Statements: Rat der Stadt Brunswick
1% support a public hearing in a committee of experts.
Stefan Wirtz
is a member of parliament Rat der Stadt
AfD, last edited on 11/03/2025
Group resolution published by Stefan Wirtz.
The basis of decision was a resolution of the faction AfD
I abstain.
Mit dem eiligen Abriss der Burgpassage schafft die stadteigene Baugesellschaft gerade unrühmliche Fakten, durch die der Zweck der Petition bereits jetzt nicht mehr erreicht werden kann, daher unser Eintrag "Enthaltung" hier.
Längere, detaillierte und alternative Verwendungsplanungen wären möglich gewesen, doch hat die große Mehrheit der etablierten Parteien die komplette Umgestaltung aufgrund eines groben Entwurfes beschlossen - der noch dazu von einem Externen erstellt war und von der Baugesellschaft "gekapert" wurde.
Mit den nun genauer ausgeplanten Nutzungen werden die zukünftigen Stiftshöfe ein weitgehend geschlossener Ort und der Stadtgesellschaft entzogen bleiben; Belebung der Innenstadt sieht anders aus, Hotelgäste, Schüler und Anwohner sind jeweils klar abgegrenzte kleine Nutzergruppen, Zugang für die Öffentlichkeit ist bei diesem weitläufigen Areal nicht mehr vorgesehen und möglich.
Leider haben sich die meisten Braunschweiger mittlerweile an die Unzugänglichkeit dieses zentralen Bereichs gewöhnt.
Im Fall der absolut notwendigen Schulerweiterung hatten wir auf die Verwendung eines bestehenden Baukörpers hingearbeitet, der jedoch praktisch als Erstes abgerissen wurde. Für die Senkung der Baukosten von (derzeit) 40 Mio EUR wäre die Weiterverwendung des Bestandes sehr wichtig gewesen, da die Kosten des Schul-Baus voll auf die Stadt und damit den Steuerzahler zurückfallen - es ist allerdings auch kein wirklicher Trost, wenn der neue OB zur Entlastung auf Rückfinanzierungen des Hotels und der hochpreisigen Wohnungen durch Dritte als langfristige Abnehmer hofft.
Bei aller Erleichterung, dass in diesem Areal nun überhaupt etwas geschieht und die Immobilie aus einer Insolvenzmasse heraus nicht zum Spielball von Heuschreckeninvestoren wurde, ist es sehr fraglich, welche Ausmaße diese "Nebenbetätigung" einer Stadtverwaltung schon angenommen hat und wohin sich solcher Ehrgeiz noch entwickeln wird.
Anneke vom Hofe
is a member of parliament Rat der Stadt
AfD, last edited on 10/24/2025
Group resolution published by Stefan Wirtz.
The basis of decision was a resolution of the faction AfD
I abstain.
Mit dem eiligen Abriss der Burgpassage schafft die stadteigene Baugesellschaft gerade unrühmliche Fakten, durch die der Zweck der Petition bereits jetzt nicht mehr erreicht werden kann, daher unser Eintrag "Enthaltung" hier.
Längere, detaillierte und alternative Verwendungsplanungen wären möglich gewesen, doch hat die große Mehrheit der etablierten Parteien die komplette Umgestaltung aufgrund eines groben Entwurfes beschlossen - der noch dazu von einem Externen erstellt war und von der Baugesellschaft "gekapert" wurde.
Mit den nun genauer ausgeplanten Nutzungen werden die zukünftigen Stiftshöfe ein weitgehend geschlossener Ort und der Stadtgesellschaft entzogen bleiben; Belebung der Innenstadt sieht anders aus, Hotelgäste, Schüler und Anwohner sind jeweils klar abgegrenzte kleine Nutzergruppen, Zugang für die Öffentlichkeit ist bei diesem weitläufigen Areal nicht mehr vorgesehen und möglich.
Leider haben sich die meisten Braunschweiger mittlerweile an die Unzugänglichkeit dieses zentralen Bereichs gewöhnt.
Im Fall der absolut notwendigen Schulerweiterung hatten wir auf die Verwendung eines bestehenden Baukörpers hingearbeitet, der jedoch praktisch als Erstes abgerissen wurde. Für die Senkung der Baukosten von (derzeit) 40 Mio EUR wäre die Weiterverwendung des Bestandes sehr wichtig gewesen, da die Kosten des Schul-Baus voll auf die Stadt und damit den Steuerzahler zurückfallen - es ist allerdings auch kein wirklicher Trost, wenn der neue OB zur Entlastung auf Rückfinanzierungen des Hotels und der hochpreisigen Wohnungen durch Dritte als langfristige Abnehmer hofft.
