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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Förderschulen Sprache sind für mich ein Teil der Inklusion. Durch die Arbeit der Förderschule Sprache und die Sprachheilkindergärten werden die sprach- und sprechbehinderten Kinder auf normale Regelschulen vorbereitet. Die Förderschule Sprache ist eine Durchgangsschule. Der Überwiegende Teil der Kinder wird nach der 2. oder 4. Klasse in normale Regelschulen zurückgeschult. Diese Schulform ist sinnvoll und sollte unbedingt erhalten werden.
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Mein Sohn ist Sprachbehindert und ich bin froh, dass er diese Schule besucht, auf der er gerade ist. Er lernt sehr gut, er bekommt genau die Förderung, die er braucht und er macht große Fortschritte! Vor rund 2 Jahren konnte er nur einen Bruchteil von dem, was er jetzt sprechen und verstehen kann! Das wäre auf einer Regelschule als "Inklusionskind" nicht der Fall, da die intensive Förderung fehlen würde. Ein Kind, das nicht oder wenig versteht, kann nicht lernen...
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Entwicklungsstörungen der Sprache lassen sich bei entsprechender fachlicher Expertise eines Sonderpädagogen vollständig beseitigen! Daher gelingt durch zeitlich begrenzte, hoch qualifizierte fachliche Sonderförderung die vollständige Rehabilitation. Sonderpädagogen für Sprachbehinderte sind hierbei nicht zu ersetzen durch anders qualifizierte Förderpädagogen. Schon gar nicht durch eine 18monatige Zusatzqualifikation. Die lückenlose Förderung von SQ-Kindern aus dem Elementarbereich in den Primarbereich ist sicherzustellen! In NRW erreichen nur 2,5 % aller SQ-Kinder keinen Hauptschulabschluss.
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    Schließung Sprachheilschule in Zevem
Ich bin betroffener Vater eines Sprachbehinderten Jungen. Dieser konnte seine Sprache, seine Motorik und sein Selbstbewußt erst im Landesförderzentrum für Sprache in Wentorf bei Hamburg (Schleswig-Holstein) verbessern. Leider wird diese Schule bereits 2014 geschlossen. Für die Kinder war diese Schule ein Paradies, dass die Politiker von CDU/FDP und jetzt SPD und grünen unter dem Deckmantel der Integration schließen werden. Unsere sprachbehinderten Kinder haben in normalen Klassen keine Chance sich zu entwickel und brauchen einen geschützten Raum im Sinne einer Sprachförderschule. Diese Kinder
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Jede Behinderung auch im sprachlichen Bereich ist individuell, daher sollten Kinder gerade am Anfang auch eine individuelle Förderung bekommen können, sofern sie nötig ist. Ich denke, in den meisten Fällen können Eltern ihre Kinder am besten einschätzen und sollten mitentscheiden dürfen, ob es in einer Regelschule mitkommt oder ob es auf einer Förderschule besser aufgehoben ist. Diese Wahl sollte man den Betroffenen nicht nehmen.
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    Für viele Kinder würde ein wichtiger Schutzraum wegfallen
Auch ich habe eine chronische Sprachbehinderung und musste als Kind für ein Jahr zur Sprachheilschule. Ich habe diesen Schutzraum gebraucht, weil ich auf der Regelschule überfordert war. Heute habe ich meinen Platz im Leben gefunden, aber wenn ich sehe, wie die sprachbehinderten Schüler von heute um ihre Förderung betrogen werden, macht mich das sauer. Es wird immer Kinder geben, die auf die Förderung in einer Sonderschule angewiesen sind. Warum will man ihnen diese wichtige Förderung nehmen?
