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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Das Ehrenamt
Eine Ehrliche Frage: Was wäre der Staat ohne das Ehrenamt? Was Will der Staat wirklich ohne Ehrenamt machen? Jeder der eins oder auch sogar zwei Ehrenämter bewältigt verbringt sehr sehr viel Zeit und Kosten für das umfangreiche Amt. Dies alles kann man schon gar nicht mehr alles allein auf zwei Din A4 Zettel fest halten. Unglaublich ist die Kraft und meist auch Geduld, die man da an den Tag legen muss. Ich finde jeder andere solle sich mal ein Bild machen, was alles hinter einem Ehrenamt steht. Die Arbeit den aufrecht halt einer Hilfsorganisation. Dabei spreche ich auf eins meiner Ehrenämter an. Es sind unter anderem die wichtigen Lebensrettende Maßnahmen und Einsätze wobei viele sich auch in Lebensgefahr bringen können, was wiederum nicht passieren darf. Aber auch gut Ausgebildetem Personal kann es auch schief gehen. Aber ein Punkt wird so gut wie in der Regel nie beachtet. Auch als Leiter und Helfer einer Hilfsorganisation versucht man natürlich andere Menschen und sogar Freunde dennoch von einem Ehrenamt zu überzeugen. Doch niemand rückt dort wirklich nach. Und in vielen Bereichen sehe ich es schon kommen, will später niemand mehr ein Ehrenamt machen. Sowie der Medizinische Bereich wo Leute echt rackern müssen wie im Rettungsdienst sowie im Krankenhaus das Personal sich Nächte um die Ohren schlägt aber trotz der UNTERBEZAHLUNG immer und immer wieder doch Spaß an der Sache zu haben. Ohne das Ehrenamt? Vorstellbar?
Quelle: Dominic T.
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Im Katastrophenschutz werden den Einsatzkräften zwar die meisten Materialien gestellt, jedoch einige wichtige oder optimalere Materialen muss sich der Ehrenamtliche für teilweise sehr teures Geld kaufen. Zusätzlich fallen die Waschkosten der Einsatzkleidung an. Hier wäre die Möglichkeit für Absetzung dieser Kosten ein sehr großer Schritt. Die gekauften Ausrüstungsgegenstände sollten natürlich ausschließlich für das jeweilige Ehrenamt verwendtbar sein.
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Das Ehrenamt ist eine sehr gute Sache. Der Artikel beschreibt es treffend. Ein ehrenamtlicher Helfer verbringt sehr viele Stunden in der Woche, im Monat/ im Jahr damit seinen Verein zu unterstützen. Das sind nicht nur die Einsätze an sich, die ein jeder Helfer vollbringt. Es sind unzählige Vorbereitungsstunden, Nachbereitungsstunden, Gespräche, Sandienste, Rufbereitschaften, Planungen von Veranstaltungen, Ausbildungen und Weiterbidungen, teilweise nicht im eigenen Landkreis, teilweise nicht nur 1 Tag oder 2 Tage...und es leiden der Hauptjob, die Familie, Freunde - was grds. mit keinem Geld der Welt zu ersetzen ist. In Zeiten in denen man teilweise 2 Hauptarbeitstellen braucht um einigermaßen über die Runden zu kommen, wäre ein Entgegenkommen eine ,,kleine, aber feine'' Wertschätzung.
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    Ehrenamt
Die in den "Contras" genannten Argumente treffen auf die wenigsten ehrenamtlich tätigen zu. In der Mehrzahl geht es um Ehrenamtliche, deren Aufwände wie Fahrtkosten etc. leicht erfassbar sind und über die Steuererklärung absetzbar sein könnten und müssten. Gegen die in dieser Petition genannten Forderungen zu argumentieren bedeutet nichts anderes als das Ehrenamt zu missachten.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Stichwort
Also ich finde die Idee generell gut und wichtig das Ehrenamt zu stärken und zu unterstützen. Ich bin mir nicht ganz sicher ob das der richtige Weg ist. Ich denke im Ehrenamt würde ich nochmal zwischen den BOS Ehrennämtern und den Vereinsämtern unterscheiden. Die BOS Angehörigen erbringen eine Vielzahl mehr an Stundenleistung (Ausbildung, Einsätze, Wartung der Gerätschaften usw.) also auch eher ungeregelte Zeiten, während ein Schiedsrichter doch eher seine gereegelte Zeiten hat. Ich habe zumindest noch keine Schiri Nachts um 3 uhr ein Spiel Pfeifen sehen. Ob wie gesagt das hier geforderte V
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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Die praktische Umsetzung ist nicht ohne weiteres möglich. 1. Beim bestätigen ehrenamtlich geleistete Stunden würde zu viel ausgenutzt und betrogen werden. 2. Der bürokratische Aufwand wäre enorm. 3. Unser Staat baut kaum auf ein System ehrenamtlicher Helfer auf. Auch wenn dies von offizieller Seit nie bestätigt werden würde, geht die Entwicklung eher hin zu einem System von aus Steuergeldern finanzierten Beschäftigten. 4. Nicht jedes Ehrenamt sollte gefördert werden
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    Jedes Ehrenamt gelic
Ehrenamtliches Engagement ist eine wichtige Säule unserer Solidargemeinschaft und notwendig für ein funktionierendes Gemeinwesen. Keine Frage: Dieses Engagement gehört anerkannt und auch entstandener Aufwand sollte erstattet werden. Aber es bleibt auch festzustellen, dass es einen Unterschied macht, ob jemand in der Freiwilligen Feuerwehr tätig ist oder im Vorstand eines Freizeitvereins. Soll in beiden Fällen eine steuerliche Gleichbehandlung erfolgen? Das steuerliche Geltendmachen von Aufwendungen bis hin zur Druckerpatrone eines Vereinsvorsitzenden würde den Wertekern des Ehrenamtes berühren
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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    Ehrenamt; Staat;
Ich sehe die große Gefahr, dass der Staat sich immer mehr und mehr aus Aufgaben zurückzieht, die staatliche Aufgaben sind. Dann wird ein Hohelied der Ehrenamtlichen gesungen, damit sie dieselben Leistungen kostenlos erbringen. Ehrenamtliches Engagement in allen Ehren (Bin selbst mehrfach aktiv.), aber der Staat soll dafür sorgen, dass gegen ein anständiges Gehalt die wichtigen sozialen Aufgaben im staatlichen Auftrag erfüllt werden.
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Ich bin selbst ehrenamtlich t?tig, ironischer Weise sowohl als Schiedsrichter, als auch als Einsatzkraft der freiwilligen Feuerwehr mit ansehnlichen Einsatzzahlen und damit durchaus bemerkbaren Kilometern. Trotzdem bin ich gegen diese Petition. Nicht etwas, weil ich gegen eine F?rderung des Ehrenamtes bin, im Gegenteil, aber - und das geht in meinen Augen unter - wir haben in Deutschland genug B?rokratie. Jetzt soll noch mehr dazu kommen? Belege ?ber gefahrene Kilometer, Spritrechnungen, Einkaufsbelege, dann die Diskussion ob man diesen oder jenen Ausr?stungsgegenstand nicht doch privat nutzt oder nutzen k?nnte. Oder die Fahrt zum Spielort nicht doch auch genutzt wurde, um eine Besorgung zu machen. Schiedsrichter bekommen bereits Aufwandsentsch?digungen durch die Vereine, dieses Prinzip muss ausgebaut werden, beispielsweise durch Zuwendungen an die Vereine, Organisationen, etc., damit diese angemessene Aufwandsentsch?digungen zahlen k?nnen und auch insofern eine Anpassung, als dass auch Schiedsrichterentgelte und sonstige Entsch?digungen, die nicht unter die ?bungsleiterpauschale fallen, mit von einem Freibetrag abgedeckt sind.
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    Falscher Ansatz
Es ist wohl nicht zwingend ein Kontra, für die gesamte Petition, aber ggf. einzelner Aspekte. Das Ehrenamt soll und muss gefördert und unterstützt werden, das kann man nun wirklich nicht abstreiten. Den Zeitaufwand entschädigen: In gewissen Maße zulässig, wenn es aber hier eher zu einer Entlohnung kommt, ist es kein Ehrenamt mehr Kosten direkt absetzbar? Hier stecken wieder viele große Fallen, ich denke, dass hier an der Stelle zum Großteil ausgenutzt wird. Der richtige Weg sollte über den Verein laufen, dieser sollte eine entsprechende Entschädigung bekommen und diese an den entsprechenden Ehrenamtler auch übergeben.