Bei aller Erleichterung, dass in diesem Areal nun überhaupt etwas geschieht und die Immobilie aus einer Insolvenzmasse heraus nicht zum Spielball von Heuschreckeninvestoren wurde, ist es sehr fraglich, welche Ausmaße diese "Nebenbetätigung" einer Stadtverwaltung schon angenommen hat und wohin sich solcher Ehrgeiz noch entwickeln wird.
Detlef Kühn
is a member of parliament Rat der Stadt
SPD, last edited on 10/27/2025
I decline.
a) Vorab-Hinweis:
Die SPD-Ratsfraktion Braunschweig hat sich intensiv mit der Zukunft der Burgpassage und dem Neubau der Stiftshöfe befasst. Die nachfolgende Stellungnahme stellt die einheitliche Position der Fraktion dar.
b) Zur Petition:
Dass viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger eine emotionale Verbindung zur alten Burgpassage hatten bzw. haben, ist gut nachvollziehbar. Dennoch war sie in ihrer Konzeption und Architektur ein Produkt der 1980er- und 1990er-Jahre und in dieser Form nicht mehr zeitgemäß.
Der zuletzt offensichtliche Leerstand in der Burgpassage war ein Zeichen der sich wandelnden Konsumgesellschaft – ihr Konzept war schon seit Langem überholt. Passagen dieser Art sind geschlossene, künstlich wirkende Räume mit wenig Tageslicht, wenig Grün und geringer städtebaulicher Offenheit. Dies ist heute nicht mehr gefragt. Menschen suchen mittlerweile authentische, offene Stadträume mit Atmosphäre, Begegnung und urbanem Flair. Auch der Wunsch nach Erlebnis, Lokalität und Identität ist gestiegen – sterile Umgebungen mit Ladenketten passen nicht mehr ins Bild. In ihrer alten Form war die Burgpassage ein Beispiel dafür, was Kommunen drohen kann, wenn sie nicht rechtzeitig mit der Zeit gehen und nicht bereit sind, mutig zu investieren sowie neue Konzepte zu erproben.
Die neuen Stiftshöfe werden mit ihrem Nutzungsmix neues Leben in die Innenstadt bringen: Es entstehen Wohnfläche, Angebote für den Tourismus und mehr Raum für das Gymnasium Kleine Burg. Aus der ehemaligen Burgpassage wird ein Ort, der Menschen in die Innenstadt zieht und Braunschweig zugleich für Investoren attraktiv macht. Denn heute zählen Erlebnis, Begegnung, Nachhaltigkeit und Vielfalt – und dafür müssen Innenstädte neu gedacht werden: vom Einkaufsort zum Lebensraum.
Aus all diesen Gründen hat sich der Rat der Stadt parteiübergreifend mit großer Mehrheit für die neuen Stiftshöfe ausgesprochen; der Abriss der Burgpassage ist bereits weit fortgeschritten. Lassen Sie uns gemeinsam in die Zukunft blicken – für ein modernes Braunschweig mit einer lebendigen Innenstadt.
+++
Soweit die Stellungnahme der Fraktion
Ich möchte folgendes ergänzen:
Der Weg zur jetzigen Entscheidung begann 2017, als der damalige Eigentümer der Immobilen der Burgpassage an die Stadt herangetreten ist, und der Abriss und Umbau der Burgpassage von der Privatwirtschaft auf den Weg gebracht wurde. Die Stadt war an den Planungen und Entscheidungen zunächst wie bei jedem anderen Bauverfahren als Genehmigungsbehörde eher beratend tätig, zum Beispiel zum Thema Denkmalschutz.
Ursprünglich sollte der Siegerentwurf aus dem Wettbewerbsverfahren (des Braunschweiger Architekturbüros Welp von Klitzing) Grundlage der weiteren Planungen sein Grundlage für die weiteren Planungen sein. Dieser sah vor, die in die Jahre gekommene Passage abzureißen und neue Geschäfts- und Wohnnutzungen unterzubringen. Der Siegerentwurf wurde September 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt. Den Geschäften in der Passage wurde die Räume gekündigt um die Pläne umzusetzen. Es gab jedoch Verzögerungen und mindestens einen Mieter, der sich den Kündigungen widersetzte.
