Region: Solingen

STOPPT die Zerstörung der Natur / Gegen Gewerbe auf dem Schrodtberg + Sportplatz Stöcken in Solingen

Petition richtet sich an:
Rat der Stadt Solingen, vertreten durch den Oberbürgermeister

933 Unterschriften

45 %
719 von 1.600 für Quorum in Solingen Solingen

933 Unterschriften

45 %
719 von 1.600 für Quorum in Solingen Solingen
  1. Gestartet Oktober 2025
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Rat der Stadt Solingen, vertreten durch den Oberbürgermeister

Unsere Forderung an den Rat der Stadt Solingen,

  • der (uns bislang unbekannnten) expansionswilligen Firma einen anderen Standort auf den ausreichend zur Verfügung stehenden Industriebrachen anzubieten

  • von einer Versiegelung der Landschaft zwischen der Hofschaft Schrodtberg und der Ansiedlung Stöcken, die einen natürlichen Grüngürtel zum Tal der Wupper bildet, aus Klimaschutzgründen abzusehen und darüber einen neuen Beschluss zu fassen

Begründung

Der Schrodtberg und der alte Sportplatz Stöcken sind Flächen, die vor 20 Jahren von der Stadt Solingen als Gewerbegebiet ausgewiesen und seitdem nicht als solches genutzt wurden. Ca. 4,8 ha dieser Fläche wird weiterhin als landwirtschaftliches Anbaugebiet genutzt. Der ehemalige Sportplatz hat eine Fläche von ca. 1,1ha und gehörte zum Rasspe-Gelände. Dieser Sportplatz wird seit über 30 Jahren nicht mehr für den Sport genutzt und hat sich mittlerweile vielfältig renaturiert. Die Fläche wird an drei Seiten von unterschiedlichen Baumarten und Alter eingegrenzt. Die Bäume haben eine Höhe von mindesten 10 bis 20 Meter oder teilweise sogar höher. Auf dem Sportplatz wachsen auch junge Bäume wie Eichen und Buchen. Alle diese Bäume sorgen gerade auch in den Sommermonaten für ein angenehmes Klima in dem angrenzenden Wohngebiet Stöcken und den beiden Gewerbehallen (Stöcken 45-47 und Stöcken 65) in unmittelbarer Nachbarschaft. Die restliche Fläche ist mit einer Wiese und Klettpflanzen bewachsen. Der Sportplatz ist auch ein Lebensraum für viele Tiere wie Rotwild, Vogelarten, Insekten wie auch die Grillen, die sich ja bevorzugt in ökologisch wertvollen Gebieten ansiedeln. Auch für den Fall, dass der Schrodtberg keine besonders schützenswerten Tiere und Pflanzen beherbergen sollte, spielt er aus unserer Sicht eine wichtige Rolle für den Klimaschutz in Solingen und Umgebung, insbesondere wo es laut aktueller Zeitungsberichtserstattung in Stadtmitte und in Ohligs an Bäumen und Schatten fehlt und hier nach Lösungen gesucht wird.
 
Lt. einem parteiübergreifendem Ratsbeschluss vom 3.7.2025 will die Stadt Solingen mit einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan gem. §12 Baugesetzbuch prüfen, ob sich ein der Öffentlichkeit unbekanntes namhaftes Solinger Unternehmen dort ansiedeln kann. Die Prüfung erfolgt entgegen der bisherigen Absprache aller Parteien, aus Gründen des Klimaschutzes zuerst brachliegende und alte, ungenutzte Gewerbeflächen zu vermarkten. In unmittelbarer Nähe des Schrodtberges befindet sich das ca. 6,6 ha große Rasspe-Gelände, das dabei nach unserer Information nicht berücksichtigt bzw. angeboten wurde. Diese Fläche kann aber mittlerweile vermarktet werden, weil die Stadt Solingen hierzu im Oktober 2025 mit einem Förderbescheid der Bezirksregierung Düsseldorf in Höhe von ca. 3,2 Mio.€ rechnen kann (Solinger Morgenpost vom 21.7.2025).
 
