Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Menschen- und Bürgerechte sehen keine Fähihkeiten als Voraussetzungen vor.
16jährige sind in Berlin in Parteien, in polit. Organisationen und in Bezirksschülerausschüssen und im Landesschülerausschuss aktiv. Zu behaupten, sie dürften nicht an Wahlen teilnehmen, weil ihnen eine nicht näher bezeichnete Fähigkeit fehle ist a) falsch, weil sie nach jeder Entwicklungspsychologie sehr wohl dazu fähig sind, polit. Entscheidungen zu treffen (vgl. U-18-Wahl) und b) undemokratisch und irrelevant, weil bestimmte Fähigkeiten für die Ausübung von Menschen- und Bürgerrechren nicht erforderlich sind. Der Artikel 21 der Menschenrechte sieht keine Alterseinschränkungen vor.
Quelle: www.grin.com/de/e-book/146385/duerfen-wir-kindern-das-wahlrecht-vorenthalten
0 Gegenargumente Widersprechen
Haben Jugendliche denn überhaupt genug politisches Wissen? Auch Erwachsene müssen vor der Wahl nicht nachweisen, ob sie politisch gebildet sind. Daher kann auch bei Jugendlichen die politische Bildung nicht als Kriterium für das Wahlrecht herangezogen werden. Zudem steigt das Interesse an einer Sache, wenn man dabei mitmachen darf - das Wahlrecht stärkt also das Interesse an politischer Bildung.
2 Gegenargumente Anzeigen
Im Zivil- und Strafrecht werden junge Menschen unter 18 Jahren ja auch anders behandelt! Die Altersgrenzen im Zivil- und Strafrecht stellen einen Schutz junger Menschen dar, Wahlen sind aber nichts, wovor junge Menschen geschützt werden müssten. Zudem unterscheidet sich das Wahlrecht vom Deliktrecht grundsätzlich darin, dass im Deliktrecht auch bei Erwachsenen die Einsichtsfähigkeit ein generelles Kriterium, das die Schuld vermindern kann, darstellt.
2 Gegenargumente Anzeigen
Sind Jugendliche denn überhaupt schon reif genug, um eine verantwortliche Entscheidung zu treffen? Renommierte Jugendforscher_innen, wie bspw. Klaus Hurrelmann, der Autor der letzten Shell-Jugendstudien, machen seit langem deutlich, dass Jugendliche mit 16 Jahren heute die nötige persönliche Reife, das politische Wissen und das Interesse haben, um eine Wahlentscheidung treffen zu können.
0 Gegenargumente Widersprechen
Ist nicht zu befürchten, dass Jugendliche nicht „vernünftig“ wählen? Die vermeintliche „Vernünftigkeit“ entscheidet nicht über das Wahlrecht bei Erwachsenen. Erwachsene haben auch das Recht, „unvernünftig“ zu wählen. Daher kann eine angeblich fehlende „Vernünftigkeit“ kein Grund sein, Jugendliche vom Wahlrecht auszuschließen. Projekte der Politischen Bildung, wie beispielsweise das Projekt U18 machen zudem deutlich, dass Jugendliche in Berlin sehr genau überlegen, wen sie wählen würden – und dass das Ergebnis nicht grundsätzlich von dem Wahlergebnis bei Erwachsenen abweicht.
0 Gegenargumente Widersprechen
Sind Jugendliche nicht zu leicht von Eltern oder der Werbung beeinflussbar? Auch bei Erwachsenen wird nicht gefragt, ob sie leichter oder schwerer beeinflussbar sind. Daher kann eine angeblich leichtere Beeinflussbarkeit auch kein Argument gegen eine Absenkung des Wahlalters sein. Die Jugendforschung zeigt zudem, dass ab einem Alter von etwa 12 Jahren der Einfluss der Eltern auf die Entscheidungen von Kindern und Jugendlichen deutlich nachlässt und stattdessen Gleichaltrige eine viel höhere Bedeutung haben.
0 Gegenargumente Widersprechen
    Recht der Kinder bis unter 18 Jahren!!!!
kenne super viele Kinder auch unter 16 Jahren, die sich mehr Gedanken um die Politik machen als manch*e Erwachsere*r, der zur Wahl geht und keinen blassen Dunst hat. Wer das Wahlalter hochsetzt hat bestimmt Angst vor Machtverlust bzw. diese teilen zu sollen . Keine Angst - junge Menschen beißen nicht- sie sagen nur anders deutlich was sie von der Mehrheitspolitik halten. Ach ja, da gäbe es noch die VN Rechte der Kinder, die im Artikel 12 den Kindeswillen und im Artikel 13 Informations- und Meinungsfreiheit sowie 15 Versammlungsfreiheit benennen und seit über 25 Jahren einfaches Bundesrecht
Quelle: VN Konvention über die Rechte der Kinder-http://www.kinderrechtskonvention.info/beruecksichtigung-der-meinung-des-kindes-3518/
0 Gegenargumente Widersprechen

Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Sozialutopie
Hier geht es lediglich um Stimmenmaximierung am linken politischen Rand - es ist ja nunmal bekannt, der junge Mensch wählt im jugendlichen Überschwang zu 90% linksgrün. Leicht zu durchschauender Versuch, die Machtverhältnisse weiter in die gewünschte Richtung, nämlich die der Auftraggeber der aufgeführten "Erhebungen" zu verschieben. Gegenvorschlag: Raufsetzen des Wahlalters auf 21. Warum? Es ist in der breiten Masse der Kinder und Jugendlichen keinerlei Entwicklung zu immer früher einsetzender persönlicher Reife und gesellschaftspolitischer Kompetenz erkennbar - das Gegenteil ist der Fall
0 Gegenargumente Widersprechen
    Erstmal Einkommensteuern zahlen und volljährig werden ...
Kinder lassen sich auch mit ner Tüte Haribo ködern ... mit 16 wählen können, ist einfach nur Quatsch. Das Wahlalter auf 21 Jahre festzusetzen wäre auch völlig ok.
4 Gegenargumente Anzeigen
In der jetzigen Situation im Lande das Wahlalter herabzusetzen, vergrößert lediglich die Anzahl an Menschen, die sich von gebrochenen Wahlversprechen enttäuscht werden können. Bevor wir über sowas nachdenken, sollten wir erstmal den Politapparat austauschen. Mit dem ist nämlich keine Demokratie zu machen.
0 Gegenargumente Widersprechen
"DÜRFEN mit 16 arbeiten" - Ausrede-früher MUSSTEN sie da schon lange arbeiten. "sind straf und religionsmündig" - Hier fehlt das entscheidene Wort "BEGRENZT" es gilt jugendstrafrecht und schadhafte religionen insbesondere dem politischen islam, müssen eltern nicht hinnehmen und dürfen kindern nicht aufgezwungen werden. u18er dürfen auch nur begrenzt geschäfte tätigen und ihre eltern haften dafür... diese scheinargumente die hier gebracht werden, sind nur nebelkerzen, die von der beabsichtigten betrügerisch-manipulativen "Anti AfD Front" Erweiterung seitens LinksGrün ablenken sollen.
0 Gegenargumente Widersprechen