Der private Investor hat schließlich nicht geschafft, seine Pläne umzusetzen und wurde insolvent. Dies wurde im März 2024 der Öffentlichkeit bekannt.
Die Stadt hat durch den Kauf des Grundstückes einen drohenden weiteren jahrelangen Stillstand an dieser Stelle verhindert, und eröffnet u.a. dem Gymnasium Kleine Burg als Eigentümer der Immobilien nun dringend notwendige Erweiterungsmöglichkeiten. Ohne das aktive Eingreifen der Verwaltung wäre es hier offenbar nicht zu einer Weiterentwicklung gekommen, die ich sehr begrüße.
Frank Graffstedt
is a member of parliament Rat der Stadt
SPD, last edited on 10/25/2025
I decline.
Vorab-Hinweis:
Die SPD-Ratsfraktion Braunschweig hat sich intensiv mit der Zukunft der Burgpassage und dem Neubau der Stiftshöfe befasst. Die nachfolgende Stellungnahme stellt die einheitliche Position der Fraktion dar.
Zur Petition:
Dass viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger eine emotionale Verbindung zur alten Burgpassage hatten bzw. haben, ist gut nachvollziehbar. Dennoch war sie in ihrer Konzeption und Architektur ein Produkt der 1980er- und 1990er-Jahre und in dieser Form nicht mehr zeitgemäß.
Der zuletzt offensichtliche Leerstand in der Burgpassage war ein Zeichen der sich wandelnden Konsumgesellschaft – ihr Konzept war schon seit Langem überholt. Passagen dieser Art sind geschlossene, künstlich wirkende Räume mit wenig Tageslicht, wenig Grün und geringer städtebaulicher Offenheit. Dies ist heute nicht mehr gefragt. Menschen suchen mittlerweile authentische, offene Stadträume mit Atmosphäre, Begegnung und urbanem Flair. Auch der Wunsch nach Erlebnis, Lokalität und Identität ist gestiegen – sterile Umgebungen mit Ladenketten passen nicht mehr ins Bild. In ihrer alten Form war die Burgpassage ein Beispiel dafür, was Kommunen drohen kann, wenn sie nicht rechtzeitig mit der Zeit gehen und nicht bereit sind, mutig zu investieren sowie neue Konzepte zu erproben.
Die neuen Stiftshöfe werden mit ihrem Nutzungsmix neues Leben in die Innenstadt bringen: Es entstehen Wohnfläche, Angebote für den Tourismus und mehr Raum für das Gymnasium Kleine Burg. Aus der ehemaligen Burgpassage wird ein Ort, der Menschen in die Innenstadt zieht und Braunschweig zugleich für Investoren attraktiv macht. Denn heute zählen Erlebnis, Begegnung, Nachhaltigkeit und Vielfalt – und dafür müssen Innenstädte neu gedacht werden: vom Einkaufsort zum Lebensraum.
Aus all diesen Gründen hat sich der Rat der Stadt parteiübergreifend mit großer Mehrheit für die neuen Stiftshöfe ausgesprochen; der Abriss der Burgpassage ist bereits weit fortgeschritten. Lassen Sie uns gemeinsam in die Zukunft blicken – für ein modernes Braunschweig mit einer lebendigen Innenstadt.
Sonja Lerche
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SPD, last edited on 10/24/2025
I decline.
Dass viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger eine emotionale Verbindung zur alten Burgpassage hatten bzw. haben, ist gut nachvollziehbar. Dennoch war sie in ihrer Konzeption und Architektur ein Produkt der 1980er- und 1990er-Jahre und in dieser Form nicht mehr zeitgemäß.
Der zuletzt offensichtliche Leerstand in der Burgpassage war ein Zeichen der sich wandelnden Konsumgesellschaft – ihr Konzept war schon seit Langem überholt. Passagen dieser Art sind geschlossene, künstlich wirkende Räume mit wenig Tageslicht, wenig Grün und geringer städtebaulicher Offenheit. Dies ist heute nicht mehr gefragt. Menschen suchen mittlerweile authentische, offene Stadträume mit Atmosphäre, Begegnung und urbanem Flair. Auch der Wunsch nach Erlebnis, Lokalität und Identität ist gestiegen – sterile Umgebungen mit Ladenketten passen nicht mehr ins Bild. In ihrer alten Form war die Burgpassage ein Beispiel dafür, was Kommunen drohen kann, wenn sie nicht rechtzeitig mit der Zeit gehen und nicht bereit sind, mutig zu investieren sowie neue Konzepte zu erproben.