Die Solinger Politik hält nach unserer Information den Schrotberg für ökologisch nicht wertvoll. Die Rats-Entscheidung vom 3.7.2025 wurde vielfach auf „Hörensagen“ getroffen. Es wurde versäumt, sich persönlich über den ökologischen Zustand des Geländes zu informieren. Hierzu liegt uns auch eine entsprechende Aussage von einem Ratsmitglied der Grünen vor.
Weiterhin ist zu befürchten, dass nach einer Erschließung des Sportplatzes eine weitere Bebauung der bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche in Zukunft folgen wird! 
 
Mit Blick auf den Artikel in der Rheinischen Post (Stadtpost Remscheid) vom 23.09.25 zum Protest gegen die geplante Umwandlung von Erdbeerfeldern in Gewerbeflächen in Bergisch Born sehen wir unsere Forderung für den Schrodtberg unterstützt. Hierin kommt Frau Anja Bierwirth, Leiterin des Forschungsbereichs Stadtwandel beim Wuppertal Institut zu Wort:“…. Unternehmen ließen sich auch im Bestand ansiedeln. „Dieses Klein-Klein ist lästig. Aber wir denken, wir müssten immer neue Flächen ausweisen. Der Expansionsgedanke ist der Killer für jeglichen Flächenschutz und Klimaziele.“… „Eigentlich müssten die Städte mehr entsiegeln, als neu zu versiegeln, um sich an den Klimawandel anzupassen.“ … (Zitatende)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Klaus Karmann, Solingen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.10.2025
Sammlung endet: 31.12.2026
Region: Solingen
Kategorie: Umwelt

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Am 1. September 2026 berichtet das Solinger Tageblatt unter der Überschrift „Gewerbegebiet Fürkeltrath II – Warum Firmen noch Jahre warten müssen“ über die geplante Entwicklung der Gewerbegebiete Fürkeltrath II und Schrodtberg. Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) fordert mehr Tempo und verlangt die parallele Entwicklung beider Gewerbegebiete.
     
    Doch der zu Ende gehende Sommer 2026 hat uns eindringlich vor Augen geführt, wohin der fortschreitende Klimawandel führt: Hitze, Überhitzung und zunehmende Extremwetterereignisse werden zur unmittelbaren Gefahr für unsere Lebensqualität.
     
    Gerade deshalb darf es jetzt kein „Weiter so“ geben!
     
    Die Alternative liegt auf der Hand: Brachflächen reaktivieren statt Natur zerstören.

    Jede weitere Versiegelung wertvoller Freiflächen wie Schrodtberg und Fürkeltrath II nimmt unserer Stadt genau das, was sie in Zeiten zunehmender Hitze dringend braucht: Grünflächen, Kaltluftentstehungsgebiete, Versickerungsflächen und natürliche Klimaschutzräume.
     
    Die IHK argumentiert, neue Gewerbegebiete stärkten die Wirtschaftskraft und schafften Arbeitsplätze.
     
    Doch wir fragen: Was nützt wirtschaftliches Wachstum, wenn gleichzeitig unsere natürlichen Lebensgrundlagen zerstört werden?
     
    Die Folgekosten von Hitze, Hochwasser, Klimaanpassung und zunehmender Umweltbelastung werden am Ende von Kommunen, Wirtschaft und damit von uns allen – den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern – getragen.

    Natur ist kein Hindernis für wirtschaftliche Entwicklung. Natur ist ihre Grundlage.
     
    Eine zukunftsfähige Wirtschaft braucht lebenswerte Städte, gesunde Menschen und eine intakte Umwelt. Wer heute Grünflächen unwiederbringlich versiegelt, spart vielleicht kurzfristig Zeit – aber wir alle bezahlen langfristig einen sehr hohen Preis.
     
    🌱 Deshalb brauchen wir ein Umdenken – in der Politik und in der Wirtschaft.
    Unsere Petition für den Erhalt von Schrodtberg und dem alten Sportplatz Stöcken geht deshalb in die Verlängerung:
     
    📢 Wir haben das Ende der Unterschriftensammlung einmalig bis zum 31.12.2026 verlängert.
     
