Wir brauchen den Bus! Für eine verlässliche Anbindung von Pellingen und Franzenheim nach Konz

Petition richtet sich an:
Der Landkreis Trier-Saarburg

417 Unterschriften

24 %
363 von 1.500 für Quorum in Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Trier-Saarburg

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24 %
363 von 1.500 für Quorum in Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Trier-Saarburg
  1. Gestartet Juni 2026
  2. Sammlung noch > 8 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Der Landkreis Trier-Saarburg

Wir fordern den Verkehrsverbund Region Trier (VRT) und die Kreisverwaltung Trier-Saarburg auf, die Busanbindung zwischen den Gemeinden Pellingen, Franzenheim und dem Knotenpunkt Konz grundlegend und zeitnah auszubauen.

Wir benötigen dringend ein verlässliches Basisangebot mit regelmäßigen Fahrzeiten von Montag bis einschließlich Samstag. Die Fahrpläne müssen dabei zwingend an die Abfahrts- und Ankunftszeiten der Regionalzüge am Konzer Bahnhof (insbesondere in Richtung Luxemburg und Saarburg) gekoppelt werden.

Begründung


Die aktuelle ÖPNV-Situation in Pellingen und Franzenheim schließt weite Teile der Bevölkerung von einer flexiblen und klimafreundlichen Mobilität aus. Wir sind regelrecht gezwungen, für jede Kleinigkeit das Auto zu nutzen. Ein Ausbau der Linie ist aus folgenden Gründen unverzichtbar:

  • Grenzgänger und Berufspendler: In unseren Gemeinden leben viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die täglich nach Luxemburg pendeln. Konz ist der entscheidende Knotenpunkt für den Zugverkehr dorthin. Ohne eine Busverbindung, die morgens und nachmittags verlässlich an die Zugfahrpläne in Konz andockt, ist ein Umstieg auf den ÖPNV für Pendler schlichtweg unmöglich.
  • Schülerinnen, Schüler und Jugendliche: Wer weiterführende Schulen in Saarburg besucht, ist auf den Knotenpunkt Konz angewiesen. Die schlechte Anbindung ist für junge Menschen eine enorme Belastung. Auch für Jugendliche ab der 8. Klasse, die beispielsweise selbstständig zu einem Schulpraktikum in regionalen Handwerksbetrieben oder der Medizintechnik pendeln müssen, fehlt eine verlässliche Anbindung. Sie sind völlig abhängig vom "Elterntaxi", was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Eltern massiv erschwert.
  • Nahversorgung und Alltag in Konz: Konz ist unser wichtigstes Zentrum für Einkäufe des täglichen Bedarfs, Fachärzte und Behördengänge. Gerade für ältere Menschen oder Personen ohne Pkw in Pellingen und Franzenheim bedeutet das Fehlen eines Samstags-Busses und regelmäßiger Verbindungen unter der Woche einen herben Verlust an Lebensqualität und Selbstständigkeit.
  • Zusammenhalt der Gemeinden: Auch Franzenheim leidet massiv unter der schlechten Taktung. Eine gemeinsame, gut geplante Linienführung würde direkt zwei Ortschaften entscheidend aufwerten und den Verkehr auf der B268 entlasten.

Wir wollen nicht länger abgehängt sein. Eine Mobilitätswende funktioniert nur, wenn auch der ländliche Raum ein praktikables Angebot erhält. Bitte unterstützen Sie unser Anliegen mit Ihrer Unterschrift!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Pawel Sukimski, Pellingen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.06.2026
Sammlung endet: 20.12.2026
Region: Landkreis Trier-Saarburg
Kategorie: Soziales

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    ich möchte Sie über das Ergebnis unseres Gesprächs bei der Kreisverwaltung informieren.