Die neuen Stiftshöfe werden mit ihrem Nutzungsmix neues Leben in die Innenstadt bringen: Es entstehen Wohnfläche, Angebote für den Tourismus und mehr Raum für das Gymnasium Kleine Burg. Aus der ehemaligen Burgpassage wird ein Ort, der Menschen in die Innenstadt zieht und Braunschweig zugleich für Investoren attraktiv macht. Denn heute zählen Erlebnis, Begegnung, Nachhaltigkeit und Vielfalt – und dafür müssen Innenstädte neu gedacht werden: vom Einkaufsort zum Lebensraum.
Aus all diesen Gründen hat sich der Rat der Stadt parteiübergreifend mit großer Mehrheit für die neuen Stiftshöfe ausgesprochen; der Abriss der Burgpassage ist bereits weit fortgeschritten. Lassen Sie uns gemeinsam in die Zukunft blicken – für ein modernes Braunschweig mit einer lebendigen Innenstadt.
Bastian Swalve
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SPD, last edited on 10/20/2025
I decline.
Vorab-Hinweis:
Die SPD-Ratsfraktion Braunschweig hat sich intensiv mit der Zukunft der Burgpassage und dem Neubau der Stiftshöfe befasst. Die nachfolgende Stellungnahme stellt die einheitliche Position der Fraktion dar.
Zur Petition:
Dass viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger eine emotionale Verbindung zur alten Burgpassage hatten bzw. haben, ist gut nachvollziehbar. Dennoch war sie in ihrer Konzeption und Architektur ein Produkt der 1980er- und 1990er-Jahre und in dieser Form nicht mehr zeitgemäß.
Der zuletzt offensichtliche Leerstand in der Burgpassage war ein Zeichen der sich wandelnden Konsumgesellschaft – ihr Konzept war schon seit Langem überholt. Passagen dieser Art sind geschlossene, künstlich wirkende Räume mit wenig Tageslicht, wenig Grün und geringer städtebaulicher Offenheit. Dies ist heute nicht mehr gefragt. Menschen suchen mittlerweile authentische, offene Stadträume mit Atmosphäre, Begegnung und urbanem Flair. Auch der Wunsch nach Erlebnis, Lokalität und Identität ist gestiegen – sterile Umgebungen mit Ladenketten passen nicht mehr ins Bild. In ihrer alten Form war die Burgpassage ein Beispiel dafür, was Kommunen drohen kann, wenn sie nicht rechtzeitig mit der Zeit gehen und nicht bereit sind, mutig zu investieren sowie neue Konzepte zu erproben.
Die neuen Stiftshöfe werden mit ihrem Nutzungsmix neues Leben in die Innenstadt bringen: Es entstehen Wohnfläche, Angebote für den Tourismus und mehr Raum für das Gymnasium Kleine Burg. Aus der ehemaligen Burgpassage wird ein Ort, der Menschen in die Innenstadt zieht und Braunschweig zugleich für Investoren attraktiv macht. Denn heute zählen Erlebnis, Begegnung, Nachhaltigkeit und Vielfalt – und dafür müssen Innenstädte neu gedacht werden: vom Einkaufsort zum Lebensraum.
Aus all diesen Gründen hat sich der Rat der Stadt parteiübergreifend mit großer Mehrheit für die neuen Stiftshöfe ausgesprochen; der Abriss der Burgpassage ist bereits weit fortgeschritten. Lassen Sie uns gemeinsam in die Zukunft blicken – für ein modernes Braunschweig mit einer lebendigen Innenstadt.
Annette Schütze
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SPD, last edited on 10/17/2025
I decline.
Vorab-Hinweis:
Die SPD-Ratsfraktion Braunschweig hat sich intensiv mit der Zukunft der Burgpassage und dem Neubau der Stiftshöfe befasst. Die nachfolgende Stellungnahme stellt die einheitliche Position der Fraktion dar.
Zur Petition:
Dass viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger eine emotionale Verbindung zur alten Burgpassage hatten bzw. haben, ist gut nachvollziehbar. Dennoch war sie in ihrer Konzeption und Architektur ein Produkt der 1980er- und 1990er-Jahre und in dieser Form nicht mehr zeitgemäß.
Der zuletzt offensichtliche Leerstand in der Burgpassage war ein Zeichen der sich wandelnden Konsumgesellschaft – ihr Konzept war schon seit Langem überholt. Passagen dieser Art sind geschlossene, künstlich wirkende Räume mit wenig Tageslicht, wenig Grün und geringer städtebaulicher Offenheit. Dies ist heute nicht mehr gefragt. Menschen suchen mittlerweile authentische, offene Stadträume mit Atmosphäre, Begegnung und urbanem Flair. Auch der Wunsch nach Erlebnis, Lokalität und Identität ist gestiegen – sterile Umgebungen mit Ladenketten passen nicht mehr ins Bild. In ihrer alten Form war die Burgpassage ein Beispiel dafür, was Kommunen drohen kann, wenn sie nicht rechtzeitig mit der Zeit gehen und nicht bereit sind, mutig zu investieren sowie neue Konzepte zu erproben.
Die neuen Stiftshöfe werden mit ihrem Nutzungsmix neues Leben in die Innenstadt bringen: Es entstehen Wohnfläche, Angebote für den Tourismus und mehr Raum für das Gymnasium Kleine Burg. Aus der ehemaligen Burgpassage wird ein Ort, der Menschen in die Innenstadt zieht und Braunschweig zugleich für Investoren attraktiv macht. Denn heute zählen Erlebnis, Begegnung, Nachhaltigkeit und Vielfalt – und dafür müssen Innenstädte neu gedacht werden: vom Einkaufsort zum Lebensraum.
Aus all diesen Gründen hat sich der Rat der Stadt parteiübergreifend mit großer Mehrheit für die neuen Stiftshöfe ausgesprochen; der Abriss der Burgpassage ist bereits weit fortgeschritten. Lassen Sie uns gemeinsam in die Zukunft blicken – für ein modernes Braunschweig mit einer lebendigen Innenstadt.
Frank Flake
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SPD, last edited on 10/16/2025
I decline.
Vorab-Hinweis:
Die SPD-Ratsfraktion Braunschweig hat sich intensiv mit der Zukunft der Burgpassage und dem Neubau der Stiftshöfe befasst. Die nachfolgende Stellungnahme stellt die einheitliche Position der Fraktion dar.
Zur Petition:
Dass viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger eine emotionale Verbindung zur alten Burgpassage hatten bzw. haben, ist gut nachvollziehbar. Dennoch war sie in ihrer Konzeption und Architektur ein Produkt der 1980er und 1990er Jahre und in dieser Form nicht mehr zeitgemäß.
Der zuletzt offensichtliche Leerstand in der Burgpassage war ein Zeichen der sich wandelnden Konsumgesellschaft – ihr Konzept war schon seit Langem überholt. Passagen dieser Art sind geschlossene, künstlich wirkende Räume mit wenig Tageslicht, wenig Grün und geringer städtebaulicher Offenheit. Dies ist heute nicht mehr gefragt. Menschen suchen mittlerweile authentische, offene Stadträume mit Atmosphäre, Begegnung und urbanem Flair. Auch der Wunsch nach Erlebnis, Lokalität und Identität ist gestiegen – sterile Umgebungen mit Ladenketten passen nicht mehr ins Bild. In ihrer alten Form war die Burgpassage ein Beispiel dafür, was Kommunen drohen kann, wenn sie nicht rechtzeitig mit der Zeit gehen und nicht bereit sind, mutig zu investieren sowie neue Konzepte zu erproben.
Die neuen Stiftshöfe werden mit ihrem Nutzungsmix neues Leben in die Innenstadt bringen: Es entstehen Wohnfläche, Angebote für den Tourismus und mehr Raum für das Gymnasium Kleine Burg. Aus der ehemaligen Burgpassage wird ein Ort, der Menschen in die Innenstadt zieht und Braunschweig zugleich für Investoren attraktiv macht. Denn heute zählen Erlebnis, Begegnung, Nachhaltigkeit und Vielfalt – und dafür müssen Innenstädte neu gedacht werden: vom Einkaufsort zum Lebensraum.
