STOPPT die Zerstörung der Natur / Gegen Gewerbe auf dem Schrodtberg + Sportplatz Stöcken in Solingen

Petition richtet sich an
Rat der Stadt Solingen, vertreten durch den Oberbürgermeister

784 Unterschriften

78 %
1.000 für Sammelziel

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  1. Gestartet Oktober 2025
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Rat der Stadt Solingen, vertreten durch den Oberbürgermeister

Unsere Forderung an den Rat der Stadt Solingen,

  • der (uns bislang unbekannnten) expansionswilligen Firma einen anderen Standort auf den ausreichend zur Verfügung stehenden Industriebrachen anzubieten

  • von einer Versiegelung der Landschaft zwischen der Hofschaft Schrodtberg und der Ansiedlung Stöcken, die einen natürlichen Grüngürtel zum Tal der Wupper bildet, aus Klimaschutzgründen abzusehen und darüber einen neuen Beschluss zu fassen

Begründung

Der Schrodtberg und der alte Sportplatz Stöcken sind Flächen, die vor 20 Jahren von der Stadt Solingen als Gewerbegebiet ausgewiesen und seitdem nicht als solches genutzt wurden. Ca. 4,8 ha dieser Fläche wird weiterhin als landwirtschaftliches Anbaugebiet genutzt. Der ehemalige Sportplatz hat eine Fläche von ca. 1,1ha und gehörte zum Rasspe-Gelände. Dieser Sportplatz wird seit über 30 Jahren nicht mehr für den Sport genutzt und hat sich mittlerweile vielfältig renaturiert. Die Fläche wird an drei Seiten von unterschiedlichen Baumarten und Alter eingegrenzt. Die Bäume haben eine Höhe von mindesten 10 bis 20 Meter oder teilweise sogar höher. Auf dem Sportplatz wachsen auch junge Bäume wie Eichen und Buchen. Alle diese Bäume sorgen gerade auch in den Sommermonaten für ein angenehmes Klima in dem angrenzenden Wohngebiet Stöcken und den beiden Gewerbehallen (Stöcken 45-47 und Stöcken 65) in unmittelbarer Nachbarschaft. Die restliche Fläche ist mit einer Wiese und Klettpflanzen bewachsen. Der Sportplatz ist auch ein Lebensraum für viele Tiere wie Rotwild, Vogelarten, Insekten wie auch die Grillen, die sich ja bevorzugt in ökologisch wertvollen Gebieten ansiedeln. Auch für den Fall, dass der Schrodtberg keine besonders schützenswerten Tiere und Pflanzen beherbergen sollte, spielt er aus unserer Sicht eine wichtige Rolle für den Klimaschutz in Solingen und Umgebung, insbesondere wo es laut aktueller Zeitungsberichtserstattung in Stadtmitte und in Ohligs an Bäumen und Schatten fehlt und hier nach Lösungen gesucht wird.
 
Lt. einem parteiübergreifendem Ratsbeschluss vom 3.7.2025 will die Stadt Solingen mit einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan gem. §12 Baugesetzbuch prüfen, ob sich ein der Öffentlichkeit unbekanntes namhaftes Solinger Unternehmen dort ansiedeln kann. Die Prüfung erfolgt entgegen der bisherigen Absprache aller Parteien, aus Gründen des Klimaschutzes zuerst brachliegende und alte, ungenutzte Gewerbeflächen zu vermarkten. In unmittelbarer Nähe des Schrodtberges befindet sich das ca. 6,6 ha große Rasspe-Gelände, das dabei nach unserer Information nicht berücksichtigt bzw. angeboten wurde. Diese Fläche kann aber mittlerweile vermarktet werden, weil die Stadt Solingen hierzu im Oktober 2025 mit einem Förderbescheid der Bezirksregierung Düsseldorf in Höhe von ca. 3,2 Mio.€ rechnen kann (Solinger Morgenpost vom 21.7.2025).
 
Die Solinger Politik hält nach unserer Information den Schrotberg für ökologisch nicht wertvoll. Die Rats-Entscheidung vom 3.7.2025 wurde vielfach auf „Hörensagen“ getroffen. Es wurde versäumt, sich persönlich über den ökologischen Zustand des Geländes zu informieren. Hierzu liegt uns auch eine entsprechende Aussage von einem Ratsmitglied der Grünen vor.
Weiterhin ist zu befürchten, dass nach einer Erschließung des Sportplatzes eine weitere Bebauung der bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche in Zukunft folgen wird! 
 