    Damit geben wir noch mehr Menschen die Möglichkeit, sich unserer Forderung anzuschließen und ein klares Zeichen zu setzen:
     
    JA zu einer lebenswerten Zukunft.
    JA zum Schutz unserer Natur. JA zur Nutzung bereits versiegelter und brachliegender Flächen.
    NEIN zur weiteren Zerstörung unserer Freiflächen.
     
    Unsere Kinder und Enkelkinder haben ein Recht auf eine lebenswerte Stadt. Helfen Sie mit, dieses Recht zu bewahren!
     
    🌿 Schrodtberg und Fürkeltrath II dürfen nicht zur nächsten versiegelten Fläche werden.
     
    Jetzt bitte weiter werben und gemeinsam ein Zeichen für ein Umdenken setzen!

    Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  • Hallo zusammen,

    ein wichtiger Beitrag zum Klima- und Naturschutz ist der Erhalt alter Bäume. Der diesjährige Sommer hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Bäume insbesondere als natürlicher Hitzeschutz sind.

    Aktuell gibt es eine Petition für den Erhalt alter Bäume in Solingen-Gräfrath. Mit einer Unterschrift können wir dieses Anliegen unterstützen und gemeinsam ein Zeichen für den Klima- und Naturschutz setzen.

    Vielen Dank für eure Unterstützung!

    https://www.openpetition.de/petition/online/herr-oberbuergermeister-schuetzen-sie-unersetzliche-baeume-in-solingen#

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    der Sommer 2026 mit seinen starken Hitzeperioden und der langanhaltenden Dürre hat eindrücklich gezeigt, vor welchen Herausforderungen wir durch den fortschreitenden Klimawandel stehen. Gleichzeitig wird deutlich, dass die bisherige Politik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene nicht ausreicht, um die Ursachen des Klimawandels wirksam zu begrenzen und unsere Städte ausreichend auf die Folgen vorzubereiten.

    Aus diesem Grund bitte ich Euch noch einmal um Unterstützung unserer Petition auf openPetition „Gegen Gewerbe auf dem Schrodtberg und ehemaligen Sportplatz Stöcken – STOPPT die Zerstörung der Natur“

    Bitte teilt diesen Aufruf mit Euren Familien, Freundinnen und Freunden sowie Bekannten – per E-Mail, in den sozialen Medien oder auch persönlich – und macht auf unser Anliegen aufmerksam.
    Vielleicht hat der diesjährige, noch nicht zu Ende gegangene Sommer dazu beigetragen, die Bedeutung und Dringlichkeit des Klimawandels noch einmal stärker ins Bewusstsein zu rücken.

    Unsere Petition kann noch bis zum 4. Oktober 2026 unterzeichnet werden und befindet sich damit im Endspurt. Bitte helft mit, möglichst viele Menschen zu erreichen und zu überzeugen.

    Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder in Zukunft eine lebenswerte Landschaft vorfinden.

    Vielen Dank für Eure Unterstützung!

    Herzliche Grüße

Warum Menschen unterschreiben

Versiegelung stoppen!

Es. Gibt genug Flächen ohne die Natur zu zerstören der Sportplatz sollte erhalten bleiben

Umwelt, Natur, Klima - wichtig für die Zukunft

Bin selber durch schlechte städtische Planungsleistung mehrfach über Jahre betroffen gewesen, zuletzt durch das Projekt Greeen in Wald, davor durch den Neubau der Südumgehung Wald. Bin selber Ingenieur und habe an städtebaulichen Planungen in Düsseldorf und Bonn mitgewirkt. Kein Vergleich zu Solingen!
Nur ein aktuelles Vorhaben: Welche Stadt diskutiert ernsthaft den Abriss des Theaters, um dort eine Feuerwache zu bauen? Eine hirnrissige Diskussion.
Eine traurige Erkenntnis, gleichgültig in welchen Stadtteil man schaut, Solingen kann es einfach nicht.

Irgendwann muss man damit anfangen Flächen zu entsiegeln und zusätzliche Grünflächen zu schaffen. Da macht es keinen Sinn, aus Profitgier oder anderen Gründen, weiter fleißig wertvolle Flächen zu zerstören.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern