Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Danke "Bürger"meister!
Die politische Kaste scheint es sich nun vollends im dickem Hintern des Kapitals gemütlich eingerichtet zu haben! In Regensburg gar ohne Hoffnung auf Besserung - ganz im Gegenteil: nach langjährigen Shake-Hands mit den Immobilien-Amigos, der Wegbereitung eines der ungerechtesten Mietspiegel Deutschlands nun der neueste Streich: Ein komplettes Altersheim wird mit fadenscheinigen Argumenten deportiert, um wohl einem BIG-DEAL-VERKAUF in bester Grundstückslage den Weg frei zu machen. Was an dieser Stelle dann hochgezogen wird, ist für 85% der Bevölkerung wohl nicht zu bezahlen!
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    Stiftungen "rechnen" sich heute nicht mehr
Hier geht es um nichts anderes als ums große Geld in einem lukrativen Geschäft! Anstelle einer "Neusanierung" gibt es eine Verlagerung zu schlechteren Rahmenbedingungen, die auch noch einher geht mit einer Halbierung der Heim-Kapazität! Der Trend ist: Raus aus der Altstadt mit dem Wohltätigkeitsballast (siehe auch das Aus für das evang. Krankenhaus). Da wird dann auch gut nachgeholfen die Zahlen künstlich schlecht zu rechnen. Ohnehin fragwürdig: Stiftungen einem kapitalistischem Rating zu unterziehen.
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    Warum keine Offenheit?
so lange die Gründe für die Schließung nicht offen gelegt werden, d.h. das oder die Gutachten nicht eingesehen werden dürfen, so dass die genauen Kosten für Brandschutz und veränderte Pflegerahmenbedingungen von den allgemeinen Sanierungskosten, die eine weitere Nutzung des Hauses (egal in welcher Form) erfordert in ihrer Höhe klar werden, kann der Beschluss zur Schließung nicht einfach hingenommen werden, zumal damit ein drastischer Abbau an städtischen Pflegeplätzen verbunden ist!
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    Kosten, Sowieso-Kosten, gute Lage für Wohnheim
Zwar habe ich zu diesem Thema nicht die Infos, über die die Stadtsptze verfügt, aber eines scheint mir offensichtlich: der Umzug in das andere Heim erspart der Stadt keinesfalls 15 Mio. Zum einen kostet der Umzug selbst eine ganz schöne Summe. Zum anderen muss - ganz egal welche Nutzung später mal rein kommt - das Haus in jedem Fall für mehrere Mio Euro denkmal- und brandschutzgerecht saniert werden. Die hieraus entstehenden "Sowieso-Kosten" reduzieren den Sparbetrag sicher auf einen Betrag, der im unteren einstelligen Millionen-Bereich liegt. Das sollte die Stadt doch stemmen können!
Quelle: Eigener Text
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Wie blauäugig muss man sein um einerseits die wohl objektiv belegbaren Brandschutzmängel zu negieren und darüberhinaus anzunehmen, dass das Heim während anstehender Sanierungsmaßnahmen, im Raum steht die Summe von 15. Mio. Euro, weiterbetrieben werden könnte? Kein vernünftiger Mensch kann seinen pflegedürftigen Angehörigen eine Dauerbaustelle im Haus wohl ernsthaft zumuten wollen. Fakt ist also, dass der Umzug für einen erheblichen Zeitraum auch bei einem späteren Weiterbetrieb unausweichlich wäre.
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