Mit Blick auf den Artikel in der Rheinischen Post (Stadtpost Remscheid) vom 23.09.25 zum Protest gegen die geplante Umwandlung von Erdbeerfeldern in Gewerbeflächen in Bergisch Born sehen wir unsere Forderung für den Schrodtberg unterstützt. Hierin kommt Frau Anja Bierwirth, Leiterin des Forschungsbereichs Stadtwandel beim Wuppertal Institut zu Wort:“…. Unternehmen ließen sich auch im Bestand ansiedeln. „Dieses Klein-Klein ist lästig. Aber wir denken, wir müssten immer neue Flächen ausweisen. Der Expansionsgedanke ist der Killer für jeglichen Flächenschutz und Klimaziele.“… „Eigentlich müssten die Städte mehr entsiegeln, als neu zu versiegeln, um sich an den Klimawandel anzupassen.“ … (Zitatende)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Klaus Karmann, Solingen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.10.2025
Sammlung endet: 04.10.2026
Region: Solingen-Mitte
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
     
    das Klimabündnis Solingen wird gemäß §24 der Gemeindeordnung NRW einen Bürgerantrag an den Rat der Stadt Solingen stellen.
     
    Ziel dieses Antrags ist es, weitere Versiegelungen von Grünland sowie landwirtschaftlichen Flächen zu verhindern. Darüber hinaus sollen die Planungen für Gewerbegebiete in den Flächen Fürkeltrath II, Piepersberg-West und Schrodtberg gestoppt und stattdessen als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen werden.
    Für die Einreichung dieses Bürgerantrags werden händische Unterschriften auf Papier benötigt. Das Klimabündnis Solingen sammelt diese an folgenden Terminen:
     
    -         8.Mai 2026 / Feierabendmarkt Ohligs / 16 Uhr bis 21 Uhr
    -         11.Juli 2026 / Trassenfest / Maltesergrund / 15 Uhr bis 21 Uhr
     
    Weitere Möglichkeiten zur Unterschrift gibt es in der „Gläsernen Werkstatt“, Hauptstr. 61-63, 42651 Solingen an folgenden Tagen:
     
    -         7.Mai 2026 ab 17 Uhr / Veranstaltung „Solarstromspeicher“
    -         8.Mai 2026 ab 18:30 Uhr / Veranstaltung „Menschenrecht von Anfang an!“
    -         16.Mai 2026 ab 11 Uhr / Veranstaltung „Genusstag 2026“
    -         3.Juli 2026 ab 15:30 Uhr / Veranstaltung „Solinger Tag des Ehrenamts“
     
    Mit diesen Aktionen unterstützt das Klimabündnis Solingen unsere Petition und unser gemeinsames Anliegen. Es wäre daher sehr hilfreich, wenn möglichst viele Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unserer Petition auch diesen Bürgerantrag unterschreiben.
     
    Den vollständigen Bürgerantrag findet Ihr im Anhang.
     
    Vielen Dank für Eure weitere Unterstützung für eine lebenswerte Zukunft.

  • Hallo Unterstützer,

    bitte nehmt Euch 15 Minuten Zeit.

    Lest den „Letter from the Earth“ bei Parents 4 Future Solingen.

    www.p4f-solingen.de/V7-5LetterfromtheEarthmitHandlungsoptionen

    Es geht um unsere Zukunft. Um die Welt, in der wir leben wollen.
    Vor allem geht es um die junge Generation:
    Das hier betrifft das Leben unserer Kinder und Enkelkider. Deren Zukunft. Deren Erde.

    Bitte motiviert diese Generation!

    Wenn Ihr etwas tun wollt, fangt klein an:

    👉 Teilt diesen Hilferuf.
    👉 Sprecht darüber.
    👉 Werdet laut.

    Jede Stimme zählt. Jede Entscheidung macht einen Unterschied.

    Jetzt ist der Moment.
  • In der Ratssitzung der Stadt Solingen am 5. März 2026 wurde der "Masterplan Arbeit und Wirtschaft" beschlossen. Damit soll nicht nur - wie bisher - der alte Sportplatz Stöcken, sondern die gesamte Fläche Schrodtberg (und Fürkeltrath II) als Gewerbegebiet entwickelt werden.
     
    Der Beschluss erfolgte mit 59 Ja-Stimmen und 13 Gegenstimmen.
     
    Der Investor für den alten Sportplatz Stöcken ist weiterhin nicht öffentlich bekannt.
     
    Für unsere Petition ändert dieser Ratsbeschluss nichts: Wir setzen unseren Einsatz gegen die Zerstörung der Natur fort und sammeln weiter Unterschriften. Jede Unterstützung zählt. Wir geben nicht auf und werben aktiv dafür, dass möglichst viele Menschen die Petition unterzeichnen.

Warum Menschen unterschreiben

Ohne eine gesunde Natur kann auch der Mensch nicht (über-)leben!

Iris Brückner

Es ist mein Umfeld
Ausserdem gibt es schon viel zu viele versiegelte Flächen

Wir sind sehr gerne in dem Gebiet.
Hier gibt es noch viele Greifvögel, aber auch Wild.
Mann muss nicht unbedingt weit fahren mit um in der Natur zu sein.
Unsere Kinder brauchen die Natur.

Ich wohne dort und mir ist wichtig, daß die ursprüngliche Natur erhalten bleibt. Ich kenne die Umgebung seit meiner Kindheit.

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