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    Stichwort
Ehrenamt beinhaltet das Wort Ehre und nicht steuerlich gefördert. Wenn man hierdurch einen finanziellen Gewinn erzielt ( Auch eine Ausgleichszahlung ist ein Gewinn ) dann ist es kein Ehrenamt mehr. Daher arbeitet für die Ehre oder lasst es!
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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Leider gibt es von unseren Politikern nur Lippenbekenntnisse wie toll wir ehrenamtlichen sind und dass das Ehrenamt wichtig ist. Doch in vielen Bereichen wird über die "Hintertür" das ehrenamtliche Engagement kaputt gemacht (siehe z.B. Ausschreibungen Rettungsdienst). Das ehrenamtliche Engagement braucht auch Anreize, sonst funktionierts nicht.
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Die ehrenamtliche leisten unendlich viel Stunden. Eine steuerliche Berücksichtigung bringt vielen Helferinnen und Helfern gar nichts, soweit sie noch nicht erwerbsfähig sind oder aus anderen Gründen keine Einnahmen (mehr) haben. Hier wäre eine Berücksichtigung bei der Rente sicherlich sinnvoll und eine Anerkennung der Lebensarbeitszeit. Sicherlich muss diskutiert werden, in welchem Umfang ehrenamtliche Tätigkeit für die Rente angerechnet wird.
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    Forderungen sind erfüllt
Die Forderungen sind unnötig, die Vereine müssten das eigentlich wissen, da diese Möglichkeiten schon lange bestehen: wenn man Ausgaben für einen Verein tätigt, sei es Ausrüstung, oder Fahrkosten, oder was auch immer, kann man von dem jeweiligen Verein eine Zuwendungsbestätigung bekommen für eine Aufwandsspende. Und die kann man dem Finanzamt vorlegen und steuermindernd geltend machen. Die investierte Zeit wird natürlich nicht angerechnet, die macht ja ein Ehrenamt aus.
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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    Pflichtaufgaben
Falscher Ansatz? Die Antwort von Frau Merkel ist heute schon klar, da seit Januar 2013 das "Ehrenamtsstärkungsgesetz ? Verbesserte Förderung für ehrenamtliches Engagement" gilt. Hier wurden u.a. verschiedene Beträge angehoben. Eine erneute Änderung des Gesetzes oder eine Ausdehnung der Förderung, wie in der Petition gefordert, wird somit kurzfristig nicht umgesetzt. Mir persönlich geht es nicht um die allgemeine Stärkung des Ehrenamts, sonder um die Mitglieder, die u. a. in der Nacht von 0 auf 100% Leistung umschalten müssen. Ich setzte mich gezielt für eine Stärkung aller ehrenamtlichen im "Blaulicht"-Vereinigungen ein. Dies geht aus der Petition nicht klar hervor.
Quelle: www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2013/04/Inhalte/Kapitel-3-Analysen/3-2-ehrenamtsstaerkungsgesetz.html
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    Stichwort
Ich finde diese Debatte sehr gut. Ich halte es in der Tat für wichtig für mehr Akzeptanz und Anerkennung zu werben. Ich höre immer wieder von der Wichtigkeit des Ehrenamt. Ja sicher. Ohne Frage einer der wichtigen Säulen unserer Gesellschaft. Aber ist es nicht vielmehr so, dass es auch Vorteile bringt. Zum einem das gute Gefühl an was ganz großem mit zu wirken, dass einer allein nie schaffen kann. Freundschaften die sich bilden und das privileg anderen Menschen oder Tieren oder bei anderem zu hellfen. Man tut dies freiwillig, für sich und seine mitmenschen. Klar kostet es Geld, Zeit und vi
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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Es nennt sich EHRENAMT!!! Man macht es der Ehre wegen und absolut freiwillig. Finanzielle Anreize sollten nicht das Ziel eines Ehrenamts sein. Entweder man macht es unentgeltlich oder man lässt es.
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