolge tendenziell zunehmenden Kosten für Energie noch erhöhen.
Ob bei einer langfristigen Betrachtung tatsächlich ein erhöhter CO2-Ausstoß wegen der bei einem Neubau anfallenden „grauen Energie“ anzunehmen ist, oder ob diese aufgrund der Energieeinsparungen infolge moderner Standards (über)kompensiert wird, lässt sich ohne weitere Informationen nicht sicher bestimmen. Auf der Hand liegt ein erhöhter CO2-Ausstoß wohl nicht.
Die ökologischen Auswirkungen sind möglichst gering zu halten. Ich gehe davon aus, dass darauf im Baugenehmigungsverfahren geachtet werden wird - wie gesagt liegt aktuell wohl noch kein Bauantrag vor.
Die Petition kann ich in der vorliegenden Form nicht unterstützen und bin in meiner Funktion als Mitglied der Ratsversammlung nicht entscheidungsbefugt. Daher enthalte ich mich im Ergebnis.
Jacqueline Hörlöck
is a member of parliament Ratsversammlung
SSW
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Marvin Stephan Schmidt
is a member of parliament Ratsversammlung
SSW
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Thorsten Neis
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Eike Julius Reimers
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AfD
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Ansgar Stalder
is a member of parliament Ratsversammlung
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Anna-Lena Walczak
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SPD
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Andreas Arend
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Raman Muhamad
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SPD
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Tabea Philipp-Beeck
is a member of parliament Ratsversammlung
SPD
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Matthias Treu
is a member of parliament Ratsversammlung
SPD
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Bianca Wöller
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SPD
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Pascal Andre Schmidt
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SSW
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Elisabeth Pier
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CDU
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Lasso Jarno Strauß
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Jan Wohlfarth
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Antonia Grage
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Dr. Andreas Ellendt
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Ralph Roick
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Sebastian Thiede
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Claudia Büsgen
is a member of parliament Ratsversammlung
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Erika Diehr
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Volkhard Hanns
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Carsten Rockstein
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Dr. Samet Yilmaz
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Bündnis 90/Die Grünen
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Marcel Schmidt
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SSW
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Constance Prange
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CDU
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Dirk Becker
is a member of parliament Ratsversammlung
Fraktionlos
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