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    Inklusion - ein neoliberales Sozialabbauprojekt
In diesem witzigen und gescheiten Referat entzaubert Prof. Otto Speck einige gängige Heilslehren der Inklusion als bloße Metaphern: videoonline.edu.lmu.de/de/node/850//videoonline.edu.lmu.de/de/node/850" rel="nofollow">videoonline.edu.lmu.de/de/node/850 Die Zerschlagung der Förderschulstruktur sehe ich bildungsökonomisch als neoliberales Projekt zur Einsparung "unproduktiver" Ressourcen im Bildungswesen. Wundert sich niemand von den Inklusions-Gäubigen, dass dieselben Politiker und Institutionen (Bertelsmann-Stiftung), die sich parallel für Testeritis und verschärfte Selektion in der Regelschule engagieren, jetzt hinter der Monstranz Inklusion einherschreiten?
Quelle: videoonline.edu.lmu.de/de/node/850//videoonline.edu.lmu.de/de/node/850" rel="nofollow">videoonline.edu.lmu.de/de/node/850
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Wenn Kinder mit sprach-oder sonstiger Störung in normale Schulklassen kommen weiß man doch aus Erfahrung, wie bitterböse diesen Kindern oft mitgespielt wird. Sie sind die ersten Kandidaten für Mobbing, für Ausgrenzung, Hänseleien, für viel emotionales Leid, das ihnen erspart bleibt, wenn sie weiterhin mit ihresgleichen lernen dürfen.
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Wer Statistiken anführt, die die angeblich schlechteren Abschlüsse an den Förderschulen (Bertelsmann - 77% aller Förderschüler ohne Schulabschluss) sollte sich die Mühe machen zu differenzieren. Wir reden hier über die Fösch - Sprache, die nach dem Curriculum der Regelgrundschulen unterrichten. In der Statistik fließen aber auch alle anderen Förderschulen - z. B. geistige Entwicklung - ein. Das dort keine Abschlüsse erreicht werden können liegt in der Natur des Bildungsangebots und der Behinderung.
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Die gerne zitierten Studien der Bertelsmannstiftung sind überhaupt nicht geeignet um die Abschaffung der Förderschulen Sprache zu rechtfertigen. Prof. Klemm (Verfasser der Studien) schreibt schon in der Einleitung, dass sich seine Studien besonders auf die Förderschule Lernen beziehen. Nehmen Sie sich die Zeit und lesen diese Studie einmal. Die Studien sind im Internet frei verfügbar.
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    Sparachheilschulen
Wer von Inklusion spricht, soll sie auch fördern! Das ist nicht damit getan, daß behinderte oder sprachgestörte Kinder mit Anderen in einem Raum sitzen, sich langweilen und ggf. auch noch ausgegrenzt werden. Hier ist der Ansatz im jüngsten Bereich des Kindes, das sich in der weiterführenden Schule wohl fühlen soll, nicht wegen eines kleinen Fehlers geächtet wird. Das hat die Sprachheilschule hervorragend geleistet! Warum rührt die Politik darin herum?
Quelle: Öffentliche Diskussion
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    Inklusion und Sprachförderschulen
Unglaublich, wie die Landespolitik dauernd in den schulischen Bereich eingreift, die Lehrer vor immer neue Aufgaben stellt, um - angeblich - sozialen Anforderungen gerechter zu werden. Aber - Niemals hatten wir so viele Menschen ohne Schulabschluß, schon gar nicht in den angeblich hinterweltlichen Dorfschulen mit 2 bis 4 Klassen. Wenn damals die Förderung zum Besuch weiterführender Schulen mitunter nachblieb, dann wäre das der einzige Faktor, den man voranbringen soll. Aber - das Niveau der Ausbildung durch Gleichmacherei ständig abzuschwächen, ist für Deutschland ein Totstich!
Quelle: Öffentliche Diskussion
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Die Abschaffung von Förderschulen, die Überforderung statt Förderung durch die Eingliederung in Regelschulen von Kindern mit Sprachbeeinträchtigungen, sowie die zurückgehende Verordnung von logopädischer Therapie (Ganztagsschule) wirken zusammengenommen gegen eine (sprach-)gesunde kindliche Entwicklung. Das, was an einem Schulvormittag alles an Sprachinformation verarbeitet werden muss, ist enorm, und kann von diesen Kindern ohne fachspezifische Unterstützung nicht geleistet werden. Insofern ist eine breite, ganzheitliche und nicht auf Minuten reduzierte Unterstützung erforderlich!
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    Sprache ist das Tor zur Welt und zum Erfolg
Sprache ist das Tor zur Welt. Kinder, die mit der Sprache Mühe haben und nicht adäquat gefördert und unterstützt werden bleiben auf der Strecke. Werden solche Kinder in Regelschulen integriert bleiben oder werden sie rasch zu Aussenseitern. Automatisch werden Menschen, die nicht "normal" sprechen können, für geistig behindert betrachtet, gehänselt und nachgeäfft. Jede Anstrengung solcher Kinder, dennoch zu kommunzieren wird im Keim erstickt. Daher plädiere ich für den Erhalt der Schule für sprachbehinderte Kinder
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    pro sprachheilSchule
Ich bin eine betroffene Mutter eines sehr stark sprachverzögerten jungen. ich möchte ihn unbedingt auf eine sprachheilSchule im nächsten Jahr anmelden-wer weiß ob das noch möglich ist- denn auf jeder anderen Schule wird er keine Chance haben, er wird dort unter gehen. warum nimmt man diesen Kindern die Chance auf Förderung, Lehre, Kompetenz und dazugehörigkeit
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Am 26.07.2013 berichtete die Welt: Die Angst vor Inklusion ist groß und berechtigt! In dem Artike steht sehr gut beschrieben, das die Abschaffung der Förderschulen gar nicht durchführbar ist. Die jetzt schon überforderten Lehrer könnten die Mehrarbeit gar nicht leisten. www.welt.de/politik/deutschland/article118417665/Die-Angst-vor-Inklusion-ist-gross-und-berechtigt.html//www.welt.de/politik/deutschland/article118417665/Die-Angst-vor-Inklusion-ist-gross-und-berechtigt.html" rel="nofollow">www.welt.de/politik/deutschland/article118417665/Die-Angst-vor-Inklusion-ist-gross-und-berechtigt.html
Quelle: Welt vom 26.07.2013
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Bitte unterstützen Sie auch die Petition: www.openpetition.de/petition/online/3-entgeltpunkte-bei-der-rente-auch-fuer-muetter-die-ihre-kinder-vor-1992-geboren-haben//www.openpetition.de/petition/online/3-entgeltpunkte-bei-der-rente-auch-fuer-muetter-die-ihre-kinder-vor-1992-geboren-haben" rel="nofollow">www.openpetition.de/petition/online/3-entgeltpunkte-bei-der-rente-auch-fuer-muetter-die-ihre-kinder-vor-1992-geboren-haben Die Leistungen dieser Mütter werden nur mit 28 Euro im Monat abgespeist und gehören damit zu der größten Armutsgruppe im Alter.
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Wichtig ist vor allem, dass die Sprachförderklassen innerhalb der Regelschulen erhalten bleiben. So kann Inklusion am besten gelingen und gleichzeitig der besondere pädagogische Bedarf der Kinder erfüllt werden.
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Wenn es durchdacht wäre hätte ich damit kein Problem. Aber das ist es nicht. Die Meinung der Experten (die Betroffenen) wird mir hier viel zu wenig berücksichtigt. Deren Bedürfnisse werden unter den Teppich gekehrt nur weil jetzt alle im Schulwesen auf den Inklusionszug springen. Mehr Fingerspitzengefühl, Zeit und Weitsicht würde eine bessere Lösung hervorbringen.
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    Stichwort
Die Reihenfolge ist falsch - man sollte erst die Schulen inklusiv machen (ja, das kostet Geld und Zeit!!!) und dann die Förderschulen abschaffen. Aktuell sind die Regelschulen noch nicht bereit dafür.
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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    Einsparung im Landesetat
Inklusion ist eine gute Idee. Mit Betreuung von zwei Lehrkräften, einem Fach- und einem Sonderpaedagogen im gesamten Unterricht. Zwei Stunden pro Klasse ist nichts mehr als eine verkappte Einsparmöglichkeit des Landes -zu Lasten aller: der Kinder, der zwangsläufig überforderten Lehrer, die keine ausreichende Unterstuetzung im Unterricht bekommen und der Eltern.