    Was erreicht wurde
    Am 4. September 2026 kam es auf Einladung von Ortsbürgermeister Andreas Steier zu einem Gespräch in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg. Teilnehmer waren neben Herrn Steier Bürgermeister Guido Wacht (VG Konz) und Herr Stephan Schmitz-Wenzel, bei der Kreisverwaltung für den ÖPNV zuständig.
    Alle Beteiligten haben den Bedarf ausdrücklich anerkannt: Die bestehenden Fahrpläne bilden die heutige Lebensrealität in Pellingen und Franzenheim nicht mehr ab. Anerkannt wurde auch der Bedarf an zusätzlichen Verbindungen nach Trier und an Samstagen.
    Herr Steier hat vorgeschlagen, statt neuer Linien bestehende Verbindungen zu erweitern: Ein Bus aus Franzenheim, der heute im Pellinger Industriegebiet wendet, könnte künftig eine Schleife über Pellingen fahren und weiter nach Trier. Herr Schmitz-Wenzel hat diesen Weg als die einfacher umsetzbare Lösung bezeichnet.
    Der VRT wird den Bedarf in unseren Ortsgemeinden demnächst erheben. Die Neuplanung der kommenden Verkehrsverträge – sie werden für jeweils zehn Jahre vergeben – beginnt im April 2028. Pellingen und Franzenheim werden dafür von den Gemeinden offiziell angemeldet.
    Was offen bleibt
    Eine kurzfristige Angebotsausweitung ist derzeit nicht darstellbar. Die Gründe sind objektiv und betreffen die gesamte Branche: fehlendes Fahrpersonal, fehlende Fahrzeuge, enge Budgets. Hinzu kommt, dass die zu erwartende Auslastung bisher nicht belastbar bekannt ist – auch deshalb ist die kommende Bedarfserhebung entscheidend.
    Das Verfahren ist damit eröffnet, das Ergebnis ist nicht entschieden.
    Wie es weitergeht

    • Ich übermittle den Beteiligten ein Ergebnisprotokoll, damit die Zusagen schriftlich festgehalten sind.
    • Die Ergebnisse unserer Haushaltsbefragung reiche ich bei der Kreisverwaltung ein, damit sie in die Bedarfserhebung einfließen.
    • Franzenheim gehört zur Verbandsgemeinde Trier-Land, die beim Termin nicht vertreten war. Ich sorge dafür, dass das Anliegen auch dort offiziell ankommt.
    • Sobald es Neues gibt, melde ich mich hier wieder.

    Danke
    416 Unterschriften und 84 ausgefüllte Fragebögen haben gezeigt, dass hinter diesem Anliegen Menschen stehen. Ohne diese Zahlen hätte an diesem Tisch niemand über unsere Dörfer gesprochen. Eine davon hat im Gespräch besonders gewirkt: Nicht eine einzige befragte Person hat angegeben, den Bus niemals nutzen zu wollen.
    Herzlichen Dank Ihnen allen. Wir bleiben dran.
    Mit herzlichen Grüßen
    Pawel Sukimski


  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    unsere gemeinsame Arbeit der letzten Wochen zahlt sich aus: Wir sind vom Papier an den Tisch der Entscheidungsträger gekommen.
    Am kommenden Freitag, dem 4. September 2026, bin ich offiziell zu einem Gespräch in die Kreisverwaltung Trier-Saarburg eingeladen. Teilnehmen werden Bürgermeister Guido Wacht (Stadt und VG Konz), unser Pellinger Ortsbürgermeister Andreas Steier sowie der für den ÖPNV zuständige Vertreter der Kreisverwaltung. Dass sich alle gemeinsam Zeit für unser Anliegen nehmen, ist ein großer Erfolg für unsere Initiative — und dafür möchte ich mich schon jetzt ausdrücklich bedanken.
    Mit leeren Händen gehe ich nicht in dieses Gespräch. Dank eurer Mithilfe bei der Haushaltsbefragung habe ich die Antworten von 83 Haushalten aus Pellingen und Franzenheim im Gepäck — und die Zahlen sind eindeutig:

    • Kein einziger Haushalt hat angegeben, den Bus gar nicht nutzen zu wollen.
    • 55,4 % würden ihn täglich nutzen.
    • 79,5 % brauchen Fahrten am späten Nachmittag und am Abend — genau dort, wo der Fahrplan heute die größte Lücke hat.

