Weg damit - bundesweite Abschaffung der Leih-E-Roller!

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

55 Unterschriften

0 %
54 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

55 Unterschriften

0 %
54 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland
  1. Gestartet 21.04.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

  • Die überwiegende Mehrheit nutzt sie nicht.
  • Die überwiegende Mehrheit stört sich an regelwidriger Fahrweise und Abstellung.
  • Die überwiegende Mehrheit ist gefährdet.
  • Unfallzahlen vor allem mit Nicht-Nutzern steigen alarmierend!

Begründung

Unfallzahlen steigen: Im vergangenen Jahr verunglückten ALLEIN IN NRW 3900 Menschen durch/mit einem Leih-E-Roller, wurden verletzt oder gar getötet (Ruhr Nachrichten, 18.4.2026). 30 Prozent der Unfälle sind Alleinunfälle (s. ebd.). D.h.: In 70 PROZENT DER UNFÄLLE SIND UNSCHULDIGE VERKEHRSTEILNEHMER BETROFFEN!

Vor allem Unter-14-Jährige, die die Roller noch gar nicht nutzen dürfen, sind überproportional betroffen: 566 sind verunglückt, im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 72 Prozent! Die Leih-E-Roller werden überwiegend von jungen männlichen Erwachsenen genutzt (Die Altersgruppen der 18-bis 29-Jährigen und 30- bis 39-Jährigen sind besonders stark vertreten (39 % bzw. 28 % - DIfU - Deutsches Institut für Urbanistik, 2022).

Laut DIfU war der Großteil der Nutzer in 2022 berufstätig und gebildet (40% Hochschulabschluss). Wie erklärt sich da meine persönliche Wahrnehmung, dass die Rollerfahrer oftmals SEHR jung sind und gegen jede gängige Verkehrsregel verstoßen? Sie fahren auf Gehsteigen, auf Radwegen entgegen der Fahrtrichtung, durch Wartende an Haltestellen, über rote Ampeln, oft zu Zweit sogar zu Dritt etc.

Die Roller werden ausgesprochen häufig irgendwo abgestellt oder hingeworfen (bundesweit sichtbar, unzählige Fotos im Netz) - möglicherweise von Ärgerlichen auch umgestoßen. Sie stellen eine immense Gefahr für Sehbehinderte dar, weil sie falsch geparkt sind (sagen 97%), weil sie auf Geh- und Radwegen fahren (sagen 91%) (alle Zahlen DIfU 2022).

Leih-E-Roller sollen die Lücke von Endhaltestelle zu Zielort schließen - wie erklärt es sich, dass sie in Parks und Wäldern, mitten auf Wiesen stehen, Einfahrten versperren und sogar in Flüssen und Seen liegen??? Bei der "letzten Meile" von der immer wieder die Rede ist, müsste es sich in Deutschland ja um den letzten Kilometer handeln.

Ist es jungen Menschen nicht zuzumuten, 1000 Meter nach Hause zu laufen? Warum wird die gesamte Gesellschaft mit einem weiteren, m.E. nach völlig überflüssigen Verkehrsmittel belastet, das die Mehrheit nicht nutzt? Warum werden vor allem Ältere (Rollator, Rollstuhl!) und (Seh)Behinderte dieser Gefahr ausgesetzt? Warum müssen ALLE den oftmals regelwidrig abgestellten Rollern sogar auf Straßen ausweichen, weil die Gehwege versperrt sind? Warum wird in einem Land, in dem ein Großteil der Bevölkerung zu Übergewicht neigt, ein weiteres, ausschließlich Bequemlichkeit förderndes Fahrzeug auf den Markt geworfen, für dessen Herstellung wertvolle Ressourcen verschwendet werden? Warum werden anstatt der Leih-E-Roller nicht zusätzliche Leihräder - ohne elektrischen Antrieb (!) zur Verfügung gestellt? Damit lassen sich tatsächlich auch der oder die letzten Kilometer zum Zielort bewältigen und der Volksgesundheit wäre damit auf Nutzer UND Nicht-

Nutzerseite gedient! Deshalb: Bundesweite Abschaffung der Leih-E.Roller sofort!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Anke Ulke, Dortmund

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.04.2026
Sammlung endet: 20.10.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Verkehr

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Warum Menschen unterschreiben

Weil dringend Handlungsbedarf besteht.
Durch verantwortungslosen Umgang mit E-Rollern sind andere Verkehrsteilnehmer immer häufiger stark unfallgefährdet !
Außerdem werden sie häufig so rücksichtslos aufgestellt, dass man als Fußgänger zum Hürdenlauf gezwungen wird !

Weil viel zu unvorsichtig mit den Roller umgegangen wird. Regelmäßig fällt so ein Roller gegen die Fassade die dann einen Schaden in der wärmedämmung hat. Desweiteren werden diese Roller wild abgestellt so das man meisten nicht mehr über den Gehweg passt mit zb einem Kinderwagen oder ältere Menschen mit rolator

Diese Roller sind viel zu gefährlich, wenn Leute keinen Führerschein haben und sich nicht an Regeln halten. Sie fahren oft auf der falschen Seite, zu zweit, viel zu schnell! Die Roller stehen überall im Weg. Unsere Jugend kann ruhig mal ein paar Meter laufen!

Warum müssen die so schnell sein?
Das sich die wenigsten an Regeln halten - geschenkt, aber allein schon die Selbstgefährdung!!! Und die Solidargemeinschaft muß es bezahlen und gemeckert wird dann auch. Abschaffen von der zumindest die Geschwindigkeit REDUZIEREN und wir haben weniger Kosten und mehr Zufriedenheit. Es geht primär darum von A nach B zu kommen und nicht darum Geschwindigkeitsrekord zu brechen! Weniger Geschwindigkeit - weniger Unfälle! Mehr Zeit zu reagieren . Und konsequent ahnden! Mehrheitlich scheinen die Roller zu zweit benutzt zu werden. Mal anfangen konsequent zu sein - hilft ungemein respektiert zu werden. So nimmt sich keiner von den Deliquenten die öffentliche Sicherheit ernst. Aber wehe es trifft sie selber!

E Roller sind gefährlich da Fahrer*innen mit zu hoher Geschwindigkeit fahren. Sie schaffen es in bestimmten Situationen nicht zu bremsen. Das ist rücksichtslos vor allem Fussgängern und Tieren gegenüber.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern