Neuigkeiten
-
Ein riesiges DANKESCHÖN an 1.850 Mitstreiter!
am 18.07.2026Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
unsere Petition läuft in zwei Tagen aus, und ich möchte mich von ganzem Herzen bei jedem Einzelnen von euch bedanken. 1.850 Unterschriften – das ist ein großartiges Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Region.
Auch wenn das formelle Quorum nicht ganz erreicht wurde und die Politik die aktuellen Preise leider erst einmal bis zum Ende des Jahres mitträgt, so wurden wir gehört.
Der Geschäftsführer des Zweckverbandes wurde aufgrund unseres Drucks bereits offiziell in die Bezirksvertretung 8 eingeladen, und wir haben das Thema in die Medien gebracht. Dieser Erfolg gehört ganz allein euch!
Die Gebühren bleiben vorerst, aber der Stein ist ins Rollen gebracht. Es bleibt jedoch mehr als fraglich, ob die Rechnung des Zweckverbandes am Ende wirklich aufgehen wird – oder ob die Quittung dafür noch folgt.
Vielen Dank für euren tollen Einsatz, jede Unterschrift und eure großartige Unterstützung!
Herzliche Grüße
Claudia Warken -
„Der Streit um die Parkgebühren beschäftigt mittlerweile auch die Politiker der Bezirksvertretung 8. In einem gemeinsamen Antrag haben CDU, Grüne und FDP in die Wege geleitet, dass der Geschäftsführer des Unterbacher Sees zum Gespräch eingeladen wird. Mit dem Ziel, sowohl über die geplanten Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Naherholungsgebietes zu sprechen als auch vor dem Hintergrund der Petition die Parkgebührenregelung zu thematisieren. Ein Termin für diesen Austausch steht bisher nicht fest.“
Ein kurzes Wort von mir dazu:
Dieser Erfolg gehört euch!!!
Ich möchte mich ganz herzlich bei jedem Einzelnen von euch für die bisherigen Unterschriften und die Unterstützung bedanken. -
Der Zweckverband äußert sich erneut in der NRZ
am 28.02.2026In der NRZ äußerte sich der Geschäftsführer des Zweckverbandes, Christoph Schlupkothen, zur Kritik an den gestiegenen Parkgebühren. Die wesentlichen Punkte seiner Argumentation sind:
Die Gratis-Stunde: Herr Schlupkothen betont, dass die erste Stunde Parken weiterhin kostenlos bleibt. Er begründet dies damit, dass man Besuchern entgegenkommen wolle, die nur „kurz etwas zu erledigen“ haben, für eine "kurze Gassi Runde mit dem Hund" oder „jemanden bringen oder abholen möchte". Wer länger bleibe, solle über den Tagessatz die Infrastruktur mitfinanzieren.
Mit im Fokus das Strandbad: Laut Verband sei der Tagessatz für alle ab der ersten Stunde von 4,00 Euro ein „solidarischer Akt“, um u.a. eine Kostenerhöhung für das Parken der Badegäste zu vermeiden. „Wenn jeder seinen Teil beiträgt, so wie das überall im Leben ist, dann können wir diesen schönen Ort für uns alle zukunftsfähig machen,“ so Herr Schlupkothen.
Wirtschaftlicher Druck: Aufgrund massiv gestiegener Kosten für Energie, Personal und Material sei der alte Tarif von 2,00 Euro nicht mehr haltbar, um den See „zukunftsfähig“ zu betreiben. Es gehe hierbei nicht um Luxus, sondern um die reine Existenzsicherung des Betriebs.
Der See ist kein Drive-in, sondern Lebensqualität!
Den See als einen Ort für „Kurze Erledigungen" abzutun, zeigt, wie wenig man die Bedürfnisse der Menschen vor Ort im Blick hat.
Der See ist kein Parkplatz für Erledigungen: Die vom Verband so hervorgehobene Gratis-Stunde mag zum Abholen oder Bringen reichen – vielleicht auch für eine kurze Gassi-Runde mit dem Hund - aber der Unterbacher See ist ein Erholungsgebiet, kein Supermarkt. Wer sich dort bewegt, spazieren geht oder joggt, „erledigt“ nichts in 60 Minuten. Eine bewusste Auszeit in der Natur braucht Zeit.
Die „75-Minuten-Falle“: Eine See-Umrundung dauert im Schnitt 75 bis 90 Minuten. Damit schnappt die Falle für fast jeden Alltags-Besucher und Erholungssuchenden sofort zu. Wir werden gezwungen, den vollen Tagessatz zu zahlen, nur weil wir uns an der frischen Luft bewegen wollen.
Ganzjahres-Besucher sind kein saisonales Anhängsel: Die ansässigen Betriebe leben das ganze Jahr über von den Gästen, die für einen gezielten Besuch kommen. Wenn der Kaffee, der Spaziergang oder die Runde Sport durch 4,00 Euro Parkkosten künstlich verteuert wird, schadet das genau der Infrastruktur, die der Verband schützen will. Die Bäder sind nur saisonal offen – Sportler, Spaziergänger und die Gäste der Betriebe sind das ganze Jahr über da. Sie sind das Rückgrat des Sees und werden nun am härtesten bestraft.
Faire Staffelung statt Pauschal-Abkasse: Sollen hier Badegäste und Alltags-Besucher/Erholungssuchende gegeneinander "aufgerechnet" werden? "Entweder wir erhöhen das Parken für alle oder wir müssen das Parken für Badegäste teurer machen?" (Der Preis für die Schwimmbäder ist mit 5,50 € übrigens auch erhöht worden).
Wir fordern keine Geschenke, sondern ein gerechtes Staffelmodell! Für einen ganzen Tag sind 4 Euro Parkgebühren vielleicht verhältnismäßig – aber dass eine Parkdauer von 61 Minuten exakt genauso viel kostet wie ein Aufenthalt von 10 Stunden, lässt sich kaum mit realen nutzungsabhängigen Kosten rechtfertigen. Das trifft vor allem diejenigen, die den See als täglichen Erholungsraum nutzen, unverhältnismäßig hart. Wer für seine tägliche Dosis Bewegung kommt oder die Betriebe nutzt, sollte nicht mit dem gleichen Betrag belastet werden.
Fazit: Naherholung muss für alle bezahlbar bleiben und darf nicht durch starre Pauschalpreise zur sozialen Hürde werden.