    Auf dieser Grundlage lege ich einen konkreten, pragmatischen Vorschlag auf den Tisch: fünf zusätzliche, gezielt gelegte Fahrten pro Tag, zunächst befristet erprobt und umgesetzt über Angebote, die es im VRT bereits gibt. Also keine teure Dauerlösung ins Blaue hinein, sondern ein Angebot, das sich am tatsächlichen Bedarf orientiert.
    Drückt mir für Freitag die Daumen! ✊
    Eure Unterschriften haben diese Tür überhaupt erst geöffnet. Jede weitere Unterschrift ist ein zusätzlicher Beleg dafür, wie groß der Bedarf in unseren Dörfern wirklich ist. Bitte teilt die Petition in den verbleibenden Tagen noch einmal in der Nachbarschaft und in euren WhatsApp-Gruppen:
    👉 openpetition.org/hkhsx
    Am Wochenende melde ich mich mit einem Bericht, wie das Gespräch gelaufen ist.
    Herzliche Grüße und danke für euren tollen Zusammenhalt!

    Euer Pawel Sukimski

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    diese Woche hat unserer Initiative nochmal einen gewaltigen Schub gegeben!
    1. Gemeinsame Sache mit Franzenheim Am Dienstagabend (18.08.) war ich zu Gast im Gemeinderat in Franzenheim, um unsere Petition und die aktuellen Umfrage-Ergebnisse vorzustellen. Das Feedback war überragend: Der Gemeinderat und die Anwesenden stehen voll hinter uns! Franzenheim will und braucht – genau wie wir in Pellingen – diese direkte Busverbindung nach Konz. Wenn zwei Dörfer absolut einig an einem Strang ziehen, wird unsere gemeinsame Stimme bei der Verbandsgemeinde und beim VRT gleich doppelt so laut gehört!
    2. Warum wir das machen: Mehr als nur ein Bus Dass es bei unserem Anliegen um viel mehr geht als "nur" um Schulwege, hat mir in den letzten Tagen unser Unterstützer Sascha Nink in einer großartigen Nachricht geschrieben, die ich (mit seiner Erlaubnis) hier gerne mit euch teile.
    Er bringt das Problem unserer fehlenden Infrastruktur perfekt auf den Punkt: Die mangelnde Busanbindung zwingt fast jeden Durchschnittshaushalt bei uns dazu, zwingend einen Zweitwagen anzuschaffen. Ob Pendeln zur Arbeit oder die abendliche Freizeitgestaltung – ohne eigenes Auto geht praktisch nichts.
    Ein zeitgemäßer ÖPNV wäre nicht nur ein längst überfälliger Beitrag zum Klimaschutz, sondern bedeutet vor allem echte Lebensqualität und Unabhängigkeit. Das gilt besonders für Familien, die finanziell entlastet werden (Stichwort Zweitwagen), für Jugendliche und natürlich für Menschen, die im Alter vielleicht nicht mehr selbst hinter dem Steuer sitzen können oder wollen.
    Wir kämpfen hier also für die Zukunftsfähigkeit unserer beiden Dörfer!
    Lasst uns diesen tollen Schwung aus dem Franzenheimer Gemeinderat jetzt nutzen. Wenn ihr Leute aus Franzenheim oder Pellingen kennt, die noch nicht unterschrieben haben: Jetzt ist der Moment!
    👉 Bitte teilt den Link weiterhin fleißig: openpetition.org/hkhsx
    Danke für euren tollen Zusammenhalt!
    Herzliche Grüße,
    Pawel Sukimski

Noch kein PRO Argument.

spätestens im Rentenalter, wenn man auf einen Bus angewiesen ist, um selbstständig zu bleiben. Der Auslöser mag persönlich sein, aber der Nutzen ist für das ganze Dorf.

Warum Menschen unterschreiben

Weil meine Mutter auf den Bus angewiesen ist.

Mehr mit öffentlichen Verkehrsmittel fahren zu können z.b in Pluwig läuft der Busverbindung sehr gut nur in Franzenheim und Pellingen leider nicht.

Bitte um Nachbesserung öffentlichen Verkehrsmittel wie Bus auch an Ferien

Brauche eine Besserung Busverbindung um mobiler zu sein

Gute Busverbindungen sind wichtig.
Nicht jeder hat ein Auto

Um die Möglichkeit zu haben, mit dem Zug von Konz nach Trier zu fahren zu anderen Zeiten, als die Linie 235, die ich regelmäßig nutze. Aber auch für nicht mobile Menschen für Arztbesuche oder Verwaltungsbesuche sowie Einkaufstätigkeiten.

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