Quelle: InklusionDiskussionen des Regionselternrat und Stadtelternrat Hannover -schon vor Jahren
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Vergleich Wenn ich einen Nichtschwimmer in ein tiefes Becken mit Schwimmern hineinstoße, wird aus dem Nichtschwimmer in aller seltensten Fällen ein Schwimmer! Hoffentlich haben nun alle, einschließlich der Politiker, begriffen, daß eine Sprachheilschule auch bei angestrebter Inklusion bis zu einem bestimmten Entwicklungsstand des Kindes zwingend erforderlich bleibt.
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    Recourcen
Jeder hat ein Recht auf optimale Förderung! Sprachbehinderte können momentan nicht optimal in einer Regelschule gefördert werden,denn dort kann sich aufgrund des Lehrplans gar keine Zeit für die Individuellen Schüler genommen werden kann. Was bedeutet das für unsere Kinder ? Ich bin angehender Erzieher und arbeitete schon mit Sprachbehinderten Kindern zusammen. Sie brauchen ganz andere Recourcen als momentan an Regelschulen vorhanden.
Quelle: Eigene Erfahrung.
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    Inklusion um jeden Preis?
Die Inklusion, in diesem Fall die Einbeziehung aller Kinder, ob mit oder ohne Beeinträchtigungen in ein Schul- und Betreuungssystem ist Europäisches Recht. Leider sind wir in Deutschland eher auf dem Stand eines Entwicklungslandes, Sonderpädagogen kosten Geld und wir brauchen ganz viele davon in den unterschiedlichsten Bereichen. Die haben wir nicht und solange aus der Gesellschaft nicht die Bereitschaft da ist, diesen Inklusionsgedanken mitzutragen, werden wir uns damit auch schwer tun (für Zweifler sei der Film "Berg Fiedel" von Hella Wenders zu empfehlen). Ich habe keine Kind mit besondere
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Förderlehrerausbildung und Zuordnung
Nicht nur, dass die ganze Klasse nur 2 (!!) Förderstunden erhält, diese werden ja von irgendeinem Sonderpädagogen erteilt. Hat dieser nicht zufällig gerade den Schwerpunkt Sprache, kann er das Kind genausowenig wie ein Grundschullehrer adäquat fördern. Ich kenne solche Beispiele, da ich Grundschullehrerin bin.
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    Inklusion und Sprachförderschulen
Unglaublich, wie die Landespolitik dauernd in den schulischen Bereich eingreift, die Lehrer vor immer neue Aufgaben stellt, um - angeblich - sozialen Anforderungen gerechter zu werden. Aber - Niemals hatten wir so viele Menschen ohne Schulabschluß, schon gar nicht in den angeblich hinterweltlichen Dorfschulen mit 2 bis 4 Klassen. Wenn damals die Förderung zum Besuch weiterführender Schulden mitunter nachblieb, dann wäre das der einzige Faktor, den man voranbringen soll. Aber - das Niveau der Ausbildung durch Gleichmacherei ständig abzuschwächen, ist für Deutschland ein Totstich!
Quelle: Nachrichen über Bildungspolitik in Nds.
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    Inklusion
Inklusion ist ein Menscheitsrecht und daher geht es nicht darum, dass die Förderschulen erhalten bleiben. Vielmehr geht es darum, die von Ihnen geschilderte Situation an den Regelschulen zu verbessern, um damit den inklusiven Gedanken auch umsetzen zu können. Ich selber bin Sonderpädagoge und erlebe in meinem unmittelbaren Umfeld, dass gerade diese Berufsgruppe sich darum bemüht den Status Quo zu erhalten. Dies ist paradox, haben doch Untersuchungsergebnisse vielfach den minimalen Lernzuwachs an Förderschulen eruiert. Daher fordere ich alle Beteiligten auf nach besseren Lösungen zu streben.