Aus all diesen Gründen hat sich der Rat der Stadt parteiübergreifend mit großer Mehrheit für die neuen Stiftshöfe ausgesprochen; der Abriss der Burgpassage ist bereits weit fortgeschritten. Lassen Sie uns gemeinsam in die Zukunft blicken – für ein modernes Braunschweig mit einer lebendigen Innenstadt.
Susanne Hahn
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SPD, last edited on 10/16/2025
I decline.
Vorab-Hinweis:
Die SPD-Ratsfraktion Braunschweig hat sich intensiv mit der Zukunft der Burgpassage und dem Neubau der Stiftshöfe befasst. Die nachfolgende Stellungnahme stellt die einheitliche Position der Fraktion dar.
Zur Petition:
Dass viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger eine emotionale Verbindung zur alten Burgpassage hatten bzw. haben, ist gut nachvollziehbar. Dennoch war sie in ihrer Konzeption und Architektur ein Produkt der 1980er- und 1990er-Jahre und in dieser Form nicht mehr zeitgemäß.
Der zuletzt offensichtliche Leerstand in der Burgpassage war ein Zeichen der sich wandelnden Konsumgesellschaft – ihr Konzept war schon seit Langem überholt. Passagen dieser Art sind geschlossene, künstlich wirkende Räume mit wenig Tageslicht, wenig Grün und geringer städtebaulicher Offenheit. Dies ist heute nicht mehr gefragt. Menschen suchen mittlerweile authentische, offene Stadträume mit Atmosphäre, Begegnung und urbanem Flair. Auch der Wunsch nach Erlebnis, Lokalität und Identität ist gestiegen – sterile Umgebungen mit Ladenketten passen nicht mehr ins Bild. In ihrer alten Form war die Burgpassage ein Beispiel dafür, was Kommunen drohen kann, wenn sie nicht rechtzeitig mit der Zeit gehen und nicht bereit sind, mutig zu investieren sowie neue Konzepte zu erproben.
Die neuen Stiftshöfe werden mit ihrem Nutzungsmix neues Leben in die Innenstadt bringen: Es entstehen Wohnfläche, Angebote für den Tourismus und mehr Raum für das Gymnasium Kleine Burg. Aus der ehemaligen Burgpassage wird ein Ort, der Menschen in die Innenstadt zieht und Braunschweig zugleich für Investoren attraktiv macht. Denn heute zählen Erlebnis, Begegnung, Nachhaltigkeit und Vielfalt – und dafür müssen Innenstädte neu gedacht werden: vom Einkaufsort zum Lebensraum.
Aus all diesen Gründen hat sich der Rat der Stadt parteiübergreifend mit großer Mehrheit für die neuen Stiftshöfe ausgesprochen; der Abriss der Burgpassage ist bereits weit fortgeschritten. Lassen Sie uns gemeinsam in die Zukunft blicken – für ein modernes Braunschweig mit einer lebendigen Innenstadt.
Michel Winckler
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SPD, last edited on 09/27/2025
I decline.
I support a public hearing in the technical committee.
Der Abriss der Burgpassage ist sinnvoll und schließt eine Wunde in der Innenstadt, für über 10 Jahre kein privater Investor eine Lösung gefunden hat. Durch die städtische Gesellschaft wurde eine tragfähige Lösung erarbeitet, die alle Interessen der Innenstadt berücksichtigt. Aber es gibt in der Stadt auch Menschen, die der Meinung sind, dass der Status quo reicht und man sich die alte Passage so wie sie ist weiter anschauen sollte. Alle „Lösungsansätze“ aus dieser Richtung waren aber für mich und die Mehrheit der Entscheider nicht überzeugend.
Michaline Saxel
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Die FRAKTION. BS
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Anke Schneider
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Silke Arning
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Sabine Bartsch
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BIBS
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Robert Glogowski
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fraktionslos
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Andrea Hillner
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Dr. Elke Flake
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Dr. Burkhard Plinke
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Thomas Behrens
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Gisela Ohnesorge
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Leonore Köhler
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Felix Bach
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Helge Böttcher
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Bianca Braunschweig
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Rabea Göring
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Rochus Jonas
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Gordon Schnepel
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Aniko Glogowski-Merten
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Christiane Jaschinski-Gaus
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Frank Täubert
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Thorsten Wendt
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Lisa-Marie Jalyschko
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Sabine Kluth
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Christoph Bratmann
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Annegret Ihbe
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Kai-Uwe Bratschke
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Anke Kaphammel
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Thorsten Köster
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