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Beide Seiten müssen lernen, mit Behinderungen welcher Art auch immer umgehen zu können und dieses lernen die Kinder nicht, wenn man sie voneinander trennt. In einer Zeit des Umbruches ist es sicherlich schwierig, die Lehrkräfte sind noch nicht gut vorbereitet und auch die Schulen müssen zum großen Teil umgerüstet werden, damit sie barrierefrei sind. Durch die Inklusion soll auch die Stigmatisierung verhindert werden. Das werden die Schüler oft ihr Leben lang nicht los und hindert sie dann auch bei der Wahl des Ausbildungsplatzes. Inklusion heißt zusammen lernen.
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Die UN-BRK zeigt: Alle haben das gleiche Recht auf Teilhabe an der Gemeinschaft. D.h. in der Bildung: Recht auf gemeinsames Lernen von Anfang an. In einer Lernumgebung in Kita und Schule, die so gestaltet ist, dass jedes Kinder die erforderlichen Unterstützungen und angemessenen Vorsorgen bekommt, die für erfolgreiches Lernen wichtig sind. Dazu gehören auch gute Sprechvorbilder unter den Gleichaltrigen. Die Ausgliederung in Sprachheilkindergärten und -schulen verhindert gemeinsames Lernen und dass die sonderpädagogische Kompetenz allen Kindern zugute kommt. Von Inklusion profitieren alle!
Quelle: www.unesco.de/reshv71-1.htmlInklusive//www.unesco.de/reshv71-1.htmlInklusive" rel="nofollow">www.unesco.de/reshv71-1.htmlInklusive Bildung in Deutschland stärken Resolution der 71. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission, Berlin, 24. Juni 2011
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Nochmal ergänzend. Aus der Inklusion dürfen keine Nachteile für die SuS erwachsen und es darf auch keine Mogelpackung werden, um Geld einzusparen. Trotzdem sollten die bereits erfolgreichen Erkenntnisse auf die Regelschulen übertragen werden, um dort Inklusion betreiben zu können. Alle Kinder sollen zusammen lernen dürfen. Anstelle ihre Power in den Erhalt der Förderschulen (hier Sprache) zu investieren sollten Sie dafür kämpfen die politischen Rahmenbedingungen zu ändern. Denn wenn die Sprachschulen für Sprache erhalten werden sollen, was ist dann mit den anderen exkludierenden Förderschulen?
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Sie haben recht mit Ihren Gegenargumenten, aber irgenwann muss einmal der erste Schritt gemacht werden. Wenn wir warten bis es DAS perfekte Schulsystem o. die perfekten Bedingungen gibt vergehen 20 Jahre. Tragen sie doch dazu bei das Schulsystem zu ändern. Lesen sie Bücher wie Inklusion gelingen kann. Viele Schulleitungen könnten sich auf den Weg zu Inklusion machen (siehe Jakob-Muth-Pr). Maßgebend wäre hierfür der Index for Inclusion und das kanadische Schoolboard. Ich kenne Kollegien, die sich bereits erfolgreich auf den Weg gemacht haben.
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Dass Schüler durch ein anforderndes Umfeld weit mehr Leistung bringen können, als wenn ihnen niedrigere Anforderungen gestellt werden ist längst bekannt. Warum soll man ihnen vorenthalten, was sie lernen könnten, wenn sie regulär eingeschult wären? Dazu kommt die Einbindung an Freizeitgestaltung im Wohnumfeld. Förderschulen erfordern oft lange Fahrzeiten und wenig Nachmittagskontakte. Kinder akzeptieren Besonderheiten, wenn sie nicht von Erwachsenen anders beeinflusst werden.
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An regulären Schulen haben die Kinder Vorbilder, deren Sprache sie ebenfalls erlernen wollen. Mit den richtigen, ursachenbasierten Methoden, ist dieses Ziel in den meisten Fällen zu erreichen. Dies muss natürlich beibehalten werden, in dem die passende Förderung in den (Ganztags)Schulalltag integriert wird. Andere können zeitgleich andere individuelle Förderungen erhalten. Jeder! Ohne jedoch die Kinder zu stigmatisieren, als die "von der anderen Schule", mit ggf angepasstem Curriculum, das einen späteren Übertritt ins reguläre Schulsystem